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9 von 185
Älterwerden
eine Entdeckungsreise ; Erfahrungen einer Psychoanalytikerin
VerfasserIn: Quinodoz, Danielle
Verfasserangabe: Danielle Quinodoz
Jahr: 2010
Verlag: Gießen, Lahn, Psychosozial-Verl.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEA Quin / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Eine Psychotherapie oder Psychoanalyse mit 70 Jahren? Ist das denn noch der Mühe wert? Diese von Betroffenen, Therapeuten oder Psychoanalytikern häufig gestellte Frage wird von der Autorin eindeutig bejaht. Sie belegt dies anhand zahlreicher Fallgeschichten aus ihrer Praxis und ihrer Supervisionstätigkeit an einer geriatrischen Klinik. Entscheidend ist ihrer Erfahrung nach die Motivation der Patienten, an einer Integration leidvoller und unabgeschlossener Aspekte ihrer Lebensgeschichte arbeiten zu wollen. Schwerpunkte sind dabei die innere Lebensgeschichte, das Erinnern, die Lebensphasen, die Angst vor dem Tod. Zudem behandelt die Autorin diese Themen auch in Bezug auf den Psychoanalytiker, der sich damit letztlich in gleicher Weise auseinandersetzen muss wie seine Patienten. / / / / REZENSION: / / / "Daniella Quinodoz ist es mit ihrem Buch gelungen, der Leserin einen besonderen Erfahrungsbericht über das Alter und Altern zu präsentieren. Ihre kundige Entdeckungsreise in vielfältige, berührende Prozesse des Älterwerdens liefert zahlreiche Anregungen und Erkenntnisse für Personen aus Wissenschaft und Praxis die im Altenbereich tätig sind. Zudem können nicht nur Studierende der Medizin, Psychologie und (Sozial)Pädagogik sondern auch Privatpersonen von vielen Überlegungen, Beispielen und Fingerzeige enorm profitieren." social.net - Prof. Dr. Margret Dörr / / /
 
AUS DEM INHALT: / / Prolog il / Kapitel 1 - Die eigene innere Geschichte rekonstruieren 15 / Alternsarbeit: Die eigene innere Geschichte rekonstruieren 15 / Unsere innere Geschichte: Eine Aneinanderreihung / von Ereignissen oder eine zusammenhängende Geschichte? 16 / Das Bedürfnis nach Kohärenz 18 / Um seinen Platz abtreten zu können, / muss man erst einmal einen haben 20 / Die Integration der Erinnerungen 21 / Kapitel 2 - Eine Sekunde Ewigkeit 23 / Vorstellungen von der Zeit, die vergeht 23 / Die Erfahrung einer Sekunde Ewigkeit 25 / Sekunden Ewigkeit im Flug erhaschen 25 / Wie kann man sich eine Zeit vorstellen, / die nicht nur eine chronologische ist? 27 / Das Leben spielt sich innerhalb der chronologischen Zeit / und zugleich außerhalb dieser Zeit ab 33 / Und wenn Ewigkeit und chronologische Zeit / miteinander vereinbar wären? 35 / Das Leben spielt sich in der Gegenwart ab 36 / Kapitel 3 - Arbeit an der Erinnerung 37 / Verlorene Erinnerungen wieder integrieren? 37 / Ein Beispiel der Reintegration einer verlorenen Erinnerung 38 / Eine Erinnerung: Teil eines Puzzles oder Bestandteil / eines lebendigen Organismus? 40 / Bestimmte Erinnerungen beiseiteschieben, um Angst zu vermeiden? 42 / Die emotionale Bedeutung eines Schmerzes variiert mit dem Alter 43 / Erinnerungen auftürmen oder integrieren? 44 / Die Seite umblättern, ja - aber erst, nachdem man sie gelesen hat 46 / Kapitel 4 - Die Lebensalter 49 / Unsere Gegenwart trägt die Spuren aller Altersstufen, / die wir durchlebt haben 49 / Verschiedene Arten, sich von seiner Kindheit abzuschneiden 50 / Verschiedene Arten, sich von seiner Jugend abzuschneiden 53 / Seine Kindheit präsent zu halten bedeutet nicht, / "in die Kindheit zurückzufallen" 54 / Eine freie Gegenwart, abgegrenzt gegen die Zukunft 55 / Man selbst bleiben, ohne der Gleiche zu bleiben 56 / Veränderung und Beständigkeit integrieren 57 / Sich über die Präsenz des anderen wundern 59 / Träume zur Integration verschiedener Altersstufen / gegen Ende der Analyse 59 / Das Leben beginnt heute 60 / Hat das Fortschreiten der Altersstufen einen Sinn? 61 / Kapitel 5 - Angst vor dem Tod 63 / Welchen Sinn hat unser Leben angesichts des Todes? 63 / Wann werde ich mir Zeit zum Leben nehmen? 64 / "Nützlich sterben" 65 / Nützlich altern: Die Fähigkeit, sich leidenschaftlich zu engagieren 66 / Ordnung in seine innere und äußere Welt bringen, bevor man stirbt 68 / Bewusste Angst vor dem Tod 76 / Unbewusste Todesangst 81 / Jeder Tod ist einmalig 86 / Kapitel 6 - Was steckt hinter Verarmung im hohen Alter? 87 / Zwischen psychischer Verarmung und Altern unterscheiden 87 / Das Gehirn reorganisiert sich das ganze Leben über 88 / Psychische Verarmung und Trauerprozess 89 / Innere und äußere psychische Verarmung / können sich wechselseitig bedingen 95 / Verschiedene Verarmungsmechanismen psychischen Ursprungs 96 / Welcher unbewusste Gewinn / kann aus psychischer Verarmung gezogen werden? 99 / Demenz, eine Abwehr gegen die Angst vor dem Tod? 101 / Die Rolle des Neids: Teufelskreis, Tugendspirale 102 / Die Freiheit, ins Unbekannte zu starten 104 / Kapitel 7 - Alles verlieren, ohne sich selbst zu verlieren 107 / Auf psychischer Ebene bewahren, was real verloren wurde 108 / Die Bewertung unserer inneren Reichtümer / erfolgt zuweilen über den Blick der anderen 115 / Alles verlieren, ohne sich selbst zu verlieren 115 / Je sichtbarer der Verlust, / umso schwerer ist der verborgene Reichtum wahrnehmbar H6 / Von schmerzlicher Einsamkeit zum Reichtum, man selbst zu sein 120 / Die Sexualität der Alten 121 / Inhalt o 9 / Auf "Vergangenheiten" verzichten, die wir gar nicht hatten, / um die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, die die unsrige war 124 / Den unbekannten Teil der Zukunft im Voraus integrieren, / um uns nicht selbst zu verlieren 125 / Altern, ein Kunstwerk 126 / Kapitel 8 - Der Reichtum des hohen Alters 127 / Die Intensität der Gegenwart 127 / Der Reiz der kleinen Dinge 128 / Der affektive Wert eines Objekts 129 / Die Wichtigkeit anwesender Menschen 130 / Die Verwunderung angesichts der Gegenwart des anderen 130 / Ein neuer Blick auf den anderen : "Die Entdeckung des halbtiefen Tellers" 134 / Das Geheimnis jedes Menschen: Das, was man nie ganz verstehen wird 135 / Sich Zeit nehmen, die Stille hören, mit dem Inneren kommunizieren 136 / Die Brüchigkeit der Macht bedenken und Abstand gewinnen 138 / Endlich frei: "In meinem Alter habe ich nichts mehr zu verlieren" 140 / Was mache ich aus den Bausteinen, / die ich bei meiner Geburt bekommen habe? 141 / Das Beispiel Neto: Eine innere Welt, die der von Guernica ähnelt 144 / Vom Chaos zur Harmonie 145 / Kapitel 9 - "Die enge Pforte" 147 / Eine so enge Pforte, dass sie stets nur / einen Menschen passieren lassen kann 147 / Die Angst, man selbst zu sein 149 / Das Vergnügen, nur man selbst zu sein 151 / Elise und die enge Pforte 152 / Eine individuell zugeschnittene Pforte 154 / Der Lebensstrom beginnt wieder zu fließen 155 / Ein verwunderter Blick auf uns selbst 158 / Worte können eine Pforte sein, die Gefühle hindurchlässt 160 / Eine enge Pforte zum Unermesslichen hin 161 / Kapitel 10 - Psychoanaly tische Psychotherapie / und alte Menschen 163 / Ältere Patienten denken nicht an eine Psychotherapie für sich selbst 163 / Psychotherapie ist für alte Menschen wertvoll 164 / Die Hauptmotive der Patienten in der Psychotherapie 167 / Das Identitätsgefühl 169 / Die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation zwischen altem Patienten / und Therapeuten 174 / Ist es die Mühe wert, alte Menschen in Psychotherapie zu nehmen? 181 / Das Problem der Zeit 183 / Kapitel 11 - Psychoanalyse und alte Menschen 187 / Es gibt keine Altersgrenze für den Beginn einer Psychoanalyse 187 / Vorurteile junger Psychoanalytiker 188 / 10 o Inhalt / Für die alten Patienten ist keineswegs alles bereits vorbei 191 / Eine Öffnung zur Sublimierung hin 197 / Ein ödipaler Konflikt, der nicht altert 202 / Das kulturelle Umfeld und die alten Menschen 203 / Weibliche Sexualität und alte Patienten: Jeannes Analyse 205 / Der Reichtum einer Analyse ist unmöglich wiederzugeben 213 / Kapitel 12 - Psychoanalytiker sein und älter werden 215 / Ein Psychoanalytiker hat mehrere Lebensalter zugleich 215 / Die Rolle der Erfahrung 218 / Sich für seinen psychischen und körperlichen Gesundheitszustand / verantwortlich fühlen 219 / Ein Psychoanalytiker im Angesicht seines Lebensendes 220 / Senior-und Junioranalytiker 224 / Kann man den Sinn eines Theaterstücks erfassen, / wenn man seine letzte Replik noch nicht kennt? 227 / Kapitel 13 - Großeltern und Generationsunterschied 231 / Narziss und die Angst vor Falten 231 / Spieglein, wie alt bin ich? 234 / Es reicht nicht aus, alt zu sein, / um sich als Großeltern zu entdecken 235 / Die generationenübergreifenden Beziehungen / haben sich weiterentwickelt 237 / Der Großelternstatus verdrängt den Elternstatus nicht, / sondern kommt zu ihm hinzu 239 / Drittes und viertes Alter 242 / Die Rolle der Großeltern 243 / Die Improvisation geht unablässig weiter 244 / Kapitel 14 - Der blaue Ton und die Entdeckung der Liebe 247 / Die Angst, zu lieben 247 / Ein ganzes Leben, um Lieben zu lernen 248 / Der blaue Ton 249 / Die Widerspiegelung der Widerspiegelung 251 / Den blauen Ton genießen 252 / Das Zusammenfallen von Ewigkeit und chronologischer Zeit 252 / Um sich entfalten zu können, braucht das Lieben / die Einschreibung in beide Zeiten 253 / Die Entdeckung, dass man altert 255 / Literatur 257
 
 
Details
VerfasserIn: Quinodoz, Danielle
VerfasserInnenangabe: Danielle Quinodoz
Jahr: 2010
Verlag: Gießen, Lahn, Psychosozial-Verl.
Systematik: PI.HEA
ISBN: 978-3-8379-2012-3
2. ISBN: 978-3-8379-2012-3
Beschreibung: 1. Aufl., 260 S.
Originaltitel: Vieillir <dt.>
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch