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Theorie des Erzählens
VerfasserIn: Stanzel, Franz K.
Verfasserangabe: Franz K. Stanzel
Jahr: 2008
Verlag: Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht
Reihe: UTB; 904
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Das Buch bietet eine umfassende Analyse der Formen des Erzählens. Ausgangspunkt sind die typischen Erzählsituationen im Roman ; auf dieser Grundlage wird die Typologie der Erzählweisen weiterentwickelt und differenziert.
Über die idealtypische Klassifikation hinausgehend werden die vielfältigen Zwischenformen und Kombinationen von Erzählweisen beschrieben und in einem Typenkreis erfasst. Ansatz und Intention sind theoretisch-systematisch, die Befunde werden jedoch fortlaufend auf Textbeispiele bezogen und an ihnen verdeutlicht, wiederhalt auch mit der Interpretation einzelner Werke verbunden. Das Ergebnis ist gleichsam eine Grammatik der Erzählkunst, eine Darstellung der wichtigsten Elemente des Erzählens und ihrer strukturellen Zusammenhänge. Sie ist so angelegt, dass das Buch als wissenschaftliches Arbeitsbuch, ebenso jedoch als Nachschlagewerk zu Einzelproblemen der neueren Erzählforschung benutzt werden kann (Verlagstext)
 
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Inhalt
 
Vorwort 9
 
Vorwort zur zweiten Auflage (1982) 11
 
Einleitung 12
 
1Mittelbarkeit als Gattungsmerkmal der Erzählung 15
1.1Mittelbarkeit und ¿Point of View" '.' 21
1.2Mittelbarkeit und die Person des Erzählers 24
 
2Nullstufen der Mittelbarkeit: Synopse, Kapitelüberschrift, Entwurf 39
2.1Die Synopse: Geschichte ohne Erzähler 40
2.2Synopse, Nacherzählung und Literaturdidaktik 45
2.3Die Nullstufe der Mittelbarkeit in den Notebooks von HJames 49
2.4Synoptische Kapitelüberschriften 58
2.5Nachtrag und Exkurs: Der Tempuswechsel in Bild- Textgeschichten 66
 
3Die Neukonstituierung der typischen Erzählsituationen 68
3.1Die Konstituenten der typischen Erzählsituationen: Person, Perspektive, Modus 70
3.1.1OppositionI (Person): Ich-Bezug-Er-Bezug 82
3.1.2Opposition II (Perspektive): Innenperspektive - Außenperspektive 83
3.1.3Opposition III(Modus): Erzähler-Reflektor 84
3.1.4DerTypenkreis 85
3.2Die Dynamisierung der Erzählsituation 89
3.2.1Das Erzählprofil 95
3.2.2Der Erzählrhythmus 98
3.3Die Schematisierung des Erzählvorganges: Erzählschablonen 103
3.4Dynamisierung und Schematisierung: Zusammenfassung 107
 
4Die Opposition ¿Person": Identität - Nichtidentität der Seinsbereiche des Erzählers und der Charaktere (Ich-Bezug-Er-Bezug) 109
4.1Die Diskussion über Ich- und Er-Erzählung bei WKayser, WCBoothua 110
4.2Die Praxis der Autoren 115
4.3Die Verfilmung von Ich- und Er-Erzählungen 117
4.4Versuch einer neuen erzähltheoretischen Begründung der Ich-/Er-Opposition 120
4.5Die zeit-räumliche Deixis in Ich- und Er-Erzählungen 126
4.6Die ¿Leiblichkeit" des Erzählers und die Motivation zum Erzählen 127
4.7Einige Konsequenzen für die Interpretation 128
4.8Der Wechsel zwischen Ich-Bezug und Er-Bezug 135
4.8.1DerIch-/Er-Bezugswechselinf/enryEsmortd 136
4.8.2Der Ich-/Er-Bezugswechsel im modernen Roman: Herzog, Mein Name sei Gantenbein, Montauk 141
 
5Die Opposition ¿Perspektive": Innenperspektive ¿ Außenperspektive 149
5.1Das Verhältnis der Opposition ¿Perspektive" zur Opposition ¿Person" 149
5.2Perspektive und die Darstellung des Raumes 155
5.2.1Zwei Modelle der Darstellung des Raumes in der Erzählung 159
5.3Perspektivismus ¿ Aperspektivismus: Ihre historische Dimension 165
5.4Innenperspektive-Außenperspektive 169
5.4.1Die Darstellung von Innenwelt 171
5.4.2Demarkationsprobleme zwischen Innenperspektive und Außenperspektive 177
5.4.3Unterschwellige Perspektivierung bei Dickens 184
 
6Die Opposition ¿Modus": Erzählerfigur-Reflektorfigur 190
6.1Erzählerfiguren, Reflektorfiguren und Übergänge zwischen ihnen 196
6.1.1Die Glaubwürdigkeit der Erzählerfiguren 200
6.2Die Opposition ¿Modus" und ¿Unbestimmtheitsstellen" (RIngarden) 203
6.3Erzählerfigur und Reflektorfigur am Erzählanfang ...207
6.3.1Die Opposition ¿Modus" und die textlinguistische Unterscheidung zwischen ¿emischen" und ¿etischen" Textanfängen 216
6.4Die Personalisierung der Erzählerfigur bei Katherine Mansfield, James Joyce und Thomas Mann 221
6.4.1Katherine Mansfield, ¿The Garden Party" 223
6.4.2James Joyce, Ulysses 226
6.4.3ThomasMann,DerZauberberg 232
6.4.4Die Erzählsituation in Thomas Manns ¿Tristan" aus textlinguistischer und erzähltheoretischer Sicht 234
 
7Der Typenkreis: Schema und Funktion 240
7.1Von der auktorialen zur personalen Erzählsituation: das auktorial-personale Kontinuum 242
7.1.1Das Zurücktreten des auktorialen Erzählers 242
7.1.2Auktoriale Dialogregie 243
7.1.3Vom Nomen zum Pro-Nomen 245
7.1.4Erlebte Rede als Übergang von auktorialer zu personaler Erzählsituation 247
7.1.5Die ¿Ansteckung" der Erzählersprache durch die Figurensprache 248
7.1.6Die Differenzierung von Erzähler- und Figurensprache 250
7.1.7Die Kolloquialisierung der Erzählersprache 251
7.1.8Auktorial-personale Demarkationsprobleme 252
7.1.9Von erlebter Rede zur personalen Erzählsituation 255
7.1.10Das auktorial-personale Kontinuum und die personalisierte Erzählerfigur 255
7.2Von der auktorialen zur Ich-Erzählsituation 258
7.2.1Der auktoriale Erzähler in Pumpernickel 259
7.2.2Der periphere Ich-Erzähler 263 8 Inhalt
7.2.3Von der quasi-autobiographischen Ich-Erzählung zum inneren Monolog .¿ 268
7.2.4Das Ich: Ich-Schema der quasi-autobiographischen Erzählsituation 271
7.2.5¿Point of View" und Erinnerung in der Ich-Erzählung 274
7.2.6Die Ich-Erzählsituation und erlebte Rede 279
7.3Von der Ich-Erzählsituation zur personalen Erzählsituation 285
7.3.1Sterben in der Ich-Form 290
7.3.2¿Camera Eye" 294
7.4Schlußbetrachtung 299
 
Literaturverzeichnis 301
Ergänzende Anmerkungen zur 2Auflage 317
Sachregister 322
Register der Autoren und Werke 331
Typenkreis (Diagramm) nachSeite 339
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Stanzel, Franz K.
VerfasserInnenangabe: Franz K. Stanzel
Jahr: 2008
Verlag: Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht
Systematik: PL.WS
ISBN: 3-525-03208-0
2. ISBN: 3-8252-0904-0
Beschreibung: 8. Aufl., 339 S. : graph. Darst.
Reihe: UTB; 904
Fußnote: Literaturverz. S. 301 - 316
Mediengruppe: Buch