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Bindungstrauma und Borderline-Störung
ressourcenbasierte psychodynamische Therapie (RPT) ; mit 4 Tabellen
VerfasserIn: Wöller, Wolfgang
Verfasserangabe: Wolfgang Wöller. Unter Mitarb. von Ulrike Funke ...
Jahr: 2014
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKP Wöller / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Eine bindungs- und ressourcenorientierte Strategie zur Behandlung der Borderline-Störung / / In seinem neuesten Werk präsentiert Wolfgang Wöller, Psychoanalytiker und einer der bekanntesten Traumatherapeuten im deutschsprachigen Bereich, seinen Therapieansatz, der das Spektrum der gängigen Methoden wie DBT, TFP und MBT wirksam erweitert: Bei der Ressourcenbasierten Psychodynamischen Therapie (RPT) sollen die Patienten mit Borderline-Störung systematisch alle Potenziale in sich selbst entdecken und aktivieren, die zur Lösung ihrer Probleme beitragen können. Die Therapeuten unterstützen ihre Patienten hierbei mithilfe psychodynamischer Interventionen. Vor allem Borderline-Patienten mit PTBS und/oder dissoziativer Störung, die auch maladaptive Verhaltens- und Beziehungsmuster aufweisen, können von der RPT profitieren. / / Gewohnt behandlungsorientiert verknüpft Wöller aktuelles Wissen mit der praktischen Umsetzung – eine optimale Basis für die konkrete therapeutische Anwendung. / / Für alle, die Borderline-Patienten behandeln und ihr therapeutisches Repertoire erweitern möchten – denn nur eine individuell auf den Patienten zugeschnittene Therapie kann diesem zu einem selbstbestimmteren Leben verhelfen.
 
AUS DEM INHALT: / / I Strukturdimensionen der Borderline-Störung / 1 Störung der Emotionsregulierung / 3 / 1.1 Borderline-Störung - Begriffliches und Allgemeines 3 / 1.2 Emotionale Dysregulation mit Dominanz negativer Emotionen 5 / 1.3 Borderline-typische Emotionen und Affektzustände 6 / 2 Traumatisierung und Bindungsstörung 15 / 2.1 Traumaerfahrungen 15 / 2.2 Neurobiologie der gestörten Emotionsregulierung 17 / 2.3 Borderline-Störung / als Bindungsstörung 19 / 3 Defizitäre Ich-Funktionen 25 / 3.1 Kontextabhängigkeit der Defizite 25 / 3.2 Kognitive Defizite 28 / 3.3 Störung der Mentalisierungsfunktion / 30 / 3.4 Impulsivität 32 / 3.5 Weitere Ich-Funktionsdefizite 33 / 4 Abwehrorganisation und maladaptive Verhaltensmuster 37 / 4.1 Frühe Abwehrmechanismen und verzerrte Repräsentanzenwelt 37 / 4.2 Selbstschädigende Verhaltensmuster / 41 / 4.2.1 Schädigung zur Emotionsvermeidung 41 / 4.2.2 Selbstverletzung 43 / 5 Beziehungs- und Identitätsstörung 48 / Wolfgang Wöller und Helga Mattheß / 5.1 Allgemeines 48 / 5.2 Wechselnde Selbstzustände als Grundlage der Identitätsstörung 52 / 5.3 Theorie der strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit 53 / 5.4 Wechselnde Persönlichkeitszustände und das Modell der Persönlichkeitsanteile / 56 / 5.5 Ein Blick auf die Objektbeziehungstheorie 60 / 5.6 Selbstverurteilende und nicht integrierte innere Normenwelt 61 / 6 Aspekte der deskriptiven Diagnostik 66 / 6.1 Validität der Diagnose 66 / 6.2 Borderline-Störung als komplexe Traumafolgestörung? 67 / 6.3 Komorbide Störungen 68 / 6.4 Psychotische und psychosenahe Symptome 70 / 6.5 Bipolare Störungen und Borderline-Störung 71 / II Grundlinien der Behandlung / 7 Ressourcenbasierte Psychodynamische Therapie / (RPT) 77 / 7.1 Psychodynamisches und traumatherapeutisches Grundverständnis / 77 / 7.2 RPT im Kontext anderer Behandlungsansätze 80 / 7.3 RPT im Kontext der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie 83 / 7.4 Integration therapeutischer Techniken 85 / 7.4.1 EMDR 86 / 7.4.2 Klopftechniken 86 / 8 Therapeutische Beziehung und Übertragung 92 / 8.1 Bedrohungserleben und Sicherheitsbedürfnis 92 / 8.2 Verbale Kommunikation 94 / 8.3 Nonverbale Kommunikation 96 / 8.4 Umgang mit negativen Übertragungen 97 / 8.5 Der "verletzliche Punkt" und die Reparatur der Beziehung 98 / 8.6 Patientenmitwirkung 100 / 8.7 Therapiemotivation und Angst vor Veränderung 101 / 8.8 Postulat eines reifen und reflexionsbereiten Persönlichkeitskerns 104 / 9 Gegenübertragung und Therapeuten- Selbstfürsorge 107 / 9.1 Bedeutung der Gegenübertragung 107 / 9.2 Projektive Identifizierung 110 / 9.3 Ärger, Wut und Hilflosigkeit 112 / 9.4 Angst, Verunsicherung und Minderwertigkeit 115 / 9.5 Feindselige Impulse und Hass gegenüber Patienten 117 / 9.6 Gegenübertragung mitteilen? 120 / 9.7 Selbstfürsorge für Therapeuten 121 / III Phasenorientiertes Therapiekonzept / 10 Phase 1: Sicherheit, Halt und Stärkung der Bewältigungskompetenz 127 / 10.1 Sicherheit, Beruhigung und Reduktion des Bedrohungsgefühls 127 / 10.2 Kontrolle 131 / 10.3 Edukation und Transparenz 131 / 10.4 Halt und Schutz - Grenzsetzung und Verträge 133 / 10.5 Stärkung der Alltagskompetenz 135 / 10.6 Selbstschädigende Verhaltensmuster / 136 / 10.7 Umgang mit selbstverletzendem Verhalten 138 / 10.8 Suizidalität 139 / 10.9 Pharmakotherapie 141 / 11 Phase 2: Emotionsregulierung und Selbstfürsorge 144 / 11.1 Empathisches Erfassen der Affektzustände 144 / 11.2 Positive und angemessene Emotionen generieren 146 / 11.3 Positive Emotionen verstärken und verankern 147 / 11.4 Affektzustände nach Vergangenheits und Gegenwartsanteilen differenzieren 149 / 11.5 Affekte und Körperempfindungen achtsam wahrnehmen 151 / 11.6 Affekttoleranz und State-Integration stärken 152 / 11.7 Umgang mit Impulsivität, Ärger und ohnmächtiger Wut 153 / 11.8 Selbstwertgefühl und Selbstfürsorge 154 / 11.9 Selbstakzeptanz als Mitgefühl für sich selbst 157 / 11.10 Arbeit mit dem inneren Kind 158 / 11.11 Kognitive Arbeit zur Reduktion des Bedrohungsgefühls 160 / 11.12 Gefühl einer positiven Bindungs- / erfahrung / vermitteln 162 / 12 Phase 3: Strukturbezogene Arbeit an defizitären Ich-Funktionen 166 / 12.1 Modifikation maladaptiven Verhaltens und Identifikation von Ich-Funktionsdefiziten 166 / 12.2 Die Stressabsorptionstechnik 171 / 12.3 Stärkung der Abgrenzungsfähigkeit 172 / 12.4 Stärkung der Fähigkeit, Bedürfnisse mitzuteilen und Hilfe anzunehmen 173 / 12.5 Stärkung der Objektkonstanz 174 / 12.6 Stärkung der Mentalisierungsfunktion 174 / 12.7 Vom dichotomen zum ausgewogenen Denken 177 / 12.8 Stärkung der Arbeitsfähigkeit und Motivation 178 / 12.9 Arbeit mit kindlichen und destruktiven Persönlichkeitsanteilen 181 / 12.10 Arbeit mit aggressiven und manipulativen Persönlichkeitsanteilen 184 / 12.11 Selbst-Objekt-Differenzierung und Realitätsprüfung 185 / 13 Phase 4: Schonende / Traumabearbeitung 188 / 13.1 Traumabearbeitung bei der Borderline-Störung? 188 / 13.2 Was bedeutet Traumabearbeitung? / 189 / 13.3 Sprechen über traumatische Erfahrungen oder EMDR? 190 / 13.4 Herausforderungen und Chancen der Traumabearbeitung 192 / 13.5 Planung des traumabearbeitenden Vorgehens 195 / 14 Phase 5: Konfliktbearbeitung und die Arbeit an maladaptiven Beziehungsmustern 199 / 14.1 Tiefergehende Bearbeitung alter und neuer Themen 199 / 14.2 Verhaltensinszenierungen früher traumatischer Erfahrungen 201 / 14.3 Analyse früher Abwehrmechanismen 203 / 14.4 Entwicklung gesunder Abhängigkeit und Beziehungsfähigkeit 204 / 14.5 Scham, Trauer und Anpassung an die Umwelt 206 / 14.6 Beendigung der Therapie 207 / 14.7 Therapiedauer 208 / IV Komorbide Bedingungen und spezifische Settings / 15 Behandlung komorbider Störungen 213 / 15.1 Allgemeines 213 / 15.2 Depressive Störungen 214 / 15.3 Maniforme Zustände 215 / 15.4 Posttraumatische Belastungsstörung / 215 / 15.5 Dissoziative Störungen 216 / 15.6 Schlafstörungen und Albträume 219 / 15.7 Essstörungen 219 / 15.8 Substanzmissbrauch 220 / 16 Familie und andere Angehörige 226 / 16.1 Familienorientierte Interventionen 226 / 16.2 Edukation für Angehörige 227 / 16.3 Wie können Angehörige die Patienten auf ihr schädliches / Verhalten / ansprechen? 228 / 17 Partnerschaft und Sexualität 232 / 17.1 Allgemeines 232 / 17.2 Borderline-typische Beziehungsprobleme 233 / 17.3 Edukative Interventionen in Paargesprächen 235 / 17.4 Ressourcenbasierte Paartherapie: Verletzlichkeitszirkel identifizieren 237 / 17.5 Aus dem Kampfmuster aussteigen 239 / 17.6 Achtsames Beobachten / und Selbstfürsorge 240 / 17.7 Sexualität bei Borderline-Patienten 241 / 18 Gruppenpsychotherapie 247 / 18.1 Vorteile der Gruppentherapie 247 / 18.2 Ressourcenbasiertes psychodynamisches / Vorgehen und Indikation 248 / 18.3 Behandlungstechnische Details 249 / 18.4 Förderung der Mentalisierungsfunktion 251 / 18.5 Übertragung und Gegenübertragung 252 / 18.6 Settingfragen 253 / V Stationäre Psychotherapie / der Borderline-Störung / 19 Ressourcenbasiertes stationäres Behandlungskonzept 259 / Sarah Schnabel / 19.1 Grundlagen 259 / 19.2 Ablauf der Therapie 260 / 19.2.1 Aufbau von Arbeitsbeziehungen 260 / 19.2.2 Förderung der affektiven Selbstwahrnehmung 262 / 19.2.3 Aktivierung von Ressourcen 263 / 19.2.4 Verbesserung der Affektregulation und Impulssteuerung 264 / 19.2.5 Verringerung der Häufigkeit und / Intensität dissoziativer Symptome 265 / 19.2.6 Erweiterung der interaktionellen Fertigkeiten 265 / 19.2.7 Verbesserung der Selbstannahme und Entlastung von Schuldgefühlen 266 / 19.2.8 Intensivierung der Selbstfürsorge 267 / 19.2.9 Bearbeitung und Integration traumatischer Erfahrungen 269 / 19.2.10 Vorbereitung des Transfers in den Alltag 270 / 20 Teamarbeit in der stationären Behandlung 274 / Wiebke Pape / 20.1 Borderline-typische Problematik im stationären Setting 274 / 20.2 Unser Setting 275 / 20.3 Hilfreiche Konzepte 276 / 20.4 Die Beziehungskontexte 278 / 20.4.1 Einzeltherapie 278 / 20.4.2 Bezugspflege 279 / 20.4.3 Analytisch-interaktionelle Gruppentherapie / 279 / 20.4.4 Pflege 280 / 20.4.5 Kunsttherapie 281 / 20.4.6 Die "neuen Gruppen" 282 / 20.4.7 Visite 282 / 20.4.8 Das Team als Ganzes - die Großgruppe 283 / 20.4.9 Die selbstgeleiteten Gruppen 284 / 20.4.10 Wenn alle vernetzt sind 284 / 20.5 Unsere Haltung nach innen 285 / 20.5.1 Raum für Affekte 285 / 20.5.2 Alle Perspektiven sind wichtig 286 / 20.5.3 Austausch über Grenzen 286 / 20.5.4 Akzeptanz unserer Eigenheiten 287 / 20.5.5 Reflektieren, was wir gerade tun 288 / 20.5.6 Supervision 289 / 20.6 Unsere Haltung nach außen 289 / 20.6.1 Bedeutung der Eigenständigkeit 289 / 20.6.2 Wir wissen auch nicht alles besser 290 / 20.6.3 Grenzen setzen 291 / 20.6.4 Begrenzungen der Realität akzeptieren / 292 / 20.7 Wenn es gut läuft […] 293 / 21 Interventionen des Pflegeteams 295 / Ulrike Funke und Eva Schuldt / 21.1 Einführung 295 / 21.2 Rolle des Pflegeteams 295 / 21.3 Entscheidungsspielräume entwickeln 298 / 21.4 Stabilität halten lernen 299 / 21.5 Umgang mit Konflikten 301 / 21.6 Umgang mit der Schwere: Die Humorgruppe 303 / 21.7 Umgang mit Selbstverletzung und Suizidalität 305 / 21.8 Umgang / mit dissoziativen Episoden 307 / 21.9 Schriftliche Vereinbarungen 309 / Sachverzeichnis 312
Details
VerfasserIn: Wöller, Wolfgang
VerfasserInnenangabe: Wolfgang Wöller. Unter Mitarb. von Ulrike Funke ...
Jahr: 2014
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Systematik: PI.HKP
ISBN: 978-3-7945-3065-6
2. ISBN: 978-3-608-43065-3
Beschreibung: XIII, 336 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch