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Blockadebuch
Leningrad 1941-1944
Verfasserangabe: Ales Adamowitsch, Daniil Granin ; aus dem Russischen von Ruprecht Willnow und Helmut Ettinger ; mit einem Vorwort von Ingo Schulze
Jahr: 2018
Verlag: Berlin, Aufbau
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.GK Adam / College 2d - Geschichte Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 14., Hütteldorfer Str. 130 d Standorte: GE.GK Adam Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
INHALT
 
Ingo Schulze, Vorwort
»Ein Interesse an der Erhaltung auch nur eines Teils dieser großstädtischen Bevölkerung besteht unsererseits nicht.« 5
 
Daniil Granin, Zur Entstehungsgeschichte des Blockadebuchs 11
 
Erster Teil
Wir allein wissen 29
Unbekanntes über ein bekanntes Foto 39
Streitende Stimmen 49
In die Stadt entsandt 66
Ein gedungener Mörder 79
Der Blockadealltag 116
Auf der Arbeit 139
Was man tun konnte 166
Tagein, tagaus 199
Jeder hatte seinen Retter 218
Die kleinen Freunde 240
Wovon lebt der Mensch? 257
Die Kinder von Leningrad 266
Noch zwei weitere Jahre standen bevor 311
Diese unsterbliche, ewige Maria Iwanowna! 326
 
Zweiter Teil
Von drei Millionen drei 333
»Ich bleibe in der Stadt und gehe nirgendwohin« 357
Die erste Evakuierung von Kindern 365
Georgi Alexejewitsch Knjasews »kleiner Umkreis« 375
Über die Menschen an seiner Seite 381
Ich bin sechzehn 387
Was die Stoiker lehrten 390
Der erste Bombenangriff 393
Tagebücher, Tagebücher 408
Der hundertste Kriegstag 424
Eine Kindheit geht zu Ende 433
Die Grenzlinie 445
Jemand schreibt immer etwas auf 454
Die vereisten Sphinxe 460
Der Hunger ist niemandes Freund, das Gewissen ein ungebetener Gast 466
Die Grenzen des Menschen 474
Iras Lebensmittelkarte 491
Die Kinder retten 501
Wo die Seele Halt fand 515
Immer enger wird der Kreis 528
Die letzten Seiten 546
Mensch bleiben 564
Die Pflichten des Historikers 581
»Ich bin voller fieberhafter Lebensgier« 588
900 000 verlassen die Stadt 599
»...und nahm die Mütze ab« 607
Die Gerechten und die Ungerechten 615
Die Last der Bücher 620
Musst mir meine Erde doch lassen stehn 636
Der Lebende soll leben 642
Die fehlenden Kapitel 659
Die Leningrads Affäre 670
 
Anhang
 
Daniil Granin, Rumkuchen 683
 
Aus dem Archiv von Ales Adamowitsch
Natalja Adamowitsch, Von der Herausgeberin der Lenisdat-Ausgabe von 2014 690
 
Ales Adamowitsch, Wie es zum »Blockadebuch« kam 691
Details
VerfasserInnenangabe: Ales Adamowitsch, Daniil Granin ; aus dem Russischen von Ruprecht Willnow und Helmut Ettinger ; mit einem Vorwort von Ingo Schulze
Jahr: 2018
Verlag: Berlin, Aufbau
Systematik: GE.GK, GE.EOS
ISBN: 978-3-351-03735-2
2. ISBN: 3-351-03735-X
Beschreibung: 1. Auflage, 703 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Blokadnaja kniga
Fußnote: Erstmals unzensiert: - eine ergreifende Dokumentation über die Leningrader Blockade - Ingo Schulze. Als Ales Adamowitsch und Daniil Granin 1974 begannen, Überlebende der 900 Tage andauernden Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht zu interviewen, ahnten sie nicht, worauf sie sich einließen. Die beiden Autoren wollten kein neues Heldenepos erstellen, sondern dokumentieren, wie es den Menschen ergangen war, die damals in der Stadt eingeschlossen waren, unter Hunger, Kälte und Beschuss litten und viele ihrer Angehörigen und Freunde verloren. Um das "Blockadebuch" 1981 zum ersten Mal veröffentlichen zu dürfen, mussten sie viele Wahrheiten der sowjetischen Zensur opfern. Erst jetzt erscheint eine vollständige Ausgabe, die die geführten Interviews sowie Tagebücher aus den Blockadejahren ohne Zensurstriche präsentieren kann. Mit einem Vorwort von Ingo Schulze. "Sie retteten sich, indem sie andere retteten. Selbst wenn sie starben, haben sie auf ihrem letzten Weg noch jemanden aufgerichtet. Und wenn sie überlebten - dann nur, weil ein anderer sie mehr brauchte als sie sich selbst." Aus dem "Blockadebuch". (Verlagstext)
Mediengruppe: Buch