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Die Massenpsychologie des Faschismus
VerfasserIn: Reich, Wilhelm
Verfasserangabe: Wilhelm Reich
Jahr: 2011
Verlag: Köln, Kiepenheuer & Witsch
Reihe: KiWi; 111
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Eine Kritik des Faschismus läßt sich ohne Wilhelm Reichs Massen­psychologie des Faschismus nicht mehr denken. Als erster durchschaute Reich mit seinem klinisch und soziologisch geschultem Blick den fundamentalen Zusammen­hang zwischen autoritärer Trieb­unterdrückung und faschistischer Ideologie. Reich analysiert in der Massen­psychologie die Gestik, Phraseologie, die moralischen Schemata und Aktionen der "Hitlerei" und weist in ihnen die Verschiebung von Sexualangst zu einem Mystizismus nach, der zu einem irrationalen Mechanismus chronischer Abhängigkeit führt. / / Die vorliegende Ausgabe, 1970 zum ersten Mal auf deutsch erschienen, folgt der dritten, erweiterten und korrigierten Ausgabe der Massenpsychologie, die Reich 1942 in den USA abschloß. In ihr sieht Reich den Faschismus nicht mehr auf einzelne Staaten beschränkt, sondern erkennt ihn als Gefahr der modernen Massengesellschaft überhaupt. / / Nach der Lektüre ist es nicht mehr möglich, Faschismus als räumlich oder zeitlich begrenztes Phänomen zu betrachten. Reich weckt eindringlich ein Bewusstsein für den kleinen Faschisten in uns allen. Eines der pessimistischsten Bücher, die je geschrieben wurden, durch seine zu Ende gedachten Schlussfolgerungen jedoch zugleich eines der hoffnungsvollsten. Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil Daniel Kulla in allen Büchern ausgiebig auf Reich verweist, um seinen "Optimist Blues" zu erklären. Bei Kulla heißt das: "Ich habe erklärt, wo überall der Wurm drin ist und wie es dazu gekommen ist. Das ist schrecklich und wirkt in dieser Gewaltigkeit wahrscheinlich lähmend, aber es hat den fröhlichen Grundtenor, daß es ja schon mal gut ist, dahintergekommen zu sein." Mir war nie klar, woher Kulla diesen inneren Widerspruch bezieht, aber Reichs illusionslose und zugleich leidenschaftliche "Massenpsychologie" scheint sich aus einer ähnlichen Quelle zu speisen.
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort 9 / Vorwort zur dritten korrigierten und erweiterten Auflage 11 / / I. DIE IDEOLOGIE ALS MATERIELLE GEWALT 27 / 1. Die Schere 27 / 2. ökonomische und ideologische Struktur der deutschen Gesellschaft 1928-1933 32 / 3. Die Fragestellung der Massenpsychologie 40 / 4. Die gesellschaftliche Funktion der Sexualunterdrückung 44 / / II. DIE AUTORITÄRE FAMILIENIDEOLOGIE IN DER MASSEN- / PSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS 52 / 1. Führer und Massenstruktur 52 / 2. Hitlers Herkunft 54 / 3. Zur Massenpsychologie des Kleinbürgertums . 57 / 4. Familienbindung und nationalistisches Empfinden 63 / 5. Das nationalsozialistische Selbstgefühl 75 / 6. Die Verbürgerlichung der Industriearbeiterschaft 78 / / III. DIE RASSENTHEORIE 85 / 1. Ihr Inhalt 85 / 2. Objektive und subjektive Funktion der Ideologie 88 / 3. Rassereinheit, Blutsvergiftung und Mystizismus 90 / / IV. DIE SYMBOLIK DES HAKENKREUZES 103 / / V. DIE SEXUALÖKONOMISCHEN VORAUSSETZUNGEN DER / AUTORITÄREN FAMILIE lo8 / / VI. DER ORGANISIERTE MYSTIZISMUS ALS INTERNATIONALE / ANTISEXUELLE ORGANISATION 1 1 7 / 1. Das Interesse an der Kirche 117 / 2. Der Kampf gegen den "Kulturbolschewismus" 121 / 3. Der Appell an das mystische Gefühl 128 / 4. Das Ziel der Kulturrevolution im Lichte der / faschistischen Reaktion 136 / / VII. DIE SEXUALÖKONOMIE IM KAMPF GEGEN DIE MYSTIK . 139 / 1. Die drei Grundelemente des religiösen Gefühls 139 / 2. Verankerung der Religion durch sexuelle Angst 146 / 3. Gesundes und neurotisches Selbstgefühl 159 / / VIII. EINIGE FRAGEN DER SEXUALPOLITISCHEN PRAXIS 161 / 1. Theorie und Praxis 161 / 2. Der bisherige Kampf gegen die Mystik 162 / 3. Sexuelles Lebensglück contra Mystik 167 / 4. Die individuelle Entwurzelung des religiösen Gefühls 169 / 5. Einwände und die Praxis der Sexualökonomie 172 / 6. Der unpolitische Mensch 186 / / IX. MASSE UND STAAT 190 / 1.1936 Wahrheiten aussprechen - aber wie und / wann? 192 / 2. "Was geht in der Menschenmasse vor?" 199 / 3. Die "sozialistische Sehnsucht" 206 / 4. Das "Absterben des Staates" 216 / 5. Das Programm der KPdSU 225 / 6. Die "Einführung der Sowjetdemokratie" 230 / 7. Die Entwicklung des autoritären Staatsapparats / aus rationalen sozialen Beziehungen 240 / 8. Die soziale Funktion des Staatskapitalismus . 249 / / X. BIOSOZIALE FUNKTIONEN DER ARBEIT 256 / 1. Das Problem der "freiwilligen Arbeitsdisziplin" 256 / / / XI. GEBT VERANTWORTUNG DER LEBENSNOTWENDIGEN / ARBEIT ! 276 / / 1. Was ist "Arbeitsdemokratie"? 276 / 2. Was ist neu an der Arbeitsdemokratie? 279 / / XII. DER BIOLOGISCHE RECHENFEHLER IM MENSCHLICHEN / FREIHEITSKAMPF 281 / / 1. Unser Interesse an freiheitlicher Entwicklung 281 / 2. Biologische Versteifung, Freiheitsunfähigkeit und / maschinell autoritäre Lebensauffassung 293 / 3. Das Arsenal der menschlichen Freiheit 306 / / XIII. ÜBER DIE NATÜRLICHE ARBEITSDEMOKRATIE 318 / 1. Untersuchungen über die natürlichen sozialen / Kräfte zur Bewältigung der emotioneilen Pest 318 / 2. Arbeit im Widerspruch zur Politik 320 / 3. Notiz über sachliche Kritik und irrationale / Krittelei 327 / 4. Arbeit ist ihrem Wesen nach rational 329 / 5. Lebensnotwendige und andere Arbeit 337 / / Glossar 348 / / Register 351
Details
VerfasserIn: Reich, Wilhelm
VerfasserInnenangabe: Wilhelm Reich
Jahr: 2011
Verlag: Köln, Kiepenheuer & Witsch
Systematik: PI.HPP
ISBN: 3-462-01794-2
2. ISBN: 978-3-462-01794-6
Beschreibung: 7. Auflage, 351 Seiten
Reihe: KiWi; 111
Beteiligte Personen: Graf, Herbert
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The mass psychology of fascism <dt.>
Fußnote: Hier auch später erschienene, unveränderte Nachauflagen
Mediengruppe: Buch