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61 von 68
Psychologie - Wissenschaftstheorie, philosophische Grundlagen und Geschichte
ein Lehrbuch
VerfasserIn: Walach, Harald
Verfasserangabe: Harald Walach
Jahr: 2009
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.H Wala / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 17.05.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Buch zeigt auf, welche historischen Entwicklungen zur Psychologie geführt haben, welche philosophischen Grundthemen in ihr neu vereinigt und verhandelt werden und welche wissenschaftstheoretischen Strömungen innerhalb der Psychologie aufgegriffen worden sind. Geistes- und naturwissenschaftliche Ansätze, hermeneutische und analytische, gehören beide zu einem vollständigen Verständnis von Psychologie als Wissenschaft. Der Autor entwirft schlüssige Perspektiven für eine genuine Wissenschaftstheorie der Psychologie. Das Werk ist als ein grundlegendes Lehrbuch für Studierende konzipiert, das darüber hinaus auch anderen Fachvertretern, die über die Grundlagen ihres Tuns nachdenken wollen, nützlich sein wird.
 
Der Autor: PD Dr. Dr. phil. Harald Walach ist Privatdozent am Psychologischen Institut der Universität Freiburg und Leiter der Sektion Komplementärmedizinische Evaluationsforschung am Universitätsklinikum Freiburg.
 
"Es kommen schwere Zeiten für Schwulstschreiber: Harald Walach zeigt in vorbildlicher Weise, wie man schwierige Sachverhalte und Zusammenhänge verlustfrei und doch lesbar darstellen kann, so dass die Lektüre sogar Spaß macht." Prof. Dr. Dieter Gernert, München
 
"Harald Walachs "Psychologie" ist das spannende Werk eines Fachmannes, der den Forschungsbetrieb von innen heraus kennt und in seltener Offenheit darstellt, dies innerhalb eines umfassenden historischen Rahmens. Hier können nicht nur Psychologiestudenten anderweitig schwer zu findende Kenntnisse und Einsichten gewinnen." Prof. Dr. mult. K. Helmut Reich, Glion (Schweiz)
 
AUS DEM INHALT
Einleitung 13
Einige Worte zur Benutzung 17
Danksagung 18
Teil I: Das Wesentliche 19
1 Was ist Wissenschaft? - oder:
Die Detektivgeschichte als Modell für die Wissenschaft 19
Quintessenz 37
Literatur 37
2 Wissenschaft im historischen und sozialen Kontext 39
2.1 Absolute Voraussetzungen: Collingwood 39
2.2 Die soziale Bedingtheit wissenschaftlicher Erkenntnis: Fleck 45
2.3 Thomas Kuhn - Wissenschaftliche Revolutionen 48
Zwei Beispiele: Die kopernikanische Revolution
und die kognitive Wende 49
2.4 Wissenschaft als sozialer Prozess 51
Ausbildung, Prüfung, Publikationen 52
Eigenständigkeit und soziale Akzeptanz 55
Wissenschaftliche Information 57
Wissenschaft - Ein soziales Unternehmen 59
Quintessenz 60
Literatur 61
3 Psychologie: (mindestens) zwei Gesichter einer Wissenschaft 63
3.1 Komplementarität 64
3.2 Geist und Natur - zwei komplementäre Seiten
in einer Wissenschaft 66
3.3 Das Besondere am Forschungsgegenstand Mensch 68
3.4 Beispiel Depression 70
3.5 Vorläufige Definitionen und Zusammenfassungen 73
Quintessenz 74
Literatur 74
Teil II: Philosophiehistorisches Propädeutikum, oder:
Im Galopp durch die Philosophiegeschichte 77
Einführung 77
4 Themenvorgabe in der Antike 80
4.1 Thaies von Milet 82
4.2 Anaximander 83
4.3 Pythagoras 83
4.4 Heraklit 85
4.5 Parmenides 87
4.6 Leukipp und Demokrit 88
4.7 Piaton (427-347 v. Chr.) 89
Ideenlehre und Höhlengleichnis 90
Seelenlehre 92
Erkenntnislehre 93
4.8 Aristoteles (384-322 v. Chr.) 94
Ontologie 95
Wissenschaftslehre und Logik 96
Kategorienlehre 98
Physik 100
Psychologie 102
4.9 Resümee 104
Quintessenz 106
Literatur , 107
5 Spätantike, Neuplatonismus und Augustinus 108
5.1 Plotin (205-270 n. Chr.) 109
5.2 Augustinus (354^30 n. Chr.) 110
5.3 Pseudo-Dionysius Areopagita (5. Jahrhundert n. Chr.) 113
Quintessenz 114
Literatur 115
6 Vom Mittelalter zur Neuzeit 116
Frühe Gelehrsamkeit 117
Erste Universitäten 117
6.1 Thomas von Aquin (ca. 1225-1274) 120
6.2 Robert Grosseteste (ca. 1168-1253), Roger Bacon (ca. 1214-1292)
und die ersten Anfänge der empirischen Wissenschaft 123
6.3 Die Aufklärung beginnt im Mittelalter 125
6.4 William von Ockham (1285-1349) 126
Ockhams Rasiermesser und die Begründung der Erfahrung 127
Sprachkritik 128
Zum Beispiel "Ursache" 129
Hinwendung zur Kreatur und zum Einzelnen 129
Quintessenz 131
Literatur 132
7 Beginn der Neuzeit 133
7.1 Die Renaissance 133
7.2 Francis Bacon (1561-1626) 135
7.3 Galileo Galilei (1564-1642) 138
7.4 Johannes Kepler (1571-1630) 142
7.5 Rene Descartes (1596-1650) \ 144
Zweifel als Methode 144
Mechanisierung des Lebendigen 146
7.6 Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) 148
Inhalt o 9
Die Monade 148
Prästabilierte Harmonie 150
Moderner Denker 151
Quintessenz 152
Literatur 153
8 Newton, Hume, Kant und die Folgen 155
8.1 Isaac Newton (1642-1727) 155
Kausalität, Lokalität, Nichtlokalität 155
Determinismus 157
8.2 David Hume (1711-1776) 159
Das Kausalitätsproblem 160
Das Induktionsproblem 161
8.3 Immanuel Kant (1724-1804) 162
Analyse der Voraussetzungen von Erkenntnis 162
Transzendentale Kategorien 162
Analytisch und synthetisch 163
Synthetische Urteile a priori und die Entstehung der Psychologie 164
Motor der Aufklärung und Vater der Psychologie 166
Ich, Autonomie, Ethik 170
Quintessenz 173
Literatur 174
Teil III: Geschichte der Psychologie, Wissenschaftstheorie, Ethik 175
9 Von der Philosophie zur Psychologie 175
9.1 Nach-Kantianische Wissenschaft 175
Idealismus 175
Philosophie und Naturwissenschaft 176
9.2 Franz Brentano (1838-1917) 177
9.3 Die Entwicklung der Physiologie: Helmholtz und Fechner 181
Helmholtz 182
Pechner 183
9.4 Wilhelm Wundt (1832-1920) 183
9.5 Hugo Münsterberg und die Freiburger Schule der Psychologie 185
9.6 Die Wiener Schule 188
9.7 Die Würzburger Schule und die Grundlegung der Gestaltpsychologie... 191
9.8 Klinische Psychologie 195
Historische Voraussetzungen 195
Charcot, Bernheim und Janet 197
Freud und die Psychoanalyse 199
Wissenschaftstheoretische und epistemologische Sonderstellung 201
Bindungsforschung: Brückenschlag zwischen analytischer
Entwicklungspsychologie und akademischer Psychologie 203
Psychoanalyse 204
Weiterentwicklungen der Psychoanalyse 205
10 "Inhalt
9.9 Die positivistische Phase der Psychologie:
Die Entwicklung des Behaviorismus 207
9.10 Kognitive Wende 210
Kritik der behavioristischen Sprachtheorie 210
Betonung der Kognitioneri 211
Wahrnehmung als komplexer Akt 212
Erweiterung der Verhaltenstherapie 213
Vom verhaltenstheoretischen zum kognitionistischen
Forschungsprogramm 214
Von der kognitiven Psychologie zu den Kognitionswissenschaften 215
Von der Verhaltenstherapie zur kognitiv-behavioralen Therapie 218
9.11 Neben der Kognitiven Wende: Andere bedeutsame Strömungen 219
Existenzialismus und Humanistische Psychologie 219
Carl Rogers und die Anfänge der Humanistischen Psychologie 220
Maslow und die Transzendierung der Selbstverwirklichung 221
Frankl: Sinnsuche als grundlegend 222
Die Transpersonale Bewegung 222
CG. Jung 223
Jean Gebsers Kulturanthropologie 225
9.12 Exkurs: Spiritualität und Wissenschaft 228
Quintessenz 233
Literatur 235
10 Wissenschaftstheorie 238
Einführung 238
10.1 Was ist eigentlich Wissenschaft? 242
Was will Wissenschaft? Kriterien der Wissenschaftlichkeit 244
Wissenschaft will vorhersagen:
Das Wechselspiel von Theorie und empirischer Überprüfung 245
10.2 Theorie: Erklärung und Begründung 249
Verwertung und Technik 249
Grundlagenforschung 250
10.3 Beschreibung und Erklärung 252
Das H-O-Schema der Erklärung 253
10.4 Grundlegende Begriffe und Definitionen innerhalb
der Wissenschaftstheorie 255
Wissenschaft 255
Theorie 255
Reduktion 255
Hypothese &c Satz 256
Begriff 257
Operationalisierung 258
Beispiele und Konkretisierung 259
Ein vorläufiges Ordnungsschema wissenschaftstheoretischer
Positionen 263
10.5 Positivismus 264
Wissenschaftssprache, Logik und Unbegründbarkeit 267
Inhalt o 11
Die "Eimertheorie" der Erkenntnis 268
Kritik am Positivismus: Das Induktionsproblem 269
Die "Theoriebeladenheit" von Beobachtungen 270
10.6 Kritischer Rationalismus - Popper 272
Kritik am Positivismus 272
Falsifikation als Methode 273
Historisches Gegenbeispiel: Eddington testet Einsteins Vorhersage 274
Die Erweiterungen des kritisch-rationalistischen Programms
durch Lakatos 276
Putnams Kritik am Falsifikationismus 278
Falsifikationismus und statistische Hypothesentestung 279
Kritik am kritischen Rationalismus und am
lakatosschen Programm: Feyerabends Anarchismus 280
Die Kritik der Frankfurter Schule 282
Kleinster gemeinsamer Nenner 284
10.7 Neuere Entwicklungen innerhalb der Wissenschaftstheorie 286
Systemtheorie 286
Systemordnung und Thermodynamik 287
Emergenz 288
Die Bedeutung des Kontexes 290
Multikausalität 290
Systemhierarchien: Teilautonomie und Zugehörigkeit 291
Theorie autopoietischer Systeme 292
Komplexe Systeme 292
Chaotische Systeme 295
10.8 Konstruktivistische Ansätze 297
Wahrnehmung ist Konstruktion 297
Verschiedene Wirklichkeiten 297
Unser Gehirn: Ein Wirklichkeitsgenerator _ 299
Auswirkungen in der Psychologie 300
Evolutionstheoretische Entwürfe 301
Quintessenz 303
Literatur 305
11 Das Leib-Seele-Problem 308
11.1 Begriffsbestimmungen 308
Materiell und psychisch 308
Bewusstsein und Geist 309
Einfache und schwierige Probleme 310
11.2 Grundpositionen 311
11.3 Die Grundpositionen im Einzelnen und verschiedene Spielformen 314
11.4 Typologie neuerer Richtungen materialistischer Positionen 317
Identitätstheorien 317
Nicht-reduktiv materialistische Theorien 319
Funktionalismus 321
11.5 Dualistische Positionen 323
11.6 Komplementarismus 324
12 o Inhalt
11.7 Exkurs: Lokalität und Nichtlokalität -
Kausalität und Verschränkung 327
Nichtlokalität und Verschränktheit 330
Quintessenz 334
Literatur 334
12 Hermeneutik 337
Hermeneutisch er Zirkel und Horizontverschmelzung 339
Wirkungsgeschichte und Tradition 340
Anwendung 342
Konkretisierungen 344
Quintessenz 346
Literatur 347
13 Ethik 348
Begriffsdefinition 348
Kurze Geschichte und aktuelle Situation 348
Ethik in der Wissenschaft 354
Datenschutz und Schweigepflicht 355
Experimente 356
Abhängigkeit 357
Güterabwägung 358
Grenzprobleme 360
Die Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit 361
Quintessenz 362
Literatur 363
14 Bausteine für eine Wissenschaftstheorie der Psychologie 364
Personenverzeichnis 373
Sachwortverzeichnis 376
Details
VerfasserIn: Walach, Harald
VerfasserInnenangabe: Harald Walach
Jahr: 2009
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Systematik: PI.H
ISBN: 978-3-17-020842-1
2. ISBN: 3-17-020842-X
Beschreibung: 2., aktualis. Aufl., 380 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: 1. Aufl. u.d.T.: Walach, Harald: Wissenschaftstheorie, philosophische Grundlagen und Geschichte der Psychologie. Literaturangaben
Mediengruppe: Buch