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Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten
ein Lehrbuch für die Schule, Heilpädagogik und außerschulische Unterstützungssysteme
VerfasserIn: Theunissen, Georg
Verfasserangabe: Georg Theunissen
Jahr: 2016
Verlag: Bad Heilbrunn, Verlag Julius Klinkhardt
Reihe: UTB; 3545
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.LG Theu / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 27.12.2021 Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.LG Theu / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 03.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Ein Lehrbuch für die Schule, Heilpädagogik und außerschulische Behindertenhilfe. / / Viele Mitarbeiter/innen in der Behindertenhilfe, Lehrer/ innen in Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen, aber auch Eltern, heilpädagogische oder therapeutische Fachkräfte klagen über ein (zunehmendes) Problemverhalten, über Verhaltensstörungen oder psychosoziale Auffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, geistiger oder komplexer Behinderung. / / Dieses Buch bietet auf fundierter wissenschaftlicher Grundlage konkrete Hilfen für den alltäglichen und speziellen Umgang mit herausforderndem Verhalten oder Verhaltensauffälligkeiten. Einen herausragenden Stellenwert hat dabei ein an Stärken orientiertes pädagogisches Konzept, das als Positive Verhaltensunterstützung sowohl für den Unterricht als auch für den außerschulischen Bereich nachweislich als effektiv und tragfähig für eine Best-Practice gelten darf. / / In seiner 5., völlig neu bearbeiteten Auflage ist es als Standardwerk und Lehrbuch der Heil- und Sonderpädagogik unverzichtbar.
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort zur sechsten, aktualisierten Auflage 9 / 1 Geistige Behinderung - Intellektuelle Behinderung - Lernschwierigkeiten 11 / Zur psychiatrisch-nihilistischen Sichtweise 11 / Zur heilpädagogisch-defizitorientierten Sichtweise 12 / Zur entwicklungspsychologischen Sichtweise 14 / Zur IQ-bezogenen Sicht 15 / Zur Klassifikation nach ICD-10 und DSM-IV 17 / Geistige Behinderung aus der Subjekt-Perspektive 19 / Geistige Behinderung als komplexes Phänomen von sich wechselseitig bedingenden und verstärkenden Faktoren 22 / Zum Behinderungsmodell der ICF 33 / Zum Konzept der AAIDD 36 / Zur Klassifikation nach DSM-5 41 / Zu den Fachbegriffen: Intellectual and Developmental Disabilities 43 / Zu den Fachbegriffen: Learning Disabilities und Lernschwierigkeiten 44 / 2 Verhaltensauffälligkeiten: Begriffsverständnis und Erklärungsansätze 51 / Zu den Erscheinungsformen 52 / Verhaltensauffälligkeiten im Lichte sozialer Zuschreibung 54 / Zu den Parallelbegriffen 57 / Zu den Erklärungsansätzen 60 / Zur psychiatrischen Sicht 61 / Zur sozialwissenschaftlichen Sicht 63 / Zur systemökologischen Sicht 65 / 3 Das Konzept für die außerschulische Behindertenarbeit 71 / Handlungsbestimmende Leitprinzipien 72 / Unbedingte Achtung vor dem Wertsein des Anderen 74 / Beziehungsgestaltung und kommunikatives Verhältnis 74 / Subjektzentrierung und Individualisierung 75 / Ganzheitlichkeit 76 / Entwicklungsgemäßheit 76 / Autonomie und Empowerment 77 / Neurowissenschaftliche Orientierung und Stärken-Perspektive 79 / ‚Seinlassen' und Vertrauen in die Ressourcen 80 / Lebensweltorientierung 81 / Inklusion, Partizipation (Teilhabe) und Bürgerzentrierung 81 / Zur allgemeinen Alltagsarbeit 82 / Bausteingruppe I: Zentrale Bereiche der Alltagsarbeit 83 / Rehabilitative Pflege 84 / Hausarbeit und Haushaltsführung 84 / Freizeitbezogene Lebensgestaltung und ästhetische Praxis 85 / Allgemeine Lebensberatung und Bildungsassistenz 85 / Psychosoziale Lebenshilfe und körperliche Aktivierung 86 / Gesellschaftliche Integrationshilfe und kulturelle Partizipation 87 / Bausteingruppe II: Spezielle Elemente der allgemeinen Konzeption 87 / Angebote 87 / Zeit 88 / Soziale Kommunikation und Beziehungen 88 / Lebensmilieu 89 / Gruppenbesprechungen 89 / Assistierende Hilfen 89 / Pädagogische Methoden und Handlungsmodelle 94 / Lehrmethoden und Phasenmodelle 95 / Verfahrensweisen 96 / Allgemeine positive Unterstützungs- und Verkehrsformen 96 / Verhaltensaufbauende und -stabilisierende Methoden 97 / Spezielle symptomorientierte Interventionsformen 98 / Spezielle präventive Methoden 104 / Sozialformen 106 / Persönliche Zukunfts-, Lebensstil- und Netzwerkplanung 108 / Zur Speziellen Pädagogik 119 / Spezielle gruppenbezogene Maßnahmen 119 / Beispiel eines gruppenbezogenen Angebots zur Förderung sozialer Kompetenz auf der Grundlage von Theaterarbeit (von Dörte Fiedler) 120 / Resümee 128 / Lebensweltbezogene Schlussbetrachtungen 128 / Einzelhilfe durch Positive Verhaltensunterstützung 130 / Unterstützerkreis 131 / Funktionales Assessment 132 / Indirektes Assessment 132 / Aufbereitung der Lebensgeschichte 133 / Direktes Assessment 137 / Zur Einbeziehung der Person 139 / Funktionale Problembetrachtung 139 / Bildung von Arbeitshypothesen und Zielen 143 / Unterstützungsmaßnahmen 143 / 1) Veränderung von Kontextfaktoren 144 / 2) Zur Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires 148 / 3) Zur Veränderung von Konsequenzen 150 / 4) Persönlichkeits- und lebensstilunterstützende Maßnahmen 151 / 5) Krisenmanagement 153 / Zur Umsetzung der Einzelhilfe 154 / Ein abschließendes Beispiel aus der Praxis 155 / 4 Das Konzept für Schule und Unterricht 163 / Primäre Prävention: Zum schulbezogenen Konzept einer positiven Verhaltensunterstützung 164 / Zur Vorgehensweise und Arbeitsschritte 165 / Primäre Prävention auf klassenbezogener Ebene 170 / Sekundäre Prävention: Zur gruppenbezogenen positiven Verhaltensunterstützung 173 / Sportangebote (am Beispiel von Judo) 174 / Soziometrisch orientierte bildnerische Aktivitäten 177 / Positive Peerkultur 179 / Regellernen durch verhaltenssteuernde Visualisierungen 180 / Stärkenorientierte und lebensnahe Projektarbeit 182 / The Behavior Education Program (BEP 182 / Tertiäre Prävention: Positive Verhaltensunterstützung als Einzelhilfe 185 / Unterstützerkreis und Zielsetzung 186 / Wraparound, Persönliche Zukunftsplanung und funktionales Assessment 187 / Experimentelle funktionale Analyse 189 / Entwicklung eines Unterstützungsprogramms 190 / 1. Ebene: Kontextbezogene Interventionen 190 / 2. Ebene: Verhaltensorientierte Interventionen 193 / 3. Ebene: An Konsequenzen orientierte Interventionen 194 / 4. Ebene: Persönlichkeits- und lebensstilorientierte Interventionen 198 / 5. Ebene: Krisenintervention 199 / Durchführung und Evaluation 199 / Rolle der Lehrkräfte 200 / Schlussbemerkung 201 / Beispiele aus der Praxis 202 / 5 Pädagogisch-therapeutische Arbeitsformen - ein synoptischer Überblick 213 / Basale Kommunikation (nach Mall 213 / Basale Stimulation (nach Fröhlich 216 / Erlebnispädagogik 218 / Festhaltetherapie 221 / Gentle Teaching 224 / Heilpädagogische Rhythmik 226 / Mediation 230 / Neuropsychologisch orientierte Lernförderung und Therapie 237 / Pädagogische Kunsttherapie (therapeutisch-ästhetische Erziehung) 247 / Pränatalraum-Musiktherapie 251 / Problemlösende Alltagsgeschehnisse (nach Affolter) 254 / Problemlösungstraining 258 / Psychomotorik/Motopädagogik 263 / Psychomotorische Therapie (nach Aucouturier und Lapierre) 266 / Selbstsicherheitstraining 268 / Sensorische Integration (nach Ayres) 272 / Snoezelen 275 / Soziales Lernen (soziales Kompetenztraining) 278 / Sozial- und Alltagsgeschichten (Social Stories) 283 / TEACCH-Konzept 290 / Unterstützte Kommunikation 296 / Validation 306 / ‚Verhaltensphänotypisch' orientierte Förderung und Lebenshilfe 310 / Wahrnehmungsförderung und Bewegungserziehung (nach Frostig) 316 / Anmerkungen zu Kapitel 5 321 / Anhang zu Kapitel 3 und 4 333 / Literatur 345 / Der Autor 368
Details
VerfasserIn: Theunissen, Georg
VerfasserInnenangabe: Georg Theunissen
Jahr: 2016
Verlag: Bad Heilbrunn, Verlag Julius Klinkhardt
Links: Rezension!
Systematik: PN.LG
ISBN: 978-3-8252-4557-3
2. ISBN: 3-8252-4557-8
Beschreibung: 6., überarbeitete und erweiterte Auflage, 368 Seiten : Illustration
Reihe: UTB; 3545
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 345-367
Mediengruppe: Buch