X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


7 von 58
Der Wille zum Schicksal
die Heilslehre des Bert Hellinger
Verfasserangabe: Colin Goldner (Hg.)
Jahr: 2003
Verlag: Wien, Ueberreuter
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.BP Hellinger / College 3x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Buch unter dem Patronat des Okkult-Wächters C. Goldner (vgl. "Die Psycho-Szene") wird der Hellinger-Hagiographie sicherlich wenig Tort antun, dennoch ist der bisher oft nur in Zeitschriften verstreute und hier geballte Unmut gegen die sich fälschlich als "systemisch" bezeichnete Hellingerei aufschlussreich und zu begrüßen (vgl. von Hellinger zuletzt sein "Kursbuch" "Ordnungen der Liebe"). Zu Worte kommen neben Journalisten vor allem Leute vom Fach: U. Nuber etwa, oder Thea Bauriedl und Micha Hilgers, und jeder flickt dem ehemaligen Afrika- und jetzigem Psycho-Missionar aus seinem je spezifischen Blickwinkel am Zeug: Hellingers ideologische Grundstruktur ("braune Aura"); seine fachliche Kompetenz ("esoterischer Firlefanz"); sein Menschenbild (reaktionär, frauenfeindlich und "protofaschistisch"); die rechtliche Fragwürdigkeit des Familienstellens (Verdacht der unerlaubten Heilbehandlung) usw. Letztlich steht die Hellinger-Klientel vor dem Psycho-TÜV: "Um das Faszinosum B. Hellinger zu verstehen, muss man sich mit den Heils- und Heilungsfantasien in unserer Gesellschaft befassen".
Klappentext:
Was macht den ehemaligen Afrika-Missionar so erfolgreich?
Warum findet seine Methode des "Familienstellens" gerade in der Esoterikszene so großen Anhang?
Warum beging 1997 eine Frau nach seiner Familienaufstellung Selbstmord?
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Colin Goldner 8
Vorwort des Herausgebers
Ursula Nuber 9
Eine unheimliche Ordnung
Bedürfnis nach Autorität und Führung
Beate Lakotta 12
"Das geht Sie gar nichts an"
Biografische Annäherung an Bert Hellinger
Jörg Schlee 23
Hinters Licht geführt
So funktioniert Familienaufstellung nach Hellinger
Thea Bauriedl 39
Macht und Ohnmacht
Hellingers Vorstellungen über die Psychodynamik in Familien
Micha Hilgers 53
Der Pseudotherapeut
Klinische Argumente gegen Hellinger
Colin Goldner 66
Esoterischer Firlefanz
Die Szene der Hellingerianer
Hugo Stamm 133
Magisch-mystische Aura
Die Schweiz im Hellinger-Fieber
ElAwadalla 141
Am Puls der Szene
Hellinger in Österreich
Fritz B. Simon / Arnold Retzer 149
Zwei Welten
Systemische Psychotherapie und der Ansatz Bert Hellingers
Frank Gerbert 158
Wundersame Hilfe in allen Lebenslagen
Organisationsaufstellungen und Ähnliches
Michael Utsch 169
Hellingers Gnadenlehre
Zur verborgenen "Theologie" der Familienaufstellungen
Sigrid Vowinckel 178
Hellinger - eine Backlash-Episode
Kritik aus feministischer Sicht
Claudia Kierspe-Goldner 191
"Und bist du nicht willig ..."
Wiederkehr der "Schwarzen Pädagogik"
Petrus van der Let 203
Mitschuld am Missbrauch?
Hellingers Umgang mit Inzest
Colin Goldner 209
Der Todesfall von Leipzig
Verdrängte Risiken und der Umgang mit Kritik
Ingo Heinemann 224
Rechtspflege ausgetrickst?
Rechtliche Fragen der Familienaufstellung nach Hellinger
Fritz R Glunk 238
Der Protofaschist
Das Weltbild des Bert Hellinger
Klaus Weber 253
Verhöhnung der Opfer durch Versöhnung mit den Tätern
Bert Hellingers Unterwerfungsprojekt
Heiner Keupp 265
Gebrauchswertversprechen eines postmodernen Fundamentalisten
Was Anhängerschaft sichert
Petrus van der Let / Colin Goldner 279
Beklemmende Töne
Hellinger und Rilke
Literatur- und Quellenverzeichnis 283
Autorinnen und Autoren 302
 
 
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Colin Goldner (Hg.)
Jahr: 2003
Verlag: Wien, Ueberreuter
Systematik: PI.BP
ISBN: 3-8000-3920-6
Beschreibung: 303 S.
Beteiligte Personen: Goldner, Colin
Fußnote: Literaturverz. S. 283 - 301
Mediengruppe: Buch