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23 von 34
Trösten - aber wie?
ein Leitfaden zur Begleitung von Trauernden und Kranken
VerfasserIn: Schäfer, Klaus
Verfasserangabe: Klaus Schäfer
Jahr: 2009
Verlag: Regensburg, Pustet
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.YT Schäf / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Vertröstungen verletzen, Trost heilt. Doch worin unterscheiden sie sich? Anhand zahlreicher Beispiele zeigt der Autor in einer Gegenüberstellung von "Falschem Trost" und "Echtem Trost" auf, warum manche Formulierungen verletzen, andere dagegen trösten und heilen. Der Leser bekommt ein Gespür für häufige Fehler und unpassende Formulierungen im Umgang mit Kranken und Trauernden und erfährt konkret, was er stattdessen sagen und tun kann. Zugleich bietet das Buch die wichtigsten Grundlagen für das Gespräch am Krankenbett oder mit Trauernden. Schließlich werden auch die Grenzen des Tröstens aufgezeigt.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Vorwort 10
Einleitung 11
Trösten - ein urmenschlicher Auftrag 11
Trauernde oder Leidende? 12
Tröster oder Begleiter? 12
Die Ausführung des Tröstens 13
Gute Absicht allein genügt nicht 14
Folgen falschen Tröstens 15
Das Hohelied des Tröstens 17
1. Kaleidoskop des Leids 18
1.1 Was ist Leid? 18
Tod und Trauer 18
Ende einer Beziehung 18
Zerbrechen von Familienstrukturen 19
Verlust von 19
Unfall und Krankheit 19
Gewalt 20
Ungerechtigkeit 20
Leid als Folge von Leid 20
Unabänderliches und veränderbares Leid 21
Naturbedingtes und von Menschen
verursachtes Leid 23
Leid ist subjektiv 24
Leid ist relativ 25
Das Chaos des Leids 25
"Ein Unglück kommt selten allein" 25
1.2 Leid durch den Tod geliebter Menschen 26
1.2.1 Zwei Grundformen des Sterbens 26
Plötzlicher Tod 26
Langsames Sterben durch Krankheit
und Alter 28
1.2.2 Einige Sonderfälle des Sterbens 29
Tod von Kindern 29
Tod durch Schwangerschaftsabbruch 31
Tödliche Krankheit 32
1.2.3 Trauer endet nie 33
1.3 Grundformen der Verarbeitung von Leid 35
Sprache, das Werkzeug des Tröstens 37
2.1 Kommunikationsmodelle 37
2.1.1 Die vier Ebenen der Kommunikation 37
Beziehungsebene 37
Sachebene 39
Apellebene 39
Selbstoffenbarung 40
Die Allgegenwart der vier Kommunikationsebenen
41
Beachtung der vier Kommunikationsebenen
beim Trösten 42
2.1.2 Themenzentrierte Interaktion (TZI) 42
Die Bedeutung des "Globes" 42
Die Gänze des Leids erfassen - Zur
Bedeutung des "Globes" beim Trösten . . . . 45
2.1.3 Nicht-direktive Gesprächsführung 46
2.2 Vom Umgang mit Sprache beim Trösten 48
2.2.1 Bedeutung der Wortwahl 48
2.2.2 Bedeutung des Satzbaus 52
Fragen 52
Bitten 53
Appelle 53
2.2.3 Die Wahl der Ausdrucksweise 54
Religiöse bis säkulare Ausdrucksweise 54
Hoffnungsvolle bis ergebnisoffene
Ausdrucksweise 55
Forderung oder Wunsch? 58
Offene Fragen stellen 61
Anteilnahme oder Verhör? 63
Sprachlosigkeit zum Ausdruck bringen 64
Sprachlosigkeit durch Körpersprache
ausdrücken 65
Sprachlosigkeit durch Sprache ausdrücken . . 65
Klang der Sprache 66
3. Kaleidoskop des Tröstens 68
3.1 Über die Trauer 68
3.1.1 Symptome der Trauer 68
Weinen 68
Schlapp sein wie ein leerer Luftballon 68
Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit . . . . 69
Verlust von Lebensfreude 69
Verlust von Lebenswillen 69
Verlust des Lebenssinns 69
3.1.2 Vorauseilende Trauer 69
3.1.3 Das Trauerjahr 70
3.1.4 Trauerzeit 73
Trauerarbeit? 73
Ausweinen 73
Aussprechen 73
Tagebuch schreiben 73
Sich verwöhnen 74
Kreativität 74
Glaube und Religion 74
3.2 Über das Trösten 75
3.2.1 Hinabsteigen in die Tiefe des Leids 75
3.2.2 Mitleiden - mittrauern 76
3.2.3 Leid erkennen 77
Mit Herz (Gefühl) Situationen erfassen und
verstehen 78
Das eigene Gefühl 78
Der Händedruck 78
Der Klang der Stimme 78
Durch das Gespräch erzeugte Gefühle 79
Mit dem Kopf (Verstand) erkennen und
verstehen 79
Die medizinische Behandlung 79
Die Körperhaltung 79
Das gesprochene Wort 80
Die Wortwahl 80
3.2.4 Der Deal - Eigenverantwortung stärken 80
3.2.5 Umgang mit Hoffnung 82
4. Die vier Stufen des Tröstens 84
4.1 Kontaktaufnahme 84
4.2 Anteilnahme 85
4.2.1 (Aktives) Zuhören 86
Impulse geben 86
Kurze Sätze 86
Zusammenfassungen 87
4.2.2 Das Leid verstehen 87
4.2.3 Das Leid anerkennen 87
4.2.4 Ehrlich sein 88
4.2.5 Anteilnahme zeigen 88
4.2.6 Selbstmitteilung - Rückmeldungen geben ... 89
4.2.7 Gefühle zulassen 89
4.2.8 Weinen zulassen 90
4.2.9 Körperkontakt 91
4.2.10 Fragen 92
4.2.11 Klagen 92
4.2.12 Entlasten 93
4.2.13 Zeit lassen 95
4.3 Zuspruch 97
4.4 Sinngebung 99
5. Falscher Trost - echter Trost 102
5.1 Kontaktaufnahme 102
5.2 Anteilnahme 104
5.2.1 Zuhören 104
5.2.2 Das Leid verstehen 107
5.2.3 Das Leid anerkennen 108
5.2.4 Ehrlich sein 113
5.2.5 Anteilnahme zeigen 114
5.2.6 Selbstmitteilung 115
5.2.7 Gefühle zulassen 119
5.2.8 Weinen zulassen 121
5.2.9 Körperkontakt 124
5.2.10 Fragen 124
5.2.11 Klagen 126
5.2.12 Entlasten 128
5.2.13 Zeit lassen 130
5.3 Zuspruch 132
5.4 Sinngebung 135
5.5 Sonderfall "verwaiste Eltern" 136
6. Häufige Fehler beim Trösten 143
6.1 Entmündigung 143
6.2 "Ich, das Maß aller Dinge" 145
6.3 Diskussionen 146
6.4 Betäubung des Leids oder der Trauer 148
Arbeit 149
Medikamente 149
Alkohol 149
Drogen 150
6.5 Zusprechen statt Zuhören 151
6.6 Zusprechen statt Zuspruch 151
7. Kleine Gesten, die Leidenden guttun 152
7.1 Einladungen aussprechen 152
7.2 Zusagen einhalten 153
7.3 Verwöhnen 153
8. Grenzen des Tröstens und der Begleitung 155
8.1 Vamps und andere Unwesen 155
8.2 Die eigenen Grenzen erkennen und achten 157
8.3 Die Grenzen der eigenen Kompetenz erkennen . . . . 160
9. Trost finden in Glaube und Religion 163
9.1 Die religiöse Sinnkrise 163
9.2 Riten und Rituale 167
10. Der Emmaus-Jünger - ein Vorbild für den
guten Begleiter 171
Weiterführende Literatur 175
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Schäfer, Klaus
VerfasserInnenangabe: Klaus Schäfer
Jahr: 2009
Verlag: Regensburg, Pustet
Systematik: PI.YT
ISBN: 978-3-7917-2204-7
2. ISBN: 3-7917-2204-2
Beschreibung: 175 S.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. 175
Mediengruppe: Buch