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FrauenMännerGeschlechterforschung
state of the art
Verfasserangabe: Brigitte Aulenbacher ... (Hrsg.)
Jahr: 2009
Verlag: Münster, Westfälisches Dampfboot
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.OS Frau / College 3h - Gender Status: Entliehen Frist: 12.11.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Feministische Forschung sieht sich seit einiger Zeit fundamentaler Kritik ausgesetzt. FrauenMännerGeschlechterForschung ist das Ergebnis einer ausdrücklichen Einladung zu einem "Dialog der Gegensätze". Der Band steht für ein breites Spektrum theoretischer Ansätze und empirischer Arbeiten. Dabei geht es nicht ohne spannungsreiche Kontroversen und Kämpfe ab - über Theorien und Definitionshoheiten. Die hier versammelten Beiträge geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen sowie erkenntnistheoretische wie wissenschaftspolitische Debatten. Dabei stellen sie unterschiedliche empirische Forschungsansätze und Methodologien zur Diskussion und zeigen die FrauenMännerGeschlechterforschung als Entwicklung eines ehrgeizigen Projekts, dessen offenes und zugleich umstrittenes Profil sich zwischen feministischer Gesellschaftskritik und wissenschaftlichen Neutralitätsansprüchen sowie zwischen erfolgreicher Professionalisierung und fortlaufender Marginalisierung herausgebildet und gewandelt hat. In dem Band diskutieren ihr z.T. kontroversen Positionen z.B. Stefan Hirschauer und Gudrun-Axeli Knapp, Maja Apelt, Sünne Andresen, Regina Becker-Schmidt, Jürgen Budde, Andrea Bührmann und Torsten Wöllmann, Martin Engelbrecht, Heike Kahlert, Helga Krüger, Ilse Lenz, Andrea Maihofer, Birgit Riegraf, Margareta Steinrücke, Susanne Völker, Christine Weinbach."Frauenforschung, Männerforschung, Geschlechterforschung sind keinesfalls deckungsgleiche Begriffe, wie die zahlreichen Beiträge im Sammelband „FrauenMännerGeschlechterforschung“ zeigen. Vielfach handelt es sich hier sogar um Gegensätze; und so liest sich das Buch auch als ein Dialog der Gegensätze – und Gemeinsamkeiten. Der Bogen spannt sich von wissenschaftstheoretischen und wissenschaftspolitischen Überlegungen bis zu konkreten Anwendungen der Kategorie Geschlecht mit den Schwerpunkten Arbeit und Politik. Als ein roter Faden zieht sich die Auseinandersetzung mit „doing gender“ durch die meisten Aufsätze. Besonders spannend lesen sich die Beiträge, die neue soziologische Forschungsfelder erschließen: So untersuchen Christine Katz und Marion Mayer Natur- und Geschlechterkonstruktionen in Handlungsmustern von WaldakteurInnen, und Daniela Gottschlich und Tanja Mölders fordern die Verwendung von Gender als Kategorie für ökologisch-soziale Fragestellungen.Ein sehr informativer Band mit zahlreichen Einblicken in aktuelle soziologische Wissenschaftskontroversen, die zu weiteren Forschungsarbeiten ermutigen, wobei leider Fragestellungen der Lesben- und Schwulenforschung bzw. der Queer Theory von den meisten negiert werden. GH - http://www.frauenzimmer.at/
Details
VerfasserInnenangabe: Brigitte Aulenbacher ... (Hrsg.)
Jahr: 2009
Verlag: Münster, Westfälisches Dampfboot
Systematik: GS.OS
ISBN: 978-3-89691-220-6
2. ISBN: 3-89691-220-8
Beschreibung: 2. Aufl., 349 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch