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9 von 16
Für mein Kind nur das Beste
wie wir unseren Kindern die Kindheit rauben
VerfasserIn: Guggenbühl, Allan
Verfasserangabe: Allan Guggenbühl
Jahr: 2018
Verlag: Zürich, Orell Füssli Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.E Gugg / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Kinder und Jugendliche werden heutzutage wie defizitäre Personen behandelt. Kindheit wird so zum strapaziösen und konfliktreichen Dauerkampf auf dem Weg zum unauffälligen, beruflich erfolgreichen Mitglied der Gesellschaft.
Doch das hat einen hohen Preis. Kindheit wird verwehrt, Jugendliche werden entmündigt. Eine Art Goodwill-Diktatur, die das Glück unserer Kinder natürlich mit dem ¿Little Nanny¿-Ortungsapp überwacht. Beteiligt daran sind viele: Eltern, Kindergärten und Schulen, die Alten, die Industrie ? denn sie alle wissen, was das Beste für unsere Kinder ist. Oder? / / /
Das Buch des renommierten Psychologen ist keine Anklageschrift gegen Eltern. Vielmehr erinnert Guggenbühl daran, wie entscheidend es ist, dass sich Kinder autonom und spielerisch, unkontrolliert und auf Um- und Nebenwegen die Welt aneignen. Lassen wir das nicht zu, erschweren wir den Kindern genau das, was wir ihnen so sehr wünschen. Den selbstbewussten, eigenständigen und furchtlosen Weg in die Zukunft.
 
AUS DEM INHALT: / / Einleitung 9 / / Die Macht der Geronten 13 / Die ambivalente Beziehung zwischen Eltern / und ihren Kindern 13 / Erziehung zwischen Ideal und Wirklichkeit 17 / Vom Sinn und Zweck der Werte 20 ¿ Die Familie als Wohlstandsoase 21 - Die Familie als Plausch 23 ¿ Kinder übernehmen die / Macht in der Familie 24 ¿ Selbstverwirklichung statt Sorge 25 ¿ Droh­ / gebärden als Mittel, um Grenzen zu setzen 27 ¿ Konfrontationen / erfordern mehr als nur Lippenbekenntnisse 29 ¿ Unser Selbstbild ist / eine beschönigte Version unserer Persönlichkeit 30 ¿ Die Welt / ist nicht so, wie Erziehende sie gerne hätten 32 / Die systematische Unterwerfung der Kinder / und Jugendlichen in unserer Gesellschaft 33 / Das Verschwinden der Kinder aus dem öffentlichen Raum 34 ¿ / Sicht der Kinder: der öffentliche Raum als Erlebnis 35 ¿ Auf dem / Sofa chatten statt draußen herumhängen 36 ¿ Organisierte Frei­ / zeit 37 ¿ Kinderanlässe werden zu Elternevents 38 ¿ Infantilisierung / der Kinder 39 ¿ Kinder suchen Anschluss an eine Gegenwelt 40 ¿ / Die unheimliche Disziplinierung des Kindes 42 ¿ Verbote und / Codes 43 ¿ öffentlicher Raum als Territorium der Alten 44 ¿ Mit / Streichen Präsenz markieren 46 ¿ Streiche sind heute Delikte 47 / Aus Überlebens- wurden Erlebnisgemeinschaften 49 / Was ist »kindsgerecht«? - Rolle der Fremdbetreuung 52 - Bedeutung / von Sicherheit und Planbarkeit 53 ¿ Gesundheitsdenken versus / Risikohunger und Adrenalinschub 54 ¿ Jugendliche pfeifen auf / Umgangsformen 55 / / / Das Kind als Wunschtraum 57 / Fantasien werden zu Erwartungen 57 / Liebende Bezugspersonen sind wichtig 58 ¿ Selbstverwirklichung / über das Kind 59 ¿ Das Wunder »Entwicklung« 62 ¿ Woran wir uns / orientieren 63 ¿ Von der innigen Vertrautheit zur langsamen Entfremdung 65 ¿ Peerorientierung: die Rebellion als Individuationsakt 67 / Gute Beziehung = Gute Erziehung? 68 / Die Empathiefalle 68 ¿ Die Verwöhnfalle 70 / Verwöhnen als problematisches Erziehungsprinzip 72 / Emotionale Verwöhnung 74 ¿ Wenn sich Eltern zu sehr ein- / mischen 76 ¿ Gefangen in der Blase 77 - Notwendiger Ausbruch / aus der familiären Wirklichkeit 79 / Kinder brauchen wohlwollende Vernachlässigung 82 / Die Besetzung der Kindheit durch die Erwachsenen 84 / / Das Anpassungssyndrom 87 / Anpassungssyndrom in der Familie 87 / Dauer der Beziehung schützt vor Täuschungen nicht 89 / Anpassung an ein Kollektiv 92 / Problematische Seiten des Anpassungssyndroms 93 / Vorgetäuschte Einsicht 94 ¿ Sich hinter Bravheit verstecken 96 ¿ / Psychosomatische Beschwerden 97 ¿ Fehlende Ausgelassenheit 98 ¿ Konfliktvermeidung 98 ¿ Schmeicheleien 99 ¿ Reduktion / des Denkhorizonts 100 ¿ Versteckte Aggressionen 100 / Die ewig jungen Erwachsenen 101 / Ungleiche Machtverhältnisse zwischen den Generationen 105 ¿ / Die Dressur der Jungen 106 ¿ Der Traum von der Alterslosigkeit 108 ¿ Kinder erleben die Kluft der Generationen täglich 109 ¿ / Pubertät als Startphase für das Erwachsensein 110 / Bildung als Dressurinstrument für Jugendliche 111 / Aufbruch ins Erwachsenenleben wird ständig vertagt 113 « / Bildung versus Verbildung 116 ¿ Im Wartezimmer des Lebens 118 ¿ / Einbindung in die Gesellschaft 119 « Rolle als Konsument 120 / Mit guten Absichten das Böse schaffen 122 / Ausharren im Wartesaal 123 ¿ Im Generationenzwiespalt 124 / / / Initiationsriten: ein notwendiger Leidensweg? 125 / Übergangsriten als wichtiger Bestandteil des Erwachsenwerdens 128 ¿ Selbstinitiation als Folge fehlender Übergangsriten 130 / Schlussfolgerungen: / Dialog zwischen den Generationen 132 / Freiwillige Weiterbildung 132 ¿ Wichtige Übergangsriten 133 / / Spiel mich in den Ernst des Lebens 135 / Wieso verhalten sich Kinder anders als Erwachsene? 135 / Konzentrierte Besonnenheit versus spielerische Zerstreutheit 136 ¿ / Anpassungsfähigkeit als Tugend 139 ¿ Besonnene Konzentration / oder spielerisches Vorgehen? 143 ¿ Die Nachteile der nüchternen / Haltung 144 / Verweigerte Imagination: die Reduktion / der kindlichen Sicht 145 / Verborgene Existenz der Imagination 145 - Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten 146 ¿ Vorstellungskraft macht uns / zu Suchenden 147 ¿ Instrumentalisierung des Geistes für Kompetenzen 148 ¿ Schule ohne Imagination 150 ¿ Wie lässt sich die Vorstellungskraft fördern? 151 ¿ Geschichten als Einführung in die Paradoxie / des Lebens 153 / Die Bedeutung des Spiels in der kindlichen / Entwicklung 154 / Mit der subjektiven Eigenwelt verbunden 155 ¿ Menschliches / Spielen als Kraulersatz der Schimpansen 155 ¿ Zweckfreie / Aktivitäten 156 ¿ Spielen bedeutet Abgabe der Kontrolle 157 / Die Austreibung des Spieltriebs durch Erziehung / und Schule 158 / Bedeutung des Spiels im Wandel der Zeit 158 ¿ Spiel als Fördermittel 159 ¿ Instrumentalisierung des kindlichen Spieltriebs 160 ¿ / Förderung von Verhaltensmustern im Dienste der Wirtschaft 162 ¿ / Förderung der Selbstständigkeit und Eigenständigkeit 164 ¿ / Förderung der Sozialen Kompetenzen 164 ¿ Förderung der Konfliktfähigkeit 165 ¿ Umgang mit Vielfalt 165 ¿ Trainingsprogramme / für das richtige Verhalten 166 / / / Pädagogische Beziehungen: Ideale statt Kompetenzen 171 / Forderungen der Wirtschaft als Befehl? 174 ¿ Schlüsselqualifikationen der Wirtschaft als unrealistische Erwartung 176 / Die Schule als Begegnungsstätte mit Kollegen 177 / Jugendliche brauchen Freiräume 179 ¿ Bedeutung von / »Gegenwelten« 181 / Die Freiheit, sich selbst zu entdecken 184 / Was bedeutet »Freiraum«? 185 ¿ Der Schulwege als Frei- / und Erlebnisraum 186 ¿ Gibt es ein ideales Umfeld für Jugendliche? 187 ¿ Bolle der Erwachsenen 188 / / Arbeit statt Therapie 191 / Wer arbeitet, ist wer 194 / Lernen ist nicht arbeiten 194 ¿ Schüler werden in die Arbeiten einer / Schule einbezogen 196 ¿ Kind mit dem Bade ausgeschüttet 198 / Geld: das Eintrittsticket in die Erwachsenenwelt 199 / Geld ist Macht, Erlebnis und Prestige - auch für Kinder 200 ¿ / Rolle von Eltern gegenüber Kindern 202 / Die amoralische Qualität des Geldes 204 / Ein Plädoyer für die Kinderarbeit 206 / Arbeit verhilft zu Selbstwertgefühl 207 - Chancen und Risiken / von Arbeitszeit während der Schule 208 / »Das Beste« ist oft nicht die beste Lösung 211 / Kinder und Jugendliche nicht als formbare Masse verstehen 212 / / Anmerkungen 215
Details
VerfasserIn: Guggenbühl, Allan
VerfasserInnenangabe: Allan Guggenbühl
Jahr: 2018
Verlag: Zürich, Orell Füssli Verlag
Systematik: PN.E
ISBN: 978-3-280-05692-9
2. ISBN: 3-280-05692-6
Beschreibung: 221 Seiten
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Buch