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Psychoanalyse und die Psychopathologie der Entwicklung
Verfasserangabe: Peter Fonagy und Mary Target ; aus dem Englischen von Elisabeth Vorspohl
Jahr: 2020
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPP Fona / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Psychoanalyse durch die Linse der Entwicklungspsychologie betrachtet - Wie paßt das, was wir über die normale und die gestörte Entwicklung von Kindern wissen, zu den Erkenntnissen der vorherrschenden psychoanalytischen Theorien? Die psychoanalytische Theorie befindet sich in permanenter Evolution. Der Bestand an neuen Strömungen und Theoriefragmenten ist unübersichtlich geworden, obwohl alle denselben Ausgangspunkt genommen haben: Freuds Überlegungen zur Rolle der Triebe für die weitere Entwicklung und die Entstehung von psychischen Störungen.
"Einer der wohl renommiertesten Psychoanalytiker unserer Zeit und seine kaum minder arrivierte Kollegin" (Psyche, 1, 2004) überprüfen in diesem Werk den Gehalt der wichtigsten psychoanalytischen Denkmodelle vor dem Hintergrund der neuesten Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie und der psychiatrischen Störungsmodelle. Sie schlagen eine Brücke zwischen klassischen und modernen psychoanalytischen Sichtweisen und den Erkenntnissen der modernen Psychiatrie und der Entwicklungspsychologie. Dabei analysieren sie neben den Arbeiten Freuds die der nordamerikanischen und europäischen Strukturtheoretiker, das Klein-Bion-Modell, die britischen Objektbeziehungstheoretiker, die Bindungstheorie, die Ansätze Kernbergs und Kohuts und die moderne relationale Psychoanalyse und Intersubjektivitätstheorie.
 
Inhaltsverzeichnis
 
Vorwort 13 / Dank 15 / 1. KAPITEL / Einführung in dieses Buch und in das psychoanalytische Grundmodell 17 / 1.1 Einleitende Bemerkungen 17 / 1.2 Die Grundannahmen der Psychoanalyse 19 / 1.3 Die Grundannahme der Entwicklungskontinuität 22 / 1.4 Psychopathologie unter entwicklungspsychologischem Blickwinkel . 24 / 1.5 Grundsätzliche Kritik an der psychoanalytischen Theorie 25 / 1.5.1 Die Evidenzbasis von Theorien 26 / 1.5.2 Die Annahme der Uniformität 29 / 1.5.3 Alternative psychoanalytische Sichtweisen 30 / 1.5.4 Die Haltung gegenüber der Umwelt 30 / 1.5.5 Geschlechterfragen: die feministische Kritik 33 / 1.5.6 Mangelnde Spezifität 40 / 1.5.7 Die Schwächen der Entwicklungsperspektive 41 / 1.5.8 Trauma, Rekonstruktion, Erinnerungen und Phantasien 43 / 1.6 Psychoanalytische Theorien im Überblick 45 / 2. KAPITEL / Freud 56 / 2.1 Freuds Modelle der Entwicklung im Überblick 56 / 2.1.1 Erste Phase: das Affekt-Trauma-Modell 58 / 2.1.2 Zweite Phase: das topische Modell 59 / 2.1.2.1 Die drei Systeme des psychischen Apparats 60 / 2.1.2.2 Psychosexuelle Entwicklung 62 / 2.1.2.3 Neurosentheorie 68 / 2.1.3 Dritte Phase: das Strukturmodell 69 / 2.1.3.1 Strukturen des psychischen Apparats 69 / 2.1.3.2 Abwehrmechanismen 72 / 2.1.3.3 Neurosentheorie 75 / 2.1.4 Kritik und Evaluation 78 / 3. KAPITEL / Der strukturelle Ansatz 84 / 3.1 Das strukturelle Entwicklungsverständnis 84 / 3.1.1 Hartmanns Modell der Ich-Psychologie 84 / 3.1.2 Psychische Entwicklung im Strukturmodell 89 / 3.1.2.1 Erikson 89 / 3.1.2.2 Spitz 91 / 3.1.2.3 Jacobson 93 / 3.1.2.4 Loewald 94 / 3.2 Ein Strukturmodell der Entwicklungspsychopathologie 96 / 3.2.1 Allgemeine Charakteristika des Modells 96 / 3.2.2 Das Strukturmodell der Neurose 97 / 3.2.3 Die Strukturtheorie der Persönlichkeitsstörung 98 / 3.2.4 Modell der Borderline-Persönlichkeitsstörung 100 / 3.2.5 Strukturtheorie der antisozialen Persönlichkeitsstörung 101 / 3.2.6 Strukturmodell der Psychosen 102 / 3.3 Kritik und Evaluation 103 / 4. KAPITEL / Modifizierungen und Weiterentwicklungen des Strukturmodells 106 / 4.1 Anna Freuds Entwicklungsmodell 106 / 4.1.1 Entwicklungslinien und andere Entwicklungskonzepte 107 / 4.1.2 Anna-Freudianische Sichtweisen der Entwicklungspsychopathologie 114 / 4.1.2.1 Allgemeine Charakteristika des Modells 114 / 4.1.2.2 Ein Anna-Freudianisches Modell der Angst 116 / Inhalt 7 / 4.1.2.3 Das Konzept der Entwicklungsdisharmonien 119 / 4.1.2.4 Das Anna-Freudianische Modell schwerer Persönlichkeitsstörungen 121 / 4.1.3 Evaluation 124 / 4.2 Das Mahlersche Modell 128 / 4.2.1 Margaret Mahlers Entwicklungsmodell 128 / 4.2.2 Separation-Individuation und Psychopathologie 132 / 4.2.3 Empirische Belege für Mahlers Entwicklungsmodell 136 / 4.2.4 Kritik und Evaluation 139 / 4.3 Das Werk Joseph Sandlers 141 / 4.3.1 Fortschritte der Entwicklungstheorie 141 / 4.3.1.1 Die repräsentationale Welt und die Repräsentation der Affekte 141 / 4.3.1.2 Das Konzept der Gefühlszustände 142 / 4.3.1.3 Aktualisierung, Rollenresponsivität und innere / Objektbeziehungen 144 / 4.3.1.4 Das "Three-box"-Modell 145 / 4.3.2 Sandlers Modelle der psychischen Störungen 147 / 4.3.2.1 Neurotische Störungen: Zwänge, Depression / und Trauma 147 / 4.3.2.2 Primitive Mechanismen: projektive Identifizierung 148 / 4.3.3 Kritik und Evaluation 149 / 5. KAPITEL / Einführung in die Objektbeziehungstheorien 153 / 5.1 Zur Definition des Begriffs "Objektbeziehungstheorie" 153 / 5.2 Kompromisse zwischen klassischen und objektrelationalen Ansätzen 158 / 5.2.1 Ein französischer psychoanalytischer Ansatz: das Werk Andre Greens 159 / 5.2.2 Kritik und Evaluation 163 / 6. KAPITEL / Das Klein-Bion-Modell 167 / 6.1 Das kleinianische Entwicklungsmodell 167 / 6.1.1 Allgemeine Charakteristika des Modells 167 / 8 Inhalt / 6.1.2 Die beiden Grundpositionen 168 / 6.1.3 Die projektive Identifizierung und andere Entwicklungskonzepte 171 / 6.1.4 Der Stellenwert der Erfahrung in Kleins Modell 175 / 6.1.5 Die Londoner Kleinianer 177 / 6.2 Kleinianische Modelle der Psychopathologie 178 / 6.2.1 Allgemeine Pathologiemodelle 178 / 6.2.2 Modelle neurotischer Störungen 180 / 6.2.3 Rosenfelds Entwicklungsmodell des Narzißmus 181 / 6.2.4 Modelle der Borderline-Organisationen 183 / 6.3 Empirische Belege für kleinianische Formulierungen 186 / 6.4 Kritik und Evaluation 188 / 7. KAPITEL / Die "unabhängige" Gruppe der britischen Psychoanalyse 192 / 7.1 Das Entwicklungsmodell der britischen Schule 192 / 7.1.1 Überblick über die britische Schule 192 / 7.1.2 Die entwicklungspsychologischen Beiträge der "Gruppe der Unabhängigen" 193 / 7.2 Die Beiträge der britischen "Unabhängigen" zur Entwicklungspsychopathologie / 204 / 7.2.1 Allgemeine Ansätze im Psychopathologieverständnis 204 / 7.2.2 Schizoide und antisoziale Persönlichkeitsstörung 205 / 7.2.3 Borderline-Persönlichkeitsstörung 208 / 7.3 Empirische Befunde pro oder contra Winnicotts Modell der Entwicklung und Psychopathologie 213 / 7.4 Kritik und Evaluation 223 / 8. KAPITEL / Nordamerikanische Objektbeziehungstheoretiker 227 / 8.1 Kohuts Selbstpsychologie 227 / 8.1.1 Entwicklungstheorie 227 / 8.1.2 Kohuts Modell der Entwicklungspsychopathologie 233 / 8.1.2.1 Allgemeines Psychopathologiemodell 233 / 8.1.2.2 Narzißtische Persönlichkeitsstörung 234 / 8.1.2.3 Andere Störungen 238 / 8.1.3 Empirische Ergebnisse, die für das Konzept der Selbstentwicklung / und Bemeisterung sprechen 243 / 8.1.4 Kritische Einschätzung des Kohutschen Modells 249 / 8.2 Kernbergs Integration der Objektbeziehungs- und der Strukturtheorie 253 / 8.2.1 Kernbergs Entwicklungstheorie 253 / 8.2.2 Kernbergs Modell der Entwicklungspsychopathologie 257 / 8.2.2.1 Kernbergs Bezugsrahmen der Pathologie 257 / 8.2.2.2 Kernbergs Modell der narzißtischen Persönlichkeitsstörung 261 / 8.2.2.3 Kernbergs Modell der Borderline-Persönlichkeitsstörung 265 / 8.2.3 Empirische Belege für Kernbergs Formulierungen 270 / 8.2.4 Evaluation des Kernbergschen Modells 274 / 9. KAPITEL / Der interpersonale/relationale Ansatz: von Sullivan zu Mitchell 278 / 9.1 Der relationale Ansatz im Überblick 278 / 9.1.1 Sullivans Modell der Persönlichkeitsentwicklung und der interpersonale Ansatz 280 / 9.1.2 Mitchells relationales Modell und die psychoanalytische relationale Schule 288 / 9.1.3 Psychopathologie und ihre Behandlung in relationaler Sicht 295 / 9.2 Evaluation der interpersonalen-relationalen Theorie 304 / 9.2.1 Evaluation des Ansatzes 304 / 9.2.2 Kritik am relationalen Denken 308 / 10. KAPITEL / Bowibys Modell der Bindungstheorie 312 / 10.1 Einführung in psychoanalytische Theorien, die auf der Entwicklungsforschung basieren 312 / 10.2 Bowibys Entwicklungsmodell 313 / 10 Kapitel / 10.3 Psychoanalytische Einwände gegen Bowibys Theorie 319 / 10.4 Empirische Weiterentwicklungen in der Bindungstheorie 321 / 10.4.1 Bindungsmuster in der frühen Kindheit 321 / 10.4.2 Das Bindungssystem als Determinante interpersonaler Beziehungen 323 / 10.5 Bindung und Psychopathologie 327 / 10.5.1 Die desorganisierte Bindung 331 / 10.5.2 Entwicklungspfade von der frühen Kindheit zur Pathologie im Erwachsenenalter 332 / 10.6 Psychoanalytische Weiterentwicklungen der Bindungstheorie 337 / 10.7 Evaluation der Bindungstheorie und -forschung 341 / 11. KAPITEL / Schematheorie und Psychoanalyse 344 / 11.1 Horowitz' Theorie personaler Schemata 345 / 11.2 Sterns Ansatz 348 / 11.3 Ryles kognitiv-analytische Therapie: eine volle Umsetzung des prozeduralen Pathologie- und Therapiemodells 359 / 12. KAPITEL / Fonagys und Targets Mentalisierungsmodell 364 / 12.1 Fonagys und Targets Entwicklungsschema 364 / 12.2 Ein Modell der Entwicklungspathologie in Fonagys und Targets Bezugsrahmen 375 / 12.3 Evaluation des Mentalisierungsmodells 379 / 13. KAPITEL / Zur Praxis der psychoanalytischen Theorie 381 / 13.1 Die Beziehung zwischen Theorie und Praxis in der Psychoanalyse 381 / 13.1.1 Die psychodynamische klinische Praxis ist aus psychoanalytischen / klinischen Theorien nicht logisch herleitbar 383 / 13.1.2 Der Umgang mit klinischem Material ist meist nicht deduktiv, sondern induktiv 386 / 13.1.3 Die mehrdeutige Verwendung der Fachtermini 389 / 13.1.4 Klinische Beobachtungen müssen diskutiert und überprüft werden können 390 / 13.1.5 Die Beziehung zwischen Theorie und Praxis 391 / 13.1.6 Die Theoriebildung auf der Grundlage psychodynamischer Arbeit 393 / 13.2 Ergebnisforschung in der Psychoanalyse 395 / 13.2.1 Die Evidenzbasis der psychoanalytischen Behandlung 397 / 13.2.2 Die Notwendigkeit einer Methodik 402 / 13.2.3 Die Hoffnung auf eine Zukunft 405 / 14. KAPITEL / Schlußfolgerungen und Ausblicke 406 / 14.1 Das Versprechen der Psychoanalyse 407 / 14.1.1 Die Herausforderung durch die Genetik 408 / 14.1.2 Unbewußte Intentionalität 410 / 14.1.3 Unbewußte Motivation 412 / 14.1.4 Frühe Kindheitserfahrungen 414 / 14.1.5 Mentale Repräsentationen und Objektbeziehungen 416 / 14.1.6 Die besondere Stärke psychoanalytischer Modelle 417 / 14.2 Abschließende Überlegungen 418 / Literatur 421 / Autorenregister 516 / Sachregister 530 / Die Autoren 542
Details
VerfasserInnenangabe: Peter Fonagy und Mary Target ; aus dem Englischen von Elisabeth Vorspohl
Jahr: 2020
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HPP
ISBN: 978-3-608-98389-0
2. ISBN: 3-608-98389-9
Beschreibung: 5. Auflage, 541 Seiten
Beteiligte Personen: Vorspohl, Elisabeth
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Psychoanalytic theories
Fußnote: Literaturverzeichnis Seite [421]-515
Mediengruppe: Buch