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Zwischen Kultur und Culture
das Austrian Institute in New York und Österreichs kulturelle Repräsentanz in den USA
VerfasserIn: Seidl, Walter
Verfasserangabe: Walter Seidl
Jahr: 2001
Verlag: Wien [u.a.], Böhlau
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.U Sei / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
"Die USA stellten mit New York unbestritten die Welthauptstadt zeitgenössischer Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Obwohl diese Dominanz im Jahr 2001 aufgrund der Ubiquität des Internets und einer beachtlichen (teils von Regionalisierungstendenzen begleiteten) Profilierung anderer Kunstmetropolen weniger auffällt als in der Vergangenheit, wird New York als Kunstzentrum - mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Geld, Marktdruck und menschlicher wie künstlerischer Vielfalt - auch in absehbarer Zukunft von keiner anderen Stadt abgelöst werden. Die kulturelle Stärke der USA ist ferner durch die Anziehungskraft anderer US-Zentren solide untermauert. Walter Seidl hat sich mit der Behandlung von unterschiedlichen Aspekten der kulturellen Repräsentanz und Vermittlung Österreichs in den USA seit dem Zweiten Weltkrieg auf spannendes Terrain gewagt. Die vorliegende Arbeit ist beides: eine institutionelle Beleuchtung des Themas und eine Darstellung des Wirkens der Avantgarde im Verhältnis USA-Österreich. Durch elastischen Wechsel zwischen diesen beiden Polen gelingt es dem Autor, der Gefahr der Trockenheit, die institutionellen Themen häufig anhaftet, zu entgehen. Da zudem das fundierte Wissen des Autors in den behandelten Bereichen der Kunst jederzeit spürbar ist und der Umgang damit locker wirkt, ist die Lektüre nicht nur abwechslungsreich, sondern geradezu vergnüglich." (Textauszug). Inhaltsverzeichnis: Österreichs kulturelle Repräsentanz in den USA in einem kulturhistorischen Kontext: die Kulturbegriffe in Österreich und den USA (13-19); Das Phänomen der Avantgarde als kennzeichnendes Element der österreichischen Kulturtätigkeit in den USA (20-22); Die Institutionalisierung österreichischer Kulturvermittlung in den USA im Überblick: das Austrian Institute in New York City (23-26); Exilkultur und Kulturvermittlung vor der Errichtung einer offiziellen Kulturvertretung: die Anfänge des Austrian Institute in New York City (27-31); Von der inoffiziellen zur offiziellen Kulturvertretung Österreichs in den USA: die Gründung des Kulturinstituts in New York City (32-40); Der Beginn intensivierter interkultureller Beziehungen zwischen Österreich und den USA: die Eröffnung des Kulturinstituts im März 1963 (41-43); Das Austrian Forum als wichtiger Bestandteil des KI New York (44-49); Die Konfrontation der Auslandskulturarbeit mit dem Österreichbild in den USA: Austria - The Five-M Country (50-54); Richtlinien für die österreichische Auslandskulturpolitik: die Dienstinstruktion der 'Zentrale' von 1970 (55-57); Das Wiener Kunsthistorische Museum auf Tournee (59-61); Die Vermittlung österreichischer Kunst der Moderne in den USA seit den vierziger Jahren (62-63); Avantgarde und Moderne in den USA der Postmoderne (64-65); Die Wiener Moderne als die international am meisten rezipierte Schaffensperiode österreichischer Kunst (66-67); Vienna 1900: ein Meilenstein in der Geschichte österreichischer Kulturvermittlung in den USA (68-71); Fotografie als Kunstform der Moderne und ihre Repräsentanz in den USA der Postmoderne (72-73); Fotografie in einem österreichisch-amerikanischen Kontext: Trude Fleischmann (74-75); Eine Synthese aus Beruf und Kunst: der/die 'Magnum'-Fotografin Inge Morath und Ernst Haas (76-79); Austrian Photography Today (80-83); Österreichische Gegenwartskunst in den USA: der/die Künstlerin in einem interkulturellen Wirkungsfeld (85-87). Österreichische Pop-Art in den USA: Kiki Kogelnik (88-90); Verweigerung katholischer Traditionen durch Hinwendung zum eigenen Körper: Maria Lassnig (91-94); Aktionskunst und Happening aus Österreich: Arnulf Rainer, Rudolf Schwarzkogler, Günter Brus und Hermann Nitsch (95-98); Theorie und Praxis der Avantgarde im medienkünstlerischen und -reflexiven Werk von VALIE EXPORT (99-107); Das Leben als Weltbürger - Stefan Eins (108-113); Kunst als Lebenspraxis: Rainer Ganahl (114-120); und weitere zwei Kapitel.
Details
VerfasserIn: Seidl, Walter
VerfasserInnenangabe: Walter Seidl
Jahr: 2001
Verlag: Wien [u.a.], Böhlau
Systematik: GP.U
ISBN: 3-205-99293-8
Beschreibung: 228 S. : Ill.
Mediengruppe: Buch