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Was ist Krieg?
zur Grundlegung einer Kulturgeschichte des Kriegs
VerfasserIn: Hüppauf, Bernd
Verfasserangabe: Bernd Hüppauf
Jahr: 2013
Verlag: Bielefeld, Transcript
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.BK Hüpp / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Carl von Clausewitz bestimmt den Krieg als Zweikampf. Bernd Hüppaufs Grundlegung einer Kulturgeschichte des Kriegs widerspricht: Es gibt keinen Krieg ohne Diskurs. Der Blick auf den Kriegsdiskurs von seinen Anfängen in Mesopotamien bis zu den intelligenten Waffen in Cyberwar und Drohnenkrieg zeigt, dass Krieg aus militärischem Kampf und kulturellem Diskurs besteht.
Militärgeschichte fetischisiert die Fakten, die Kulturgeschichte des Kriegs dagegen baut sie in ein Netz aus Bedeutungen ein. Erst so geraten Begeisterung, Angst, Grausamkeit und Grauen als Elemente des Kriegs in den Blick. Und erst so wird das Netz aus Symbolen, Handlungen und Bedeutungen beschreibbar, aus denen jede Erinnerung die Wirklichkeit des Kriegs konstruiert. Es ist der Blick auf Erlebnis, Ethik, Subjektivität und Identität, der die Kontinuität von Krieg über 3000 Jahre Kriegsgeschichte bis in die Gegenwart erweist. Daraus ergibt sich nicht weniger als das Erfordernis einer zu schreibenden Gefühlsmoral um die Frage: Dürfen Soldaten überhaupt töten?
Details
VerfasserIn: Hüppauf, Bernd
VerfasserInnenangabe: Bernd Hüppauf
Jahr: 2013
Verlag: Bielefeld, Transcript
Systematik: GP.BK
ISBN: 978-3-8376-2180-8
2. ISBN: 3-8376-2180-4
Beschreibung: 562 S : Ill.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch