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41 von 126
Handbuch der tiergestützten Intervention
Grundlagen, Konzepte, Praxisfelder
Verfasserangabe: Monika A. Vernooij ; Silke Schneider
Jahr: 2010
Verlag: Wiebelsheim, Quelle & Meyer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.LX Vern / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 04.10.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Dass Tiere eine positive Wirkung auf den Menschen ausüben können, ist seit langem bekannt. Deshalb werden sie zunehmend als Medium in pädagogischen, psychologischen und medizinisch-therapeutischen Arbeitsfeldern eingesetzt. Delfine, Pferde und Hunde sind die bekanntesten Beispiele. Bisher fehlte jedoch ein umfassender Überblick über theoretische Grundlagen und die Vielfalt praktischer Einsatzmöglichkeiten. Diese Lücke wird mit dem vorliegenden Handbuch geschlossen. Nach Klärung der unterschiedlichen Begrifflichkeiten arbeiten die Autorinnen zunächst die theoretischen Grundlagen für den pädagogisch-therapeutischen Einsatz von Tieren heraus und untersuchen dessen Wirkung und Effizienz. Im zweiten Teil des Buches stellen sie anhand konkreter Beispiele Konzepte für alle relevanten Praxisfelder vor.Dieses Handbuch sollte deshalb nicht nur die betreffenden Ausbildungsgänge begleiten, sonderen versteht sich vor allem als Grundlage für die praktische Anwendung der Tiergestützten Intervention.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Einleitung XIII
Teil I Tiere im Leben der Menschen sowie in
pädagogisch-psychologischen Arbeitsfeldern 1
1. Die Mensch-Tier-Beziehung 2
2. Erklärungsansätze und Modelle
für die Mensch-Tier-Beziehung 4
2.1 Die Biophilie-Hypothese 4
2.2 Das Konzept der Du-Evidenz 7
2.3 Ableitungen aus der Bindungstheorie 10
2.4 Spiegelneurone - ein Konzept aus der Neuroethologie 12
3. Verhaltensaspekte der Mensch-Tier-Beziehung 14
3.1 Die Anthropomorphisierung 14
3.2 Die Kommunikation zwischen Mensch und Tier 15
3.2.1 Man kann nicht nicht kommunizieren 17
3.2.2 Die Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kommunikation 17
3.2.3 Digitale und analoge Kommunikation 18
3.3 Die Interaktion zwischen Mensch und Tier 22
3.4 Das Tier als sensibler Partner des Menschen - Zusammenfassung 23
4. Entstehung und Formen Tiergestützter Interventionen 26
4.1 Allgemeine Überlegungen zur Entstehung
der Tiergestützten Intervention 26
4.2 Die begriffliche Problematik bei der Tiergestützten Intervention 29
4.2.1 Begriffliche Abgrenzung im anglo-amerikanischen Raum 29
4.2.1.1 Pet Therapy - Pet facilitated Therapy - Pet facilitated
Psychotherapy - Animal facilitated Therapy 29
4.2.1.2 Animal-Assisted Activities (AAA) 30
4.2.1.3 Animal-Assisted Therapy (AAT) 31
VII
> Inhalt
4.2.2 Begriffliche Klärung für den deutschsprachigen Raum 34
4.2.2.1 Tiergestützte Aktivität (TG A) 34
4.2.2.2 Tiergestützte Förderung (TG F) 36
4.2.2.3 Tiergestützte Pädagogik (TG P) 38
4.2.2.4 Tiergestützte Therapie (TG T) 41
4.2.3 Begriffliche Abgrenzung verschiedener Formen im
deutschsprachigen Raum 48
4.2.4 Tiertherapie als vierte Form
der Tiergestützten Intervention? 51
4.3 Zusammenfassung 52
Teil II Theoretische Grundlagen und Voraussetzungen
für die Tiergestützte Intervention 55
5. Psychologische Grundlagen 56
5.1 Tiefenpsychologische Aspekte 56
5.1.1 Tiefenpsychologische Grundkonzepte
und Grundannahmen 58
5.1.2 Fundierungs- und Erklärungsansätze
aus tiefenpsychologischer Sicht 59
5.1.2.1 Die Psychoanalyse SIGMUND FREUDS 60
5.1.2.2 Die Individualpsychologie ALFRED ADLERS 62
5.1.2.3 Die analytische / komplexe Psychologie CARL GUSTAV JUNGS 63
5.1.3 Zusammenfassung 65
5.2 Aspekte im Zusammenhang mit Resilienzforschung
und Bindungstheorie 67
5.3 Entwicklungspsychologische Aspekte 71
6. Pädagogische Grundlagen 74
6.1 Allgemeine Überlegungen 74
6.2 Leitziel und Prinzipien in der pädagogischen Arbeit 75
6.3 Wesentliche pädagogische Aspekte und Begriffe
im Zusammenhang mit Tiergestützter Intervention 77
6.3.1 Lernen 77
6.3.2 Ganzheitlichkeit 78
6.3.3 Motivation 79
6.4 Sonderpädagogische Aspekte 83
6.4.1 Allgemeine Überlegungen 83
VIII
Inhalt <
6.4.2 Maßnahmen und Interventionen mit Hilfe von Tieren
bei beeinträchtigten Menschen 86
6.4.2.1 Blinde und sehbehinderte Menschen 89
6.4.2.2 Geistig- und mehrfachbehinderte Menschen 90
6.4.2.3 Gehörlose und schwerhörige Menschen 92
6.4.2.4 Menschen mit eingeschränkter Motorik /
mit Körperbehinderung 93
7. Voraussetzungen und Einwirkungsbereiche
Tiergestützter Interventionen 96
7.1 Allgemeine Überlegungen zum (freien) Umgang mit Tieren 96
7.2 Tiergestützte Intervention als komplexes Bedingungsund
Wirkgefüge 97
7.3 Rahmenbedingungen und Voraussetzungen
für die Tiergestützte Intervention 99
7.3.1 Voraussetzungen beim Tier 99
7.3.2 Bedingungen für das Wohlergehen des Tieres 102
7.3.3 Voraussetzungen beim Anbietenden / Tierhalter 103
7.3.4 Voraussetzungen beim Empfänger 105
7.3.5 Voraussetzungen bei Mitbeteiligten
(Mitarbeitern / Kollegen) 106
7.3.6 Hygienische Voraussetzungen und Bedingungen 107
7.4 Einwirkungsbereiche der Tiergestützten Intervention 109
7.4.1 Allgemeine Überlegungen 109
7.4.2 Spezifische Einwirkungsbereiche
in der Tiergestützten Intervention 110
7.4.2.1 Motorik und Körpergefühl 110
7.4.2.2 Kognition und Lernen 111
7.4.2.3 Wahrnehmung 112
7.4.2.4 Soziabilität 113
7.4.25 Emotionalität 114
7.4.2.6 Sprache und Kommunikation 115
7.4.3 Einwirkungsmöglichkeiten durch
Tiergestützte Interventionen 117
7.4.3.1 Förderung des ganzheitlichen Lernens durch Tiere 119
7.4.3.2 Förderung der Selbststeuerung bzw.
des selbstgesteuerten Lernens 121
7.4.3.3 Förderung der nonverbal-analogen Kommunikation
durch Tiergestützte Interventionen 123
IX
> Inhalt
7 A3 A Die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen 124
7.4.3.5 Tiergestützte Intervention bei Kindern mit Auffälligkeiten
und Störungen im Verhalten, im Lernen und in der Sprache 130
7.4.4 Beobachtungsstudien und Untersuchungen
zu den Wirkeffekten Tiergestützter Intervention 139
7.4.4.1 Wirkungen / Effekte im biologisch-physischen Bereich 140
7.4.4.2 Wirkungen / Effekte im sozialen und emotionalen Bereich 141
7.4.4.3 Wirkungen / Effekte im Bereich der Kognition und der Sprache 142
Teil III Formen und Konzepte Tiergestützter
Interventionen in der Praxis 145
8. Interaktionsformen in der Tiergestützten Intervention 146
8.1 Organisationsformen der Interaktion 146
8.1.1 Die freie Interaktion 146
8.1.2 Die gelenkte Interaktion 147
8.1.3 Die ritualisierte Interaktion 147
8.2 Funktionsformen in der Interaktion 148
8.3 Organisations- und Funktionsaspekte in der Interaktion 149
9. Tiergestützte Aktivitäten
in unterschiedlichen Praxisfeldern 151
9.1 Tiere als Bestandteil der Einrichtung 153
9.1.1 Eigene Haustiere in der Einrichtung 153
9.1.2 Zur Einrichtung gehörende Tiere 153
9.2 Tierbesuchsprogramme in Altenheimen und Kliniken 155
9.2.1 Tierbesuchsdienste in Senioren- und Pflegeheimen 156
9.2.2 Mögliche Wirkungseffekte bzw. Ziele der
Tiergestützten Aktivität in Senioren- und Pflegeheimen 157
9.2.3 Tierbesuchsdienste in Kliniken 159
9.2.4 Mögliche Wirkungseffekte bzw. Ziele
der Tiergestützten Aktivität in Kliniken 159
10. Tiergestützte Pädagogik
in unterschiedlichen Praxisfeldern 162
10.1 Tiere in pädagogischen Einrichtungen, insbesondere Schulen 162
10.1.1 Interventionen mit Hilfe eines Schulzoos 163
10.1.2 Interventionen mit Hilfe von Tieren im Klassenzimmer 165
Inhalt <
10.2 Tiergestützte Interventionen im Bereich der Jugendhilfe 168
10.2.1 Das Kinder- und Jugendlichenhilfe-Gesetz (Fassung
vom 15.03.1996) als Grundlage der Jugendhilfe (KJHG) 168
10.2.2 Canepädagogik (nach MÖHRKE) 169
10.3 Resümee 170
10.4 Die Multiprofessionelle Tiergestützte Intervention (MTI) 172
11. Tiergestützte Interventionen im Bereich der Therapie 174
11.1 Tiergestützte Ergotherapie 174
11.2 Tiergestützte Ergotherapie in der therapeutischen Praxis 175
11.2.1 Die Beobachtungsebene 175
11.2.2 Die Kontaktebene 176
11.2.3 Die Ebene der Interaktion 177
11.2.4 Mögliche Wirkungseffekte
der Tiergestützten Ergotherapie 178
11.3 Der Einsatz von Tieren in Komplementärtherapien 179
11.4 Tiergestützte (Kinder-) Psychotherapie 179
11.4.1 Das Erstgespräch vor Beginn
einer psychotherapeutischen Behandlung 180
11.4.2 Bevorzugte Tierarten in der Psychotherapie 181
11.5 Tiergestützte Kinderpsychotherapie
am Beispiel der nondirektiven Spieltherapie 182
11.5.1 Die nondirektive Spieltherapie nach VIRGINIA AXLINE 182
11.5.2 Der Einsatz von Hunden
in der nondirektiven Spieltherapie 183
12. Konzepte und Formen Tiergestützter Intervention
bezogen auf bestimmte Tierarten 186
12.1 Der Einsatz von Hunden in unterschiedlichen Praxisfeldern 186
12.1.1 Allgemeine Aspekte 186
12.1.2 Serviceleistungen durch Hunde - der Servicehund 187
12.1.2.1 Blindenführhunde 188
12.1.2.2 Behindertenbegleithunde (assistance dogs) 188
12.1.2.3 Signalhunde (hearing dogs/alert dogs) 189
12.1.2.4 Epilepsiehunde (seizure-alert dogs) 189
12.1.2.5 Wesentliche Aspekte bezogen auf die Ausbildung
von (Service-) Hund und Mensch 190
12.1.3 Therapie-bzw. Sozialhunde 191
12.1.4 Zusammenfassung 194
XI
Inhalt
12.2 Der Einsatz von Pferden in unterschiedlichen Praxisfeldern 195
12.2.1 Allgemeine Aspekte 195
12.2.2 Das therapeutische Reiten 198
12.2.2.1 Die Hippotherapie 199
12.2.2.2 Das Heilpädagogische Reiten und Voltigieren 201
12.2.2.3 Der Einsatz des Pferdes in der Psychotherapie
(Hippo-Psychotherapie) 204
12.2.2.4 Der Behindertenreitsport 207
12.2.2.5 Pferdgestütztes Coaching 208
12.3 Der Einsatz von Delfinen in unterschiedlichen Praxisfeldern 210
12.3.1 Allgemeine Aspekte 210
12.3.2 Würzburger Forschungsprojekt zur Delfintherapie 216
12.3.2.1 Das Therapiekonzept 216
12.3.2.2 Erklärungsansatz zur Wirksamkeit 217
12.3.2.3 Ergebnisse der Evaluationsstudien 218
12.3.2.4 Zusammenfassung 219
13. Tiergestützte Intervention in Deutschland -
Ergebnisse einer Pilotstudie 2009 221
14. Zusammenfassung und Ausblick 223
Kontaktadressen 226
Literaturverzeichnis 229
Sachregister 244
Personenregister 254
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Monika A. Vernooij ; Silke Schneider
Jahr: 2010
Verlag: Wiebelsheim, Quelle & Meyer
Systematik: PN.LX
ISBN: 978-3-494-01489-0
2. ISBN: 3-494-01489-2
Beschreibung: 2., korrigierte und erg. Aufl., XV, 256 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: URL-Verz. S. 226 - 228. - Literaturverz. S. 229 - 243
Mediengruppe: Buch