X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


8 von 830
Borderline-Persönlichkeitsstörung
das Kurzlehrbuch
VerfasserIn: Heedt, Thorsten
Verfasserangabe: Thorsten Heedt
Jahr: 2019
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Reihe: Griffbereit
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKP Heed / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 27.10.2021 Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKP Heed / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 11.11.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / / Basiswissen: Für angehende Fachärztinnen und Psychologen in Ausbildung und für alle, die mit Borderline-Patienten arbeiten / Von anderen lernen: Alles Wissenswerte über die 4 wichtigsten Therapien der BPS / Griffbereite Konzeption: Verliert sich nicht in Details, durch und durch ein Praxisbuch / Ihr Patient oder Ihre Patientin mit Borderline-Persönlichkeitsstörung lässt ein ruhiges, kontinuierliches Arbeiten an der Problematik kaum zu, verwirrt das Behandlungsteam, entwertet die Therapie oder droht bei anstehender Entlassung mit Selbstverletzung oder gar Suizid? Sie haben keine Zeit, erneut die umfangreiche Grundlagenliteratur zu lesen, und auch die Kollegen wissen gerade nicht weiter? Dann ist schneller Rat gefragt und dieses Buch ein Glücksgriff! / / Informativ, konzis und auf der Höhe der Forschung bietet dieses Buch einen schnellen und doch fachkundig-genauen Überblick über die Störung und die möglichen Vorgehensweisen in bestimmten Therapiephasen und -situationen. Es definiert, was eine Borderline-Persönlichkeitsstörung ausmacht und stellt das nötige neurobiologische Grundlagenwissen sowie die wenigen existierenden psychopharmakologischen Behandlungsansätze vor. Der Hauptteil führt in die vier wesentlichen Therapieansätze der BPS ein, die Ihnen schulenübergreifend eine Hilfe sind: / - die DBT: Dialektisch-Behaviorale Therapie nach M. Linehan / - die MBT: Mentalisierungsbasierte Therapie nach A. Bateman und P. Fonagy / - die Schematherapie nach J. Young / - sowie die TFP: Transference-focused Psychotherapy nach O.F. Kernberg / Ein abschließendes Kapitel reflektiert, wie die Zukunft der Borderline-Therapie aussehen sollte: integrativ die erfolgreichen Prinzipien der wichtigsten Borderline- Therapieverfahren aufgreifend und zu etwas Neuem verbindend. Dieses kleine Buch geht einen großen Schritt in diese Richtung.
 
AUS DEM INHALT: / / / 1 Allgemeines zur Borderline- Persönlichkeitsstörung 5 / 1.1 Symptomatik . 5 / Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung 5 / Kernsymptome . 7 / Probleme der Emotionsregulation 9 / Negatives Selbstbild 10 / Interpersonelle Schwierigkeiten 10 / Sexualität 14 / Invalidierende Entwicklungsumgebung 15 / Epidemiologie . 15 / Komorbiditäten 17 / Diagnostik 19 / Resilienzstörung . 23 / 1.2 Die Entstehung der Borderline-Persönlichkeitsstörung 24 / Die Trauma-Hypothese . 24 / Linehans biosoziale Theorie . 25 / Biosoziales Entwicklungsmodell (BDM) 25 / Selbys Emotionale-Kaskaden-Modell 26 / Die Sicht der MBT 26 / Hughes Sicht 27 / Zukünftiges . 29 / 1.3 Kritik des Persönlichkeitsstörungskonzepts . 30 / 1.4 Neurobiologie 32 / Neurofunktionelle Korrelate abnormer Emotionsregulation 33 / Emotion und Kognition 34 / Empathiestörung . 35 / Unterscheidung seelischer Zustände 36 / Impulsivität . 36 / Neurobiologie selbstverletzenden Verhaltens . 38 / / Interpersonelle Stile im Vergleich zu anderen Persönlichkeitsstörungen 39 / Soziale Kognition . 40 / Auswirkungen von Psychotherapie . 41 / 1.5 Psychopharmakologische Behandlung . 42 / Antipsychotika . 42 / Antidepressiva . 43 / Stimmungsstabilisierer 43 / Oxytocin . 44 / Weitere Substanzen . 46 / Verschreibungspraxis 47 / 1.6 Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) . 48 / 1.7 Psychotherapie . 50 / Wer Therapie erhält . 51 / Wie man BPS-Patientinnen in Therapie bringt . 51 / Komplizierte Organisation einer Behandlung . 52 / Evidenzlage der großen Therapien 53 / Ökonomischer Nutzen von Psychotherapie . 54 / Patientinnen, die sich nicht bessern . 55 / Smartphones und Internet 56 / Prognose stationärer Behandlung 56 / Integrierte Behandlung 57 / Collaborative Care Programs (CCP) . 57 / Intermittent-continous eclectic therapy 58 / / 2 DBT . 72 / 2.1 Der Glaube an die Patientin 72 / 2.2 Validieren als Behandlungsprinzip . 74 / Validierung von Emotionen . 75 / Verhaltensvalidierung . 77 / Kognitionsvalidierungen . 78 / 2.3 Emotionsphobie 79 / 2.4 Dialektische Behandlungsstrategien . 80 / Dialektik in der therapeutischen Beziehung 80 / Dialektische Strategien im Einzelnen 80 / Anspornen und »Cheerleading« . 84 / Problemlösetechniken . 86 / 2.5 Information der Patientin 102 / 2.6 Verpflichtungsstrategien . 102 / Ebenen der Verpflichtung 103 / Wiederholte Verpflichtung 103 / Motivationstechniken . 104 / 2.7 Struktur der DBT 106 / Erste Phase . 106 / Zweite Phase 106 / Dritte Phase . 106 / Strukturierung der Therapiestunden 107 / Verhaltensanalyse 107 / 2.8 Therapievertrag 108 / 2.9 Telefonberatung 109 / 2.10 Dynamische Hierarchisierung der Therapieziele 110 / 2.11 Wochenprotokoll . 111 / 2.12 Skills 111 / Suchtdruck 112 / Umgang mit unangenehmen Gefühlen 113 / Skills für den Umgang mit Traumatisierungen . 113 / Notfallkoffer 114 / Anspannungskurven bzw Spannungsprotokolle . 114 / Fertigkeitentraining in der Gruppe 114 / 2.13 Umgang mit Suizidalität in der DBT 115 / 2.14 Reduktion von therapiegefährdendem Verhalten 116 / Therapiegefährdende Verhaltensweisen . 117 / Therapiegefährdendes Verhalten seitens des Therapeuten . 117 / 2.15 Aggressive Impulsdurchbrüche 118 / / 2.16 Stationäre Krisenintervention 119 / 2.17 Supervision und Fallbesprechungen 120 / 2.18 Therapieabbruch durch den Therapeuten . 121 / 2.19 Körpertherapie . 121 / 2.20 Varianten der DBT 123 / DBT-ACES 123 / DBToP-gB . 124 / DBT-F 124 / DBT-RO 125 / DBT-S 126 / DBT-PTSD . 127 / 2.21 Neurobiologische Auswirkungen der DBT . 129 / / 3 MBT 140 / 3.1 Struktur der MBT . 140 / 3.2 Mentalisieren 141 / 3.3 Wie Mentalisieren funktioniert 142 / 3.4 Die BPS aus MBT-Sicht . 142 / 3.5 Prämentalistische Modi 143 / Äquivalenzmodus 143 / Als-ob-Modus . 143 / Teleologischer Modus . 144 / Mentalisierungsprobleme in der Adoleszenz 144 / Verringerung der Top-Down-Kontrolle . 146 / 3.6 Therapeutische Grundhaltung 146 / 3.7 Grundinterventionen 147 / 3.8 »Stop and rewind« 147 / 3.9 Diagnostik in der MBT . 148 / 3.10 Therapieansatz der MBT . 149 / 3.11 Mentalisierungsgerüst (»Mentalizing scaffold«) . 149 / 3.12 Fremdes Selbst (»Alien self«) . 149 / / / Inhalt XV / / 3.13 Umgang mit selbstverletzendem Verhalten . 150 / 3.14 Medikation 152 / 3.15 MBT bei anderen Störungsbildern . 152 / 3.16 Ähnlichkeiten zwischen MBT und EMDR 153 / Was passiert bei der MBT? . 154 / / 4 Schematherapie 161 / 4.1 Grundlagen der Schematherapie 161 / 4.2 Ursachen der BPS aus schematherapeutischer Sicht 162 / 4.3 Schemata 163 / 4.4 Schema-Modi 164 / 4.5 Schemata von BPS-Patientinnen . 166 / 4.6 Grundprinzipen der Schematherapie-Behandlung 167 / 4.7 Einzelheiten der Behandlung . 169 / Diagnostik 170 / Rahmenbedingungen . 170 / Mitschneiden der Behandlung . 171 / Behandlungstechniken 171 / Die Therapiephasen . 171 / Telefonkontakte 172 / Nachbeeltern und Fürsorge . 172 / Aufmerksamkeit richten auf Zusammenhänge zwischen Verhalten und Schema-Modi 173 / Umgang mit Suizidalität . 173 / Umgang mit selbstschädigendem Verhalten 173 / Einbeziehung des Partners 173 / Grenzen setzen und Konfrontation der Patientin 174 / Funktionsanalyse . 178 / Erlebnisorientierte Techniken 179 / Rollenspiele . 182 / Kognitive Techniken . 184 / Verhaltensbezogene Techniken 188 / / Pharmakologische Therapie . 191 / Umgang mit Krisen . 192 / Umgang mit Traumata . 192 / 5 TFP . 202 / 5.1 Ansatz der Objektbeziehungstheorie . 203 / 5.2 Die Borderline-Persönlichkeitsorganisation . 204 / Die paranoid-schizoide Position 204 / 5.3 Therapieansatz der TFP 206 / Prinzip der technischen Neutralität und der gleichschwebenden Aufmerksamkeit . 206 / 5.4 Containing, Klärung, Konfrontation, Deutung . 207 / 5.5 Der stabile Behandlungsrahmen 209 / 5.6 Diagnostik der TFP 209 / 5.7 Therapeutische Strategien . 211 / Behandlungsrahmen 213 / Kombination von TFP mit anderen Verfahren 219 / Behandlungstechnik im Einzelnen 219 / Behandlungs- und Deutungsprozess 220 / Gefahren der therapeutischen Arbeit 222 / Arbeit mit der Gegenübertragung 222 / Gelungene Deutungen . 224 / Deutung von der Oberfläche zur Tiefe . 224 / Aktive Rolle des Therapeuten . 226 / »Verbotene« Techniken 227 / Zusammenfassung 227 / 5.8 Einzelne Behandlungstaktiken 228 / Behandlungshierarchie 230 / Umgang mit häufigen Behandlungskomplikationen 233 / Patientinnen mit BPS und sexuellem Missbrauch in der Anamnese . 236 / Zusammenfassung 237 / 5.9 Frühe Behandlungsphase . 238 / Das therapeutische Bündnis 238 / / Verlauf einer Sitzung in der frühen Behandlungsphase 241 / Zusammenfassung 242 / 5.10 Mittlere Behandlungsphase 242 / Vertieftes Verständnis wichtiger Übertragungsmuster . 243 / Die Sexualität der BPS-Patientin . 245 / Vertieftes Verständnis der Spaltung und Integrationsbestrebungen . 246 / Wechselnde Projektionen, Integration und verbesserte Realitätsprüfung . 246 / Erweiterung des Fokus in der mittleren Behandlungsphase 246 / Ausgewogene Betrachtung der Übertragung und des äußeren Lebens der Patientin in der Therapie 247 / Innere Repräsentationen, Identifizierung und Projektionen . 247 / Fortschritte in der Therapie und Reaktion der Patientin 247 / Zusammenfassung 247 / 5.11 Fortgeschrittene Behandlungsphase . 248 / Agieren außerhalb der Sitzungen 248 / Anzeichen für strukturelle Veränderungen 249 / Technisches Vorgehen in der fortgeschrittenen Behandlungsphase . 249 / Beendigung der Therapie . 250 / 5.12 Veränderungsprozesse in der TFP 252 / Untergruppen der BPS aus TFP-Sicht 252 / Bindung 253 / 5.13 Zeichen der Besserung nach TFP . 254 / / 6 STEPPS 258 / 7 Exkurs: die PTBS 262 / 7.1 Neurobiologie der PTBS 262 / 7.2 Genetik . 263 / 7.3 Epigenetik . 263 / 7.4 Psychotherapie . 264 / 8 Vergleich der Borderline-Therapien 266 / 8.1 Theoretische Fundierung . 268 / 8.2 Erlernbarkeit . 269 / 8.3 Erklärbarkeit . 270 / 8.4 Erlernbarkeit durch andere Berufe . 271 / 8.5 Adressierung aller Symptome des Störungsbildes 271 / 8.6 Diagnostik . 273 / 8.7 Psychopharmaka 274 / 8.8 Komorbiditäten . 275 / 8.9 Kindheitstraumata 276 / 8.10 Behandlungsindikation 277 / 8.11 Therapieabbruchstendenzen 277 / 8.12 Einzel- versus Gruppentherapie . 278 / 8.13 Supervision und Selbsterfahrung 279 / 8.14 Grenzverletzungen 280 / 8.15 Spezifische Techniken 281 / 8.16 Evaluationskonzepte 282 / 8.17 Ideologie- und Religionsfreiheit . 283 / 8.18 Zusammenfassung 283 / / 9 Die Borderline-Therapie der Zukunft . 286 / 9.1 Die ideale Borderline-Therapie 287 / 9.2 Was fehlt? . 289 / 9.3 Die Zukunft 290 / / Nachwort . 292 / Sachverzeichnis 293
Details
VerfasserIn: Heedt, Thorsten
VerfasserInnenangabe: Thorsten Heedt
Jahr: 2019
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Systematik: PI.HKP
ISBN: 978-3-608-40009-0
2. ISBN: 3-608-40009-5
Beschreibung: XVIII, 294 Seiten : Illustrationen
Reihe: Griffbereit
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch