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Das Ohr, die Pforte zum Schulerfolg
Schach dem Schulversagen
VerfasserIn: Tomatis, Alfred
Verfasserangabe: Alfred Tomatis. Neuübers.: Sibylle Vogel
Jahr: 2004
Verlag: Dortmund, Verl. Modernes Lernen
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.LH Toma / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
A.A.Tomatis war mit seinen Forschungsergebnissen, die in französischer Sprache bereits 1957 veröffentlicht wurden, seiner Zeit um ein halbes Jahrhundert voraus – erst jetzt sind viele seiner Theorien und Schlussfolgerungen Stand der Wissenschaft. Seine Erkenntnisse sind heute aktueller denn je:• Schulschwierigkeiten haben ihre Ursache weder in der Schule noch im sozialen Umfeld eines Kindes. Sie beginnen auch nicht erst in der Schule.• Ein Kind, das schlecht lesen, schreiben oder rechnen lernt, ist weder dumm noch faul. Es strengt sich meist mehr an als alle anderen Mitschüler. Es entspannt sich nie, auch seine Freizeit ist von Schwierigkeiten geprägt.• Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Von der ersten Sekunde seines Daseins an verarbeitet ein Kind Informationen.• Das Ohr spielt dabei eine zentrale Rolle. Im Innenohr befindet sich das Gleichgewichtsorgan, das sämtliche Bewegungen des Körpers steuert und kontrolliert. Untrennbar damit verbunden ist die Hörschnecke, deren Aufgabe darin besteht, Schallinformationen, vor allem auch sprachliche, aufzunehmen und weiterzuleiten. • Das Ohr ist die zentrale Schaltstelle für die Bewegung und Orientierung im Raum, für die Informationsverarbeitung, für das Lernen.• Das Gehör ist lange vor der Geburt funktionsfähig. Ein Kind kommt auf die Welt und bringt bereits unzählige Informationen mit, es “kennt” auch seine Muttersprache schon. • Der Prozess der Informationsverarbeitung durch das Gehör kann vielfältigen Störungen ausgesetzt sein. Sie können bereits vorgeburtlich auftreten oder im Verlauf der kindlichen Entwicklung. • Solche Störungen beeinträchtigen die Motorik, die Koordination, die Hörwahrnehmung und den Spracherwerb.• Kinder in Schwierigkeiten sind Fremde im eigenen Land. Sie verstehen und sie sprechen ihre eigene Sprache nicht richtig, sie haben nicht einmal eine “richtige” Sprache zum Denken und geraten deshalb in Schulschwierigkeiten.Dieses Buch gibt leicht verständlich und ansprechend Auskunft über die Ursachen von Legasthenie, Rechenschwäche, Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsstörungen und die zugrunde liegenden komplexen neurologischen Zusammenhänge. Es ermöglicht Eltern und Lehrern einen neuen Zugang zu “schwierigen” Kindern und gibt Hilfen für den Schulalltag und Hinweise auf therapeutische Möglichkeiten./ AUS DEM INHALT: / / / Vorwort 9Weg frei zum Schulerfolg (Echec à l'Echec Scolaire)Ein Vorwort zur durchgesehenen Neuauflage von der Witwe des Autors1. Stempel drauf 2. Die Kettenglieder des SchulversagensDer Faulpelz wird erst faulMarktnische: SchulversagenPlato kontra Benjamin BlümchenBeruf(ung) - russisches RouletteEin paar zerplatzte LuftballonsHängt Schulversagen von der Farbe des Teppichbodens ab?3. Babygebrabbel und die babylonische SprachverwirrungSpracherwerbBrabbelbabyPortrait eines RadebrechersTaub wie ein FranzoseSprachbegabungBrabbelbaby4. Wo man singt ...Engelsgesang5. Die Stimmen der KindheitDie Stimme der LehrerinDie Stimme des LehrersWerwolfsgeheul - Tieftonhölle6. Sechs in RechtschreibungSich einen Floh ins Ohr lispelnNeurogrammatikGratwanderung7. AlbtraumwörterGehorsam, Autorität, Amt und Würden, BerufungDas Kind im Brunnen8. Auflösung der FamilieAuswirkungen9. Links die Deckung - rechter HakenQuerwegeVon 7 bis 85Gulliver - Schutzpatron der Linkshänder10. LesenAugengrund, Fingerkuppen, InnenohrDas Ohr - die Pforte zum SchulerfolgDie Fabel von der Schnecke und dem LabyrinthDer Königsweg Du bist nicht synchron, mein SohnMechanische Ursachen der Legasthenie: Hier erfahren wir, wie die Schnecke sich im Labyrinth verirrt hat:1. Auslassung2. Inversion3. Müßiger MethodenstreitDie Sauklaue und der zweiflerische GraphologeEin Buchstabe ist ein gefangener TonBuchstabensuppe11. Lernen Die MechanismenEin Kind in Schwierigkeiten erkennenMan ist so schlau wie die eigenen MisserfolgeDas Kind in der Klasse platzierenDie wirklichen Fragen sind neurologisch12. Die Kumpels von Hans-guck-in-die-LuftSag mir, wen du hörst, ich sage dir, wer du bistDer taubste TaubeGeschlossene SelektivitätHans TräumerchenJack NervenbündelLeo StottererPsychisch behindertNoch drei von der SorteSonnyboyDer KopfigeSensibelchenDie Dreierbande13. Ein Spaziergang durch die grauen ZellenMjam, mjamHallo Mama, ich höre …Der Vorhof: ein RadarDie Schnecke: ein DecoderDer VorderlappenVon rechts oder von linksDoppelspracheKlangtraumEin paar Gedanken, die man sich in den Schädel packen sollte, um das Gehirn zu begreifen14. Oedipus - KönigskindNiemandes Sohn, Kind seines Schicksals15. Warum unser Gedächtnis sich verdünnisiertDer Takt des GehirnsDas MaulaufreißenDie Gehirnzellen verblöden in der Feriensonne16. Der HorchtestWie der Horchtest entstanden istDie zwei KanäleDas Kind unter dem "Elektronischen Ohr"Eine nordamerikanische Erfahrung17. Einige Bemerkungen, Beispiele für Fragebögen und Auswertungen aus den offiziell genehmigten Hörkursen im staatlichen Schulwesen Frankreichs aus den Jahren 1989 bis 1993Hörkurse im staatlichen Schulwesen in FrankreichAusgangsbedingungen und -ziele1. Bedingungen vor Ort2. Projekt3. Statistische Erhebungen4. ErgebnisseLiteratur
Details
VerfasserIn: Tomatis, Alfred
VerfasserInnenangabe: Alfred Tomatis. Neuübers.: Sibylle Vogel
Jahr: 2004
Verlag: Dortmund, Verl. Modernes Lernen
Systematik: PN.LH
ISBN: 3-8080-0546-7
Beschreibung: 4., völlig neu bearb. Aufl., 222 S. : Ill.
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Les troubles scolaires <dt.>
Fußnote: Aus dem Franz. übers. - Literaturverz. S. 221
Mediengruppe: Buch