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Gender Studies zur Einführung

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Hajek, Katharina; Kerner, Ina; Kocjan, Iwona
Verfasser*innenangabe: Katharina Hajek/Ina Kerner/Iwona Kocjan/Nicola Mühlhäußer
Jahr: 2025
Verlag: Hamburg, Junius
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

(I-26/02-C3) (G ZWs / SC)
Gender Studies, manchmal auch Geschlechterforschung genannt, sind ein relativ junges, dafür aber äußerst dynamisches und vielfältiges Forschungs- und Diskussionsfeld. An den Universitäten sind Gender Studies zumeist inter- oder transdisziplinär organisiert. Einst entstanden als Reflexionskontext der zweiten Frauenbewegung, haben sie sich inzwischen deutlich ausdifferenziert und umfassen Themen von Technik bis Sorge, von der Normierung des Begehrens, von Männlichkeit bis zur auch internen Rassismus- und Imperialismuskritik. Grundlegend für die Gender Studies ist ein Verständnis von Geschlecht als sozial hergestellt und daher auch als veränderbar und politisch. Der Band erläutert entsprechende sozialkonstruktivistische Ansätze und informiert ferner über wichtige aktuelle Positionen und Debatten in den betreffenden Themenfeldern.
 
Inhalt
 
1. Einleitung...............................................................................11
2. Die Vorgeschichte der Gender Studies:
Frühe Positionen der Geschlechterkritik....................... 27
Querelle des Femmes: Widerstand gegen Abwertung
und Kämpfe um Bildung.......................................................28
Kämpfe um Rechtsgleichheit ...............................................33
Die Entstehung der ersten Frauenbewegung....................... 40
Simone de Beauvoirs Geschlechtertheorie
der späten 1940erJahre.........................................................47
3. Gender: Ein Begriff und seine Bedeutungen....................51
Wie Gender in die Geschlechterforschung kam ................53
Die Debatte um Gleichheit und Differenz......................... 56
Die Pluralisierung von Gender.............................................60
Die Entnaturalisierung von Sex........................................... 61
Implikationen unterschiedlicher Genderkonzepte............65
4. Die Konstruktion von Geschlecht ..................................... 69
Materialistische Zugänge.......................................................70
Diskurstheoretische Zugänge...............................................86
Psychoanalytische Zugänge ............................................... 100
Ethnomethodologische Zugänge........................................112
Leibphänomenologische Zugänge..................................... 123
5. Intersektionalität: Geschlechterhierarchien
im Kontext.................................................................... 141
Frühe aktivistische Texte.....................................................142
Kimberle Crenshaw und die Einführung des Begriffs
der Intersektionalität...........................................................147
Spielarten der Intersektionalität....................................... 151
6. Queer Theory...................................................................... 157
Vorläufer der Queer Theory: Gay and Lesbian Studies
und feministische Sex Wars.................................................159
Queery Theory als Kritik an Identitätspolitik,
Heteronormativität und Normalisierung..........................163
Judith Butlers queere Destabilisierung
von Identitätskategorien.....................................................167
Intersektionalität und Anschlusslinien
zur Queer Theory.................................................................169
7. Kritische Männer- und Männlichkeitsforschung .......... 175
Von der Entstehung zur Institutionalisierung
der Männlichkeitsforschung............................................... 176
Klaus Theweleits Verständnis von Männlichkeit
als Mangel und Verlust .......................................................180
Pierre Bourdieus Konzept des männlichen Habitus .... 181
Raewyn Connell und die hegemoniale Männlichkeit ... 183
Schwarze und postkoloniale Männlichkeiten....................189
Akademische Etablierung und Ausdifferenzierung........191
8. Neue Materialismen ...........................................................197
Mit Donna Haraway von Technowissenschaft
zu Relationalität.................................................................. 199
Karen Barads quantenphysikalische Neuverhandlung
von Materie..........................................................................204
Rosi Braidottis Posthumanismus.......................................208
9. Feministische Perspektiven auf den Staat ......................213
Der Mythos des staatlichen Gewaltmonopols ................215
Staatliche Bürokratien als versachlichte Männlichkeit ... 216
Der vergeschlechtlichte und heteronormative
Charakter von Staatsbürger_innenschaft..........................216
Die feministische Wohlfahrtsstaatsforschung....................219
Statefeminism und die frauenfreundlichen
Wohlfahrtsstaaten...............................................................221
Gouvernementalitätstheoretische und
konjunkturanalytische Ansätze.........................................222
10. Transnationaler Feminismus...........................................227
Die Idee der globalen Schwesternschaft
und ihre Kritik.................................................................. 228
Weltweite Vernetzung: Formen transnationaler
feministischer Praxis...........................................................231
Post- und dekolonialer Feminismus ............................... 234
Feministische Analysen des globalen Kapitalismus ... 239
Intersektionale Zukünfte .................................................245
11. Care, Reproduktion und Relationalität......................... 247
Care Chains: Globale Reorganisation
von Sorge und Pflege .........................................................251
Reproduktionstechnologien und
Kinderwunschökonomie...................................................253
Digitale Technologien und Care-Arbeit........................... 255
Konstitutive Verhältnisse...................................................257
Von ontologischer Verletzbarkeit
zur Ethik der Sorge .......................................................... 259
Revolutionäre Beziehungsweisen.....................................266
12. Schluss................................................................................271
Dank......................................................................................... 279
Anhang
Anmerkungen......................................................................282
Literaturverzeichnis............................................................ 294
Personenregister..................................................................343
Über die Autorinnen.......................................................... 349

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Hajek, Katharina; Kerner, Ina; Kocjan, Iwona
Verfasser*innenangabe: Katharina Hajek/Ina Kerner/Iwona Kocjan/Nicola Mühlhäußer
Jahr: 2025
Verlag: Hamburg, Junius
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Systematik: Suche nach dieser Systematik GS.OS, I-26/02
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ISBN: 978-3-9606034-4-3
2. ISBN: 3-9606034-4-4
Beschreibung: 350 Seiten
Schlagwörter: Feminismus, Gender, Geschlechterforschung, Intersektionalität, Männlichkeit, Queer-Theorie, Das Männliche, Feministische Theorie, Gender Studies, Gender-Forschung, Genderstudie, Geschlechterfrage, Geschlechtertheorie, Queer Theory, Queer-Theory
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Mühlhäußer, Nicola
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 294-342
Mediengruppe: Buch