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87 von 301
Handbuch Heilpädagogisches Grundwissen
die frühe Bildung und Erziehung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder
Verfasserangabe: Hans-Joachim Schmutzler
Jahr: 2006
Verlag: Freiburg im Breisgau, Herder
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Die Vorbeugung und Frühbehandlung von Behinderungen stellt eine zentrale Aufgabe in Kindergärten, Kindertagesstätten, Horten und Krippen dar. Als Grundlagenwerk in überarbeiteter und erweiteter Form führt das Buch von einer differenzierten Darstellung des Behindertenbegriffs und -problems hin zur praxisorientierten Behandlung von Lernschwierigkeiten und Behinderungsbedingungen. Das Integrationsproblem und sozialrechtliche Folgen werden ebenso verdeutlicht wie die psychologischen und soziologischen Ursachen. Exemplarisch werden klassische und moderne Ansätze zur Früherziehung dargestellt. Detailliert beschreibt der Autor einzelne Behinderungsgruppen, gibt praxisbezogene und weiterführende Literaturhinweise und problematisiert den Übergang von der Frühförderung in die Sonder- oder Regelschule.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort zur überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe
1 Was ist eine Behinderung? L1 ; 15
1.1 Behinderungsarten und Klassifizierung 15
1.2 Mehrfachbehinderung als Regelfall 19
1.3 Behinderung als pädagogischer Begriff 20
1.4 Dimensionen der Behinderung 23
1.4.1 Behinderung - ein relativer Begriff 23
1.4.2 Behinderung und subjektives Erleben 24
1.4.3 Behinderung - ein Prozess 24
1.4.4 Wandel des individuellen Behinderungsbildes 25
1.4.5 Behinderung und Lebensalter 25
1.4.6 Behinderung und Krankheit 25
1.4.7 Behinderung und soziale Ausgrenzung 26
1.4.8 Behinderung als pädagogische Aufgabe 26
2 Behinderung aus medizinischer Sicht 27
2.1 Der Behinderungsbegriff aus medizinischer Sicht 28
2.2 Probleme der Diagnose und Prognose 29
2.3 Ursachenfelder von Behinderungen (Ätiologie) 30
2.4 Was sind Risikokinder? 31
2.5 Zahlen über Risikokinder 33
2.6 Schwangerschaft, Behinderungsrisiko und -prävention 33
2.7 Erbschäden und Chromosomenabnormalitäten 34
2.7.1 Chromosomenabnormalitäten oder -aberrationen 35
2.7.2 Stoffwechsel- und Drüsenerkrankungen 37
2.8 Pränatale Risiken 37
2.9 Infektionen (Beispiele) 38
2.9.1 Röteln 38
2.9.2 Geschlechtskrankheiten 38
2.10 Mangelernährung und Gifte in der Schwangerschaft 39
2.11 Psychosoziale Belastungen 40
2.11.1 Ergebnisse der prä- und perinatalen Psychosomatik 40
2.11.1.1 Frühgeburten und psychosoziale Belastungen 40
2.11.1.2 Angst, Stress, Schwangerschaft und Entwicklungsprobleme
42
2.11.1.3 Literatur 43
2.12 Geburtsrisiken 43
2.12.1 Risiken geburtshilflicher Maßnahmen 44
2.12.2 Andere Einflüsse auf den Geburtsverlauf 46
2.13 Geburtsbedingte Schädigungen und Verhaltensstörungen .. 46
2.14 Postnatale Risiken 47
2.14.1 Beispiele für postnatale Risiken 48
2.15 Aspekte medizinischer Frühdiagnose und-erfassung 49
2.15.1 Vorsorgeuntersuchungen der Mutter 49
2.15.2 Vorsorgeuntersuchungen des Kindes 50
2.15.3 Hinweise für Eltern 51
2.16 Frühtestverfahren für Eltern und Erzieherberufe 57
2.17 Chancen der Frühtherapie aus medizinischer Sicht 58
2.17.1 Bewertung von Behinderungen und Frühtherapie
aus ärztlicher Sicht 58
3 Behinderung aus soziologischer Sicht 61
3.1 Behinderung in ihren sozialen Abhängigkeiten 61
3.2 Beispiel: Frühgeburten, Unterschicht, Alter
und Bildungsgrad 62
3.3 Beispiel: Geistige Behinderung und Unterschicht 63
3.4 Historischer Abriss der gesellschaftlichen Lage und Rechte
Behinderter 64
3.5 Behinderung und Sozialrecht 65
3.6 Was ist Rehabilitation? 66
3.6.1 Eingliederungshilfen 66
3.6.2 Sozialhilfe-Prinzipien 67
3.7 Stigmatisierung von Behinderten 67
3.7.1 Ursachen und Folgen der Stigmatisierung 68
3.7.2 Soziale Diskriminierung 68
3.7.3 Überwindung der Stigma-Probleme 69
3.7.3.1 Normalisation und Integration 69
3.7.3.2 Integration - ein sozialer und personaler Akt 72
4 Behinderung aus psychologischer Sicht 75
4.1 Spezielle Aufgaben der Psychologie 76
4.2 Elternreaktionen auf ihr behindertes Kind 76
4.2.1 Stufen seelischer Annahme 77
4.2.2 Das behinderte Kind verändert die Familie 78
4.2.2.1 Wie Mütter ihr behindertes Kind erleben 79
4.2.2.2 Wachsender Realismus und die Rolle des Vaters 79
4.2.2.3 Was bringt die Hilfe von außen? 80
4.3 Psychologische Einflüsse auf Behinderungen und Ursachen 80
4.3.1 Fehlentwicklungen in der Beziehung zum Kind 80
4.3.2 Kindesmisshandlung: Was heißt Misshandlung? 81
4.4 Lern-, entwicklungs- und persönlichkeitspsychologische Besonderheiten
85
4.4.1 Geistige Entwicklungsstufen nach Piaget 86
4.4.2 Lernen lässt sich früh stimulieren 95
4.4.3 Wesen und Funktion der Lernprozesse 96
4.4.3.1 Spielen - ein komplexes Lernen 96
4.4.3.2 Lernvorgang und Lernauswirkungen 98
4.4.4 Lernen und Reifung in der Entwicklung -
Chancen und Risiken 99
4.4.4.1 Lernen und Gehirnentwicklung 99
4.4.4.2 Interaktion von Lernen, Reifen und Persönlichkeitsentwicklung
109
4.4.5 Entwicklungspsychologische Besonderheiten der ersten Lebensjahre
110
4.4.5.1 Bedingungsgruppen fördernder oder
hemmender Faktoren des Lernens 110
4.4.5.2 Sensible Phasen und kognitive Entwicklung 112
4.4.5.3 Stabilisiefungs- und Verfestigungstendenzen von
Verhaltensformen in der Kindesentwicklung 122
4.4.5.4 Tests, Fragebögen und Förderdiagnostik mit Schwerpunkt
0-6 Jahre und Schulanfang 124
4.5 Übersicht der Frühtestverfahren 153
5 Heilpädagogik - Frühförderung .^. ._.__ 1_L11^1I } 156
5.1 Früherziehung Behinderter - historische Wurzeln 156
5.2 Früherziehung - Frühfbrderung 163
5.2.1 Zum Begriff Früherziehung 163
5.2.2 Ziel der Früherziehung 164
5.3 Früherziehung und -förderung behinderter und von
Behinderung bedrohter Kinder 165
5.3.1 Frühförderung 165
5.3.2 Erziehung und/oder Therapie? 166
5.3.3 Hauptprinzipien der Früherziehung behinderter Kinder .. 166
5.3.3.1 Unterschiede zur Regelerziehung 166
5.3.4 Prinzipien der Erziehung Behinderter 168
5.3.5 Aufgaben und Funktionsbereiche der Frühfbrderung 169
5.3.5.1 Früherkennung und -erfassung 169
5.3.5.2 Prävention 170
5.3.5.3 Frühtherapie 171
5.3.5.4 Frühberatung 172
5.4 Institutionen der Frühfbrderung 173
5.4.1 Organisationsformen 173
5.4.2 Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation 176
5.4.3 Fachliche und persönliche Anforderungen an die
Mitarbeiter in der Frühförderung 176
5.5 Pädagogische Konzeptionen der Früherziehung und
-förderung: Pädagogik - Didaktik - Curriculum - Methodik 177
5.5.1 Früherziehung: Wert- und normgebunden 178
5.5.2 Personale Erziehung 178
5.5.3 Von der Pädagogik zum Curriculum 179
5.5.4 Abkehr von der Wert- und Normorientierung: Erziehung
als Funktionsförderung 179
5.5.5 Das Methodenproblem in der Früherziehung 181
5.5.5.1 Handlungsmodelle für die Fördermaßnahmen 181
5.5.5.2 Förderpläne und Fördereinheiten 181
5.5.5.3 Pädagogische Prinzipien für den Umgang mit dem Kinde o 185
5.5.5.4 Methodische Modelle 186
5.6 Pädagogische Ansätze der Früherziehung 188
5.6.1 Fröbels Konzeption 189
5.6.2 Montessoris Konzeption 190
5.6.3 Der spielpädagogische Ansatz von Bondzio/Vater 200
10
5.6.4 Der spielpädagogische Ansatz von Oy/Sagi 200
5.6.5 Der motopädagogische bzw. psychomotorische
Ansatz von Kiphard 207
5.6.6 Das Prager Eltern-Kind-Programm (PEKiP) 210
5.6.7 Neue Ansätze der Früherziehung 216
5.7 Neurophysiologische und andere Therapien 223
5.7.1 Behandlungsansatz nach Bobath 227
5.7.2 Die Petö-Bewegungstherapie 232
5.7.3 Das Klapp'sche Kriechverfahren und Musiktherapie 232
5.7.4 Schwimmtherapie 234
5.7.5 Verhaltenstherapie bzw. -modifikation 234
5.7.6 Früh- und Esstherapie nach Castillo-Morales 237
5.7.7 Basale Stimulation und Frühfbrderung Schwerstbehinderter
nach Fröhlich 238
5.8 Anmerkungen zu Fördereffekten im Früh- und
Schulbereich 240
6 Behinderungen und Störungsbilder 242
6.1 Zerebrale Schädigungen und Bewegungsstörungen 242
6.1.1 Erscheinungsformen 244
6.1.2 Hinweise zur Früherkennung und -diagnostik 246
6.1.3 Frühförderung und Früherziehung 247
6.1.3.1 Frühförderung 248
6.1.4 Verfahren zur Frühfbrderung von ICP-Kindern 248
6.1.5 Literatur 249
6.2 Dysmelie-Syndrom (Gliedmaßenfehlbildungen) 250
6.2.1 Ursachen, Begriff, Statistik 250
6.2.2 Symptome 250
6.2.3 Frühfbrderung und Behandlung 251
6.2.4 Literatur 251
6.3 MCD, Hyperaktivität und POS 252
6.3.1 Begriffe und Symptome von MCD und POS 252
6.3.2 Frühförderung 254
6.3.3 Hyperaktivität bzw. hyperkinetisches Syndrom (HKS)
oder hyperkinetische Psychose 255
6.3.3.1 Früherkennung und Diagnose 255
6.3.3.2 Pädagogische Maßnahmen 256
6.3.3.3 Spezielle Förderkonzepte 260
6.3.3.4 Frühförderung und Behandlung 277
11
6.3.4 ADHS (Attention Defidt Hyperactivity Disorder ICD10) .. 279
6.3.4.1 Früherkennung und Diagnose 281
6.3.5 Literatur 285
6.4 Geistige Behinderung 286
6.4.1 Begriffsprobleme/Statistik 286
6.4.2 Besonderheiten Geistigbehinderter 290
6.4.2.1 Beeinträchtigungen des Lernens Geistigbehinderter 290
6.4.2.2 Allgemeine Entwicklungsverzögerung 292
6.4.2.3 Wahrnehmungsprobleme 292
6.4.2.4 Motorische Probleme 293
6.4.2.5 Sprachverzögerungen und -probleme 293
6.4.2.6 Geistigbehinderte = Mehrfachbehinderte 294
6.4.3 Probleme der Diagnose geistiger Behinderung 295
6.4.4 Testverfahren 295
6.4.5 Frühförderung 297
6.4.6 Literatur 299
6.5 Das Autismus-Syndrom 300
6.5.1 Begriff/Symptome 300
6.5.1.1 Besonderheiten und weiterer Entwicklungsverlauf 301
6.5.2 Ursachen 302
6.5.3 Frühdiagnostik 304
6.5.4 Frühförderung 307
6.5.5 Literatur 308
6.6 Blinde, Sehbehinderte, Taubblinde 309
6.6.1 Begriffe 309
6.6.1.1 Blinde - Sehbehinderte 309
6.6.1.2 Taubblinde und andere Mehrfachbehinderungen 312
6.6.2 Beispiele früher Augenerkrankungen 313
6.6.3 Ursachen von Blindheit und Sehbehinderung
sowie Statistik 314
6.6.4 Frühdiagnostik 315
6.6.5 Frühförderung 316
6.6.6 Literatur 317
6.7 Gehörlose und Schwerhörige 318
6.7.1 Begriffe 318
6.7.2 Ursachen und Statistik .319
6.7.3 Frühdiagnostik 320
6.7.4 Frühförderung 321
12
6.7.5 Literatur 325
6.8 Sprachbehinderte, -gestörte und -entwicklungsverzögerte
Kinder 326
6.8.1 Mensch und Sprache 326
6.8.2 Begriffe 327
6.8.3 Ursachen und Symptome 328
6.8.4 Sprachbehinderungen als individuelles und
behinderungsübergreifendes Problem 336
6.8.5 Lese-Rechtschreib-Schwäche LRS, Legasthenie 338
6.8.6 Statistik 340
6.8.7 Frühdiagnostik 340
6.8.8 Frühförderung 340
6.8.9 Prävention, Frühförderung und Rehabilitation -
Frühe Sprach- und Schriftsprachförderung und
Behandlung von LRS 343
6.8.9.1 Montessoris Ansatz 343
6.8.9.2 Kossows rehabilitativer Ansatz: "Leitfaden zur
Bekämpfung der Lese-Rechtschreib-Schwäche" 354
6.8.10 Literatur 356
6.9 Lernbehinderte 357
6.9.1 Begriffliches 357
6.9.1.1 Lernbehinderung - Lernstörung - generalisierte
Lernstörung 359
6.9.2 Abgrenzung zu anderen Behinderungen 360
6.9.3 Sonderschulbedürftige Lernbehinderte 361
6.9.3.1 Neue Ansätze in der Definition von Lernbehinderung . . . . 361
6.9.4 Ursachen und Symptome der Lernbehinderung 363
6.9.4.1 Soziale Ursachen: Obdachlosigkeit und soziale
Randgruppen 364
6.9.4.2 Deprivierende Erziehungsbedingungen 364
6.9.4.3 Organische Ursachen 365
6.9.5 Frühdiagnostik 368
6.9.6 Frühförderung potentiell Lernbehinderter 369
6.9.6.1 Spezielle Maßnahmen und Förderansätze 371
6.9.6.2 Schwerpunkte in der Frühförderung 371
6.9.6.3 Hinweise zur Praxis 372
6.10 Verhaltensauffällige Kinder und Schüler 380
6.10.1 Begriff 380
6.10.2 Definition 381
13
6.10.3 Ursachen und Symptome 382
6.10.4 Frühdiagnostik 388
6.10.5 Frühförderung 388
6.10.6 Literatur 390
7 Das behinderte und lernschwache Kind in der Regel-Schule '.. ...j 391
7.1 Sonderpädagogische Förderung in Schulen 391
7.2 Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen
Förderbedarfs 391
7.3 Sonder- oder Regel-Schule? 392
7.3.1 Integrationsdilemmata 393
7.3.2 Was tun? Hinweise und Materialien 394
7.3.3 Schwerpunkt: Lehrerqualifikation und Schulorganisation .. 395
7.3.4 Schwerpunkt: Freiarbeit - Individualisierung -
Differenzierung 397
7.3.5 Praxisbezogene Materialhinweise 400
Anmerkungen und Quellenhinweise 402
Glossar 422
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Hans-Joachim Schmutzler
Jahr: 2006
Verlag: Freiburg im Breisgau, Herder
Systematik: PI.KS, I-06/19, PN.L
ISBN: 3-451-29197-5
Beschreibung: 1. Aufl. der vollst. überarb. Neuausg., (7. Gesamtaufl.), 432 S. : Ill., graph. Darst.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch