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Die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln
VerfasserIn: Dieckmann, Eva
Verfasserangabe: Eva Dieckmann. Mit einem Vorwort und einem Beitrag von Wendy T. Behary
Jahr: 2011
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Mit der Schematherapie hat die Autorin einen passenden Ansatz für Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gefunden. Es zeigt in behandlungspraktischen Kapiteln und an vielen Beispielen, wie die korrigierende Beziehungserfahrung ins Werk gesetzt wird. / / Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung suchen dann den Psychotherapeuten auf, wenn sie ihr grandioses Selbstbild in Frage gestellt sehen. Auch in der psychotherapeutischen Beziehung ist ihr Verhaltensstil geprägt von Überheblichkeit, Entwertung des Gegenübers und Ansprüchlichkeit, was wenig erfahrene Behandler schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringt. / Die Schematherapie geht davon aus, dass es für jeden Menschen bestimmte erlernte Grundschemata gibt, die sein Verhalten steuern. Entwickelt wurde die Schematherapie von Jeffrey E. Young als psychodynamische Erweiterung des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes. Mit der Schematherapie ist es einfacher, auch hier Mitgefühl aufzubringen und die Patienten gleichzeitig mit ihrem unangemessenen, oft grenzüberschreitend-aggressiven Beziehungsstil zu konfrontieren. Wie die korrigierende Beziehungserfahrung ins Werk gesetzt wird, zeigt das Buch in behandlungspraktischen Kapiteln und an vielen Beispielen.
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort von Wendy T. Behary 13 / Einleitung 15 / I. Einführung in die Schematherapie 21 / 1.1 Unterschiede zwischen Schematherapie und / Kognitiver Verhaltenstherapie 22 / 1.2 Theoretische Basis der Schematherapie 25 / 1.2.1 Frühkindliche maladaptive Schemata 25 / 1.2.2 Schemadomänen 28 / Domäne I: Abgetrenntheiti'Ablehnung 28 / Domäne II: Eingeschränkte Autonomie und Leistungsfähigkeit 29 / Domäne III: Ohne Grenzen sein 30 / Domäne IV: Fremdbezogenheit 30 / Domäne V: Wachsamkeit und Gehemmtsein 30 / 1.2.3 Maladaptive Bewältigungsstrategien (Kompensationsmechanismen oder Copingstile) 32 / »FIGHT« Überkompensation 32 / »FLIGHT« Vermeidung 33 / »FREEZE« Erdulden 34 / 1.2.4 Modusansatz zur Therapie schwerer / Persönlichkeitsstörungen 35 / Kind-Modi 39 / Maladaptive Bewältigungsmodi 42 / Maladaptive Elternmodi 43 / Gesunder Erwachsener-Modus 43 / 1.3 Indikation und Kontraindikation für den Einsatz von Schematherapie 45 / 1.4 Beschreibung des Therapieprozesses 46 / 1.4.1 Übergeordnete Ziele der Behandlung 46 / 1.5 Schematherapeutische Bausteine in chronologischer / Reihenfolge 47 / 1.5.1 Evaluation der Schemata und Edukation 47 / 1.5.2 Kognitive Techniken 49 / Historische Überprüfung 49 / Dialoge zwischen der »Schemaseite« und dem gesunden Erwachsenen 51 / Schema-Memos 52 / Schematagebuch 52 / 1.5.3 Emotionsfokussierte Techniken 52 / »Limited Reparenting« 54 / Unterbrechung dysfunktionaler Verhaltensmuster 56 / Modusarbeit 57 / 1.6 Wirksamkeitsnachweis 58 / 1.7 Abgrenzung zu anderen Therapien 60 / 1.8 Zusammenfassung, Kritik und Ausblick 62 / 2. Symptomatik und Diagnostik der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (= NPS) 69 / 2.1 DSM-IV-Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung 71 / 2.2 Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (modifiziert nach Millon) 72 / 2.3 Narzissmus-Erstbeschreibung 74 / 2.4 Ätiologische Konzepte für die Genese von Narzissmus 77 / 2.5 Ätiologie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung aus schematherapeutischer Sicht: Frühe maladaptive Schemata und Schemadomänen 79 / 2.5.1 Domäne I und aktive Schemata 79 / Schema Misstrauen/Missbrauch 79 / Schema emotionale Entbehrung 82 / Schema Unzulänglichkeit/Scham 84 / Schema soziale Isolation 86 / 2.5.2 Domäne II und aktive Schemata 86 / Schema Abhängigkeit/Inkompetenz 87 / Schema Verstrickung/unterentwickeltes Selbst . 87 / 2.5.3 Domäne III und aktive Schemata 88 / Schema Anspruchshaltung/Grandiosität 90 / Schema unzureichende Selbstkontrolle/-disziplin 91 / 2.5.4 Domäne IV und aktive Schemata 92 / Schema Unterordnung/Unterwerfung 93 / Schema Streben nach Zustimmung und Beachtung 95 / 2.5.5 Domäne V und aktive Schemata 96 / Schema unerbittliche Standards 97 / 2.6 Schemamodi bei der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung 97 / 2.6.1 Modus der narzisstischen Selbsterhöhung 97 / 2.6.2 Modus des distanzierten Beschützers / der distanzierenden Selbstberuhigung 100 / 2.6.3 Modus des einsamen/beschämten Kindes 102 / 2.6.4 Modus des ärgerlichen Kindes 102 / 2.6.5 Modus des fordernden Elternteils 103 / 3. Therapie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . 105 / 3.1 Einige Vorbemerkungen zur Therapie der NPS: übliche Hindernisse auf dem Weg 105 / 3.2 Regeln und Hilfestellungen für die Therapie von Patienten mit NPS 108 / Die Therapiebeziehung muss von gegenseitigem Respekt geprägt sein 108 / Patient und Therapeut müssen sich sicher fühlen können 109 / Es müssen Grenzen gesetzt werden 109 / Die Entdeckung der Durchschnittlichkeit 110 / Die Patienten müssen lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat 110 / Auf die Kraft des Wir bauen 111 / Die günstige Auslegung zweifelhafter Umstände: In dubio pro reo 112 / Die Regel der impliziten Annahme 112 / Als Rollenmodell fungieren, wenn es um Entschuldigungen geht 113 / Bei Konflikten auf die Metaebene wechseln 113 / Unterscheiden zwischen Schuld und Verantwortung . 114 / Die Modussprache benutzen 114 / Konzepte aus der Neurobiologie einführen 116 / Hilfsmittel zur Annäherung an die Vergangenheit . 116 / Rückschläge antizipieren und nicht die Geduld verlieren 117 / Loben und Unterstützung verbalisieren 118 / 4. Schematherapeutische Interventionen 119 / 4.1 Schematherapie für einen Patienten mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung 119 / 4.2 Schematherapeutische Fallkonzeption 121 / Hintergrundinformation 121 / Therapieanlass, Achse-I-Symptome, Schweregrad 121 / Relevante Schemata mit Bezug zur biografischen / Entwicklung 121 / Relevante Modi 122 / Aktuelle Probleme und lebensgeschichtliche Einbindung (life patterns) 122 / Schema und Modustrigger 123 / Mögliche temperamentbedingte und biologische Faktoren 123 / Ursprünge der Probleme in der Entwicklung (Erinnerung an Erlebnisse mit Mutter, Vater, Geschwistern, Peers) 123 / Wichtige Kindheitserinnerungen und -bilder 124 / Kognitionen und kognitive Verzerrungen 124 / Schemabewältigung 124 / Sich-Fügen, Sich-Abfinden 124 / 10 / Vermeiden 124 / Überkompensation 124 / Therapeutische Beziehung (Schemata und Modi des Patienten während der Sitzungen, Reaktionen des Therapeuten, Gegenübertragung) 125 / 4.3 Therapieziele 125 / 4.3.1 Therapieoptionen 126 / Grenzen setzen 126 / Emotionsaktivierende Techniken 128 / Stuhldialog mit der verletzlichen Seite 128 / Stühlearbeit mit mehreren Stühlen: der Modus des distanzierten Beschützers 130 / Moduskonzept 131 / Imagination zum Modus des verletzlichen Kindes 131 / Weitere Möglichkeiten zum Einsatz von Imagination 135 / Umgang mit der Selbsterhöhung: die Technik der empathischen Konfrontation oder die »Ja,-aber-... «-Intervention 136 Den Grundkonflikt darstellen: Stuhldialog zwischen der Selbsterhöhung und dem vulnerablen Kind 139 / Stuhldialog mit dem fordernden Elternteil 140 / Kognitive Techniken 142 / Die Ebene der Verhaltensänderung 143 / Behandlungsabschluss, Katamnese, Diskussion 144 / 4.4 Fallstricke in der Behandlung: Wenn Schemata der Therapeuten getriggert werden 144 / 4.5 Zusammenfassung und Ausblick 146 / Wendy T. Behary: Die Kunst der empathischen Konfrontation - mit narzisstischen Klienten arbeiten 149 / Danksagung 163 / Literatur 165
Details
VerfasserIn: Dieckmann, Eva
VerfasserInnenangabe: Eva Dieckmann. Mit einem Vorwort und einem Beitrag von Wendy T. Behary
Jahr: 2011
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HKP
ISBN: 978-3-608-89116-4
2. ISBN: 978-3-608-89236-9
Beschreibung: 1. Aufl., 168 Seiten : Illustrationen
Beteiligte Personen: Behary, Wendy
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben. - Hier auch später erschienene, unveränderte Nachrucke 2018
Mediengruppe: Buch