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16 von 89
Selbstverletzendes Verhalten
Erscheinungsformen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten
Verfasserangabe: von Franz Petermann und Dennis Nitkowski. Unter Mitarb. von Sandra Achtergrade ...
Jahr: 2015
Verlag: Göttingen ; Bern ; Stockholm ; Florenz ; Helsinki ; São Paulo ; Wien ; Paris ; Oxford ; Prag ; Toronto ; Boston, Mass. ; Amsterdam ; Kopenhagen, Hogrefe
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKA Peter / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Selbstverletzendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen wie Sich-Schneiden oder Verbrennen ist ein relativ häufiges Problem, das Eltern und Lehrer, aber auch Ärzte und Therapeuten vor eine große Herausforderung stellt. Im Hintergrund steht vielfach eine schwerwiegende psychische Belastung, deren Anzeichen aber häufig missverstanden werden. Die Neubearbeitung des Buches bietet unter Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse einen fundierten und aktuellen Überblick in die Entstehung, Diagnostik und Behandlung dieses Störungsbildes. / / / / Schwerpunkt des Buches sind selbstverletzende Verhaltensweisen, die im Kontext psychologischer Belastungen, bei psychischen Störungen und bei Kindern mit geistiger Behinderung auftreten können. Die vielfältigen Erscheinungsformen der Störung und ihre meist komplexen Ursachen werden ausführlich dargestellt. Bewährte und neue Strategien in Diagnostik, Prävention und Therapie werden ausführlich dargestellt.
 
AUS DEM INHALT: / / Einführung 11 / Kapitel 1: Begriffsbestimmung 15 / 1.1 Interkultureller Aspekt: Rituale der Selbstverletzung 15 / 1.2 Terminologie 18 / 1.3 Definition 20 / Kapitel 2: Selbstverletzendes Verhalten als klinisches Störungsbild 23 / 2.1 Klinische Erscheinungsformen 23 / 2.2 Möglichkeiten der Klassifikation 29 / 2.2.1 Ansätze und Dimensionen der Klassifikation 29 / 2.2.2 Die Klassifikation nach Simeon und Favazza 30 / 2.2.3 Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie 31 / Kapitel 3: Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen 35 / 3.1 Störungsbild 36 / 3.1.1 Symptome 36 / 3.1.2 Selbstverletzendes Verhalten: Eine Störung der Impulskontrolle? / 37 / 3.1.3 Selbstverletzendes Verhalten: Eine Abhängigkeitsstörung? 40 / 3.2 Abgrenzung der Störung von anderen Störungsbildern 43 / 3.2.1 Abgrenzung von Suizidalität 44 / 3.2.2 Abgrenzung von artifiziellen Störungen 48 / 3.3 Epidemiologie und Verlauf 51 / 3.3.1 Epidemiologie 51 / 3.3.2 Verlauf 58 / Kapitel 4: Psychische Funktionen seibstverletzenden / Verhaltens 63 / 4.1 Selbstregulation : 66 / 4.1.1 Eigene Gefühle sichtbar machen 66 / 4.1.2 Regulation von Gefühlen 67 / 4.1.3 Selbstbestrafung und Selbstfürsorge 72 / 4.1.4 Selbstverletzung und Identität 74 / 4.2 Bewältigung von belastenden Lebensereignissen 75 / 4.2.1 Ereignisse aus der Vergangenheit 75 / 4.2.2 Bewältigung aktueller Ereignisse 76 / 4.2.3 Bewältigung von Dissoziation 76 / 4.3 Soziale Funktionen 77 / 4.3.1 Kommunikation über Gefühle 77 / 4.3.2 Erhalt von Aufmerksamkeit und Zuwendung 77 / 4.3.3 Regelung von Nähe und Distanz 78 / 4.3.4 Soziale Beeinflussung und Kontrolle 79 / 4.3.5 Ausdruck von Gruppenzugehörigkeit 79 / 4.4 Schlussfolgerungen 81 / Kapitel 5: Die Ursachen selbstverletzenden Verhaltens 83 / 5.1 Erklärungsansätze 83 / 5.1.1 Entwicklungspsychopathologischer Ansatz 83 / 5.1.2 Neurowissenschaftlicher Ansatz 85 / 5.1.3 Psychoanalytische, psychodynamische und tiefenpsychologische Ansätze 86 / 5.1.4 Lerntheoretischer Ansatz 86 / 5.2 Risikofaktoren 95 / 5.2.1 Biologische Risikofaktoren 96 / 5.2.2 Kognitive Faktoren 97 / 5.2.3 Emotionale Aspekte 99 / 5.2.4 Soziale Faktoren 105 / 5.2.5 Trauma und Missbrauch 111 / 5.3 Psychische Störungen als Risikofaktor 114 / 5.3.1 Persönlichkeitsstörungen 116 / 5.3.2 Störungen der Impulskontrolle 118 / 5.3.3 Substanzmissbrauch 119 / 5.3.4 Essstörungen 120 / 5.3.5 Affektive Störungen 122 / 5.3.6 Dissoziative Störungen 124 / 5.4 Zusammenwirken der Faktoren 126 / 5.4.1 Das Abhängigkeitsmodell 126 / 5.4.2 Das Trauma-Dissoziations-Modell 127 / 5.4.3 Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen: Ein integratives Modell 128 / Inhaltsverzeichnis 9 / Kapitel 6: Geistige Behinderung und Entwicklungsstörungen 133 / 6.1 Stereotypes selbstverletzendes Verhalten 134 / 6.2 Selbstverletzendes Verhalten mit instrumentellem Charakter 136 / 6.3 Epidemiologie und Verlauf 137 / 6.3.1 Epidemiologie 137 / 6.3.2 Verlauf 139 / 6.4 Psychische Funktionen der Störung 140 / 6.4.1 Funktionen von stereotypem selbstverletzenden Verhalten 140 / 6.4.2 Funktionen von instrumentell eingesetztem selbstverletzenden / Verhalten 141 / 6.5 Ätiologie 142 / 6.5.1 Genetische Ursachen 143 / 6.5.2 Neurochemische Faktoren 145 / 6.5.3 Lernprozesse als Ursache 147 / 6.5.4 Weitere Risikofaktoren 149 / 6.6 Modelle der Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung 151 / 6.6.1 Das Modell von Lauth und Weiß 151 / 6.6.2 Das Modell von Guess und Carr 152 / 6.6.3 Selbstverletzendes Verhalten bei geistiger Behinderung: Ein integratives Modell 155 / Kapitel 7: Diagnostik 159 / 7.1 Klassifikation 159 / 7.1.1 Einordnung als Impulskontrollstörung 160 / 7.1.2 Einordnung als Abhängigkeitsstörung 164 / 7.2 Screening und Identifikation selbstverletzenden Verhaltens 165 / 7.2.1 Klinische Warnzeichen 165 / 7.2.2 Screening mithilfe von Fragebögen und Interviews 166 / 7.2.3 Screening mithilfe objektiver Tests 172 / 7.3 Spezifische Status-und Verlaufsdiagnostik 174 / 7.3.1 Klinisches Interview 174 / 7.3.2 Standardisierte Fragebögen: Ottawa Self-Injury Inventory 177 / 7.3.3 Selbstverletzungstagebücher 180 / 7.4 Differenzialdiagnostik 181 / 7.5 Verhaltensdiagnostik 184 / 7.5.1 Verhaltensdiagnostisches Bedingungsmodell 184 / 7.5.2 Verhaltensdiagnostische Checkliste 186 / 7.6 Geschlechtseffekte, Komorbidität und Prognosen 189 / 7.7 Diagnostik bei geistiger Behinderung 190 / 7.7.1 Befragung von Angehörigen 190 / 10 Inhaltsverzeichnis / 7.7.2 Verhaltensbeobachtung und Verhaltensanalyse 191 / 7.7.3 Differenzialdiagnostik bei geistiger Behinderung 193 / Kapitel 8: Prävention und Behandlung 195 / 8.1 Prävention 195 / 8.1.1 Prävention selbstverletzenden Verhaltens bei Jugendlichen 195 / 8.1.2 Prävention bei Kindern mit geistiger Behinderung 198 / 8.2 Vorbemerkungen zur Behandlung 199 / 8.2.1 Die Bedeutung frühzeitiger Interventionen 200 / 8.2.2 Anforderungen an professionelle Helfer 201 / 8.2.3 Das therapeutische Setting 202 / 8.3 Psychoanalytische, psychodynamische und tiefenpsychologische / Therapie 204 / 8.4 Verhaltenstherapeutische Interventionen 206 / 8.4.1 Verhaltenstherapie von selbstverletzendem Verhalten / bei Jugendlichen 206 / 8.4.2 Verhaltenstherapie bei geistiger Behinderung 209 / 8.5 Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) 215 / 8.5.1 Grundlagen der Dialektisch-Behavioralen Therapie 215 / 8.5.2 Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) für Jugendliche / mit selbstverletzendem Verhalten 219 / 8.5.3 Befunde zum Therapieerfolg 222 / 8.5.4 Modifikation und Weiterentwicklung der Therapie 225 / 8.6 Psychopharmakologische Behandlung 228 / 8.6.1 Grundlegendes 228 / 8.6.2 Interventionen 229 / 8.6.3 Empfehlungen 232 / 8.7 Ergänzende Maßnahmen 233 / 8.7.1 Information, Beratung und Selbsthilfe 233 / 8.7.2 Alternative Behandlungsverfahren 235 / 8.8 Wirksamkeit der Behandlungsverfahren 235 / 8.9 Angehörige im Rahmen der Behandlung selbstverletzenden / Verhaltens 237 / 8.9.1 Reaktionen von Angehörigen 238 / 8.9.2 Empfehlungen für Angehörige 239 / Literatur 242
Details
VerfasserInnenangabe: von Franz Petermann und Dennis Nitkowski. Unter Mitarb. von Sandra Achtergrade ...
Jahr: 2015
Verlag: Göttingen ; Bern ; Stockholm ; Florenz ; Helsinki ; São Paulo ; Wien ; Paris ; Oxford ; Prag ; Toronto ; Boston, Mass. ; Amsterdam ; Kopenhagen, Hogrefe
Systematik: PI.HKA
ISBN: 978-3-8017-2681-2
2. ISBN: 3-8017-2681-9
Beschreibung: 3., überarb. Aufl. , 264 S.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch