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514 von 516
Mehrsprachige Lebenswelten
Sprechen und Schreiben der türkischstämmigen Kinder und Jugendlichen
VerfasserIn: Keim, Inken
Verfasserangabe: Inken Keim
Jahr: 2012
Verlag: Tübingen, Narr
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.EI Keim / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 03.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Vor fast genau 50 Jahren wurde das so genannte Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei geschlossen. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Türken zur größten MigrantInnengruppe in die Bundesrepublik: 2010 lebten rund 2,485 Mio Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland. In vielen Großstädten Deutschlands haben sich in der Folge Migrantenwohngebiete gebildet, in denen die Kinder in mehrkulturellen Lebenswelten aufwachsen. In deutschen Schulen und Kindergärten treffen sie dann auf deutschsprachige Anforderungen, auf die sie schlecht vorbereitet sind. Eine erschreckend hohe Anzahl scheitert schulisch. Das Buch liefert auf der Basis ethnografisch-soziolinguistischer Untersuchungen Einblick in die Lebenswelt türkischstämmiger MigrantInnen und in die Vielfalt der Sprachformen, die in mehrsprachigen Lebenswelten entstehen. Es stellt das ungesteuert erworbene Deutsch der Elterngeneration vor und zeigt auf der Basis von Gesprächsbeispielen die Sprechweisen der Kinder und Jugendlichen und ihre Virtuosität im Umgang mit sprachlichen Ressourcen, die in der Schule nicht berück sichtigt werden. Vor allem aber macht das Buch deutlich, dass die Kinder und Jugendlichen durchaus über mündliche und schriftsprachliche Deutschkompetenzen verfügen, und es zeigt, in welchen Bereichen sie Unterstützung brauchen, damit sie in Schule und Beruf erfolgreich werden. / / /
AUS DEM INHALT: / / Einleitung u n d Überblick l / Migration und Mehrsprachigkeit in Deutschland - ein kurzer Abriss 1 / Ziel, Aufbau und Adressaten des Buches 6 / Kapitel 1 / Zwei- und Mehrsprachigkeit unter Bedingungen d e r Migration . 11 / 1.1 Zwei- und Mehrsprachigkeit in Bildung und Öffentlichkeit 11 / 1.2 Zwei- und Mehrsprachigkeit: Blick in die Forschung 15 / 1.2.1 Gesellschaftliche Mehrsprachigkeit 16 / 1.2.2 Individuelle Mehrsprachigkeit 22 / 1.3 Zusammenhang zwischen Erst- und Zweitspracherwerb: / ein kritischer Blick auf die "Interdependenz-Hypothese" 24 / Kapitel 2 / Türkische Migrantinnen i n Deutschland 30 / 2.1 Die Anwerbung von "Gastarbeitern" 30 / 2.2 Geschichte der türkischen Zuwanderung 35 / 2.3 Zur gegenwärtigen Situation der türkeistämmigen Zuwanderer in / Deutschland 37 / 2.3.1 Ethnische Zusammensetzung 38 / 2.3.2 Soziale Situation 40 / 2.3.3 Bildungssituation 45 / 2.4 Was bedeutet "Integration"? 49 / 2.5 Vom Selbstverständnis als "Gastarbeiter" zum Selbstverständnis als / "Migrant" 52 / Kapitel 3 / Die soziale und sprachliche Situation türkischstämmiger / Migrantinnen der zweiten und dritten Generation 58 / 3.1 Leben in ethnischen Kolonien 58 / 3.1.1 Familien-und Sozialstrukturen 60 / 3.1.2 Verfestigung binnenethnischer Beziehungen durch / Heiratsmigration 65 / 3.2 Schul- und Ausbildungssituation 69 / VI Inhalt / 3.2.1 Die Perspektive der Schulen auf Migranteneltern und / -kinder 73 / 3.2.2 Die Perspektive der Migranteneltern und -kinder auf die / Schulen 77 / 3.3 Der Zusammenhang zwischen Schulkarriere und sprachlicher und / sozialer Entwicklung 79 / Kapitel k / Das Deutsch d e r ersten Generation 85 / 4.1 Charakteristika des "Gastarbeiterdeutsch" 85 / 4.2 Theoretische Ansätze zur Erklärung des "Gastarbeiterdeutsch" 89 / 4.2.1 Typologische Unterschiede zwischen Deutsch und Türkisch 90 / 4.2.2 Transfers aus dem Türkischen 95 / 4.3 Weitere Erklärungsansätze 99 / 4.3.1 Pidgin-und foreigner-talk-These 99 / 4.3.2 Theorie zum Zweitspracherwerb Erwachsener 101 / 4.3.3 Zusammenfassung 104 / 4.4 Das fossilisierte Deutsch vor dem Hintergrund biografischer / Erfahrungen: Fulya und Ahmet im Jahr 2002 105 / 4.4.1 Ahmets Migrationserfahrungen 105 / 4.4.2 Das fossilisierte Deutsch Fulyas 110 / 4.5 Zusammenfassung und Ausblick 113 / Kapitel 5 / Das Deutsch d e r Jugendlichen: Umgangssprache u n d Ethnolekt 115 / Einleitung 115 / 5.1 Das Deutsch der zweiten und dritten Migrantengeneration 117 / 5.2 Ein Blick in die Forschung zu (Multi)Ethnolekten 121 / 5.2.1 Bezeichnungen und Definitionen 121 / 5.2.2 Eigenschaften von Ethnolekten 124 / 5.2.3 Zur Entstehung von Ethnolekten und ihren Funktionen 126 / 5.3 Ethnolekt in Migrantenkinder- und Jugendgruppen 127 / 5.3.1 Ethnolekt in Kindergruppen 127 / 5.3.2 Ethnolekt in Jugendgruppen 129 / 5.4 Wechsel zwischen Ethnolekt und Umgangsdeutsch: diskursive und / sozial symbolische Funktionen 132 / 5.4.1 Fallstudie: Hauptschülerinnen einer 8. Klasse 133 / 5.4.2 Fallstudie: Murat und seine Freunde 138 / 5.4.3 Mediale Stilisierungen von Ethnolekten 140 / 5.5 Zusammenfassung und Ausblick 142 / Inhalt VII / Kapitel 6 / Zweisprachige Kommunikationspraktiken: Code-switching u n d / Code-mixing 144 / Einleitung 144 / 6.1 Das Türkische der jungen Generation 145 / 6.2 Blick in die Forschung zu Code-switching und Code-mixing 147 / 6.3 Die Entstehung von Sprachmischungen im Kindergarten 149 / 6.4 Die Sprachmischungen der Jugendlichen: strukturelle Aspekte 152 / 6.5 Diskursiv-rhetorische Funktionen 156 / 6.6 Sprachwechselmuster in Erzählungen 161 / 6.7 Sprachwechselmuster bei Aushandlungen und Streit 167 / 6.8 Soziale Bedeutung der Mischungen 171 / 6.8.1 Mischsprache als Sprache der männlichen Jugendlichen 171 / 6.8.2 Mischsprache als Sprache der weiblichen Jugendlichen 173 / 6.9 Zusammenfassung und Ausblick 174 / Kapitel 7 / Deutsch in multilingualen Kindergruppen 176 / Einleitung 176 / 7.1 Blick in die Forschung zum kindlichen Zweitspracherwerb 177 / 7.1.1 Der Erstspracherwerb 177 / 7.1.2 Der frühe Zweitspracherwerb 181 / 7.1.3 Ältere Kinder 184 / 7.1.4 Der Erwerb narrativer Strukturen 186 / 7.2 Fallstudie: Kommunikation in multilingualen Spielgruppen 187 / 7.2.1 Funktionierende Kommunikation 188 / 7.2.2 Verstehensprobleme 191 / 7.3 Intervention: eine Sprachförderinitiative für Erstklässler 193 / 7.4 Die Entwicklung der Kinder nach neun Monaten Schule und / sieben Monaten Förderung 195 / 7.4.1 Scherzhafte Interaktion 196 / 7.4.2 Gemeinsames Erzählen: Burcu und die Kursleitern 198 / 7.5 Zusammenfassung und Ausblick 207 / Kapitel 8 / Der Erwerb v o n Schriftlichkeit und Textkompetenz 209 / Einleitung 209 / 8.1 Blick in die Forschung zu Schriftsprachlichkeit und / Textkompetenz 210 / VIII Inhalt / 8.1.1 Mündlichkeit vs. Schriftlichkeit 211 / 8.1.2 Textkompetenz 214 / 8.1.3 Entwicklung von Schriftsprachlichkeit und Textkompetenz / bei Kindern 216 / 8.1.4 Erwerb von Schriftsprachlichkeit und Textkompetenz in / der Zweitsprache 217 / 8.1.5 Herstellen von Textverständnis 220 / 8.2 Fallstudie: Der Weg von Peergroup-Sprechweisen zu / Schriftsprachlichkeit 221 / 8.3 Mündliche Erzählformen 223 / 8.4 Der Prozess von mündlichen zu schriftlichen Erzählformen 227 / 8.4.1 Beteiligungsrolle der Erwachsenen 228 / 8.4.2 Peergroup-Sprechweisen vs. schriftsprachliche Formen 229 / 8.4.3 Interaktive Bearbeitung eines Formulierungsproblems 230 / 8.4.4 Selbständige Produktion schriftsprachlicher Formen: Fatih . 233 / 8.4.5 Selbständige Produktion schriftsprachlicher Formen: Betül 235 / 8.5 Zusammenfassung und Ausblick 238 / Kapitel 9 / Was ist zu tun? 241 / Glossar 243 / Literatur 250 / Verzeichnis der Transkriptionszeichen 264
Details
VerfasserIn: Keim, Inken
VerfasserInnenangabe: Inken Keim
Jahr: 2012
Verlag: Tübingen, Narr
Systematik: PN.EI
ISBN: 978-3-8233-6707-9
2. ISBN: 3-8233-6707-2
Beschreibung: VIII, 263 S.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. [250] - 263
Mediengruppe: Buch