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Fun works

Arbeit in der Filmkomödie von den Lumières bis Chaplin
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Ellenbürger, Judith
Verfasser*innenangabe: Judith Ellenbürger
Jahr: 2015
Verlag: Paderborn, Fink
Reihe: Vita activa
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Während der Stummfilmära scheint sich die Komödie am Thema Arbeit abzuarbeiten. Mit der Untersuchung dieses Phänomens, das in Anbetracht der weitgehenden Absenz der Arbeit im Tonfilm als besonders spannend gelten kann, wirft das Buch neues Licht auf ein altes Genre.
 
Charlie Chaplin karikiert die Arbeit am Fließband, René Clair persifliert Parallelen zwischen Arbeit und Gefängnis, F.W. Murnau stellt die Verschmelzung von Arbeit und Identität als grotesk dar, King Vidor führt die Arbeit in der Filmindustrie ad absurdum. So offensichtlich es ist, dass die Stummfilmkomödie ein überaus produktives Verhältnis zum Arbeitsmotiv unterhält, so sehr verwundert es, dass kaum Erkenntnisse zum Themenkomplex existieren. Die Studie beleuchtet den genuinen Zusammenhang zwischen Arbeit und Komik. Inwiefern machten Chaplin, Keaton, Lloyd u.a. Aspekte der Arbeit für das Lachen nutzbar? Warum war die Vorgehensweise so attraktiv für die Stummfilmästhetik? [Verlagsangabe]
 
 
INHALT
 
1. EINLEITUNG
1.1 Die Ursprünge der (Slapstick-)Komödie
1.2 Industrialisierung, Rationalisierung und Film
1.3 Zur Komödie um Arbeit: Die Agenda
 
2. EIN KLAVIER, EINE LANGE TREPPE UND ZWEI SISYPHOSSE: KOMIKTHEORIE,RAUF UND RUNTER' MIT STAN LAURELS UND OLIVER HARDYS THE MUSIC BOX
2.1 Die Inkongruenz Stans und Ollies
2.2 Die Repetition: Bergson und das Leid der Sisyphosse
2.3 Die Verzahnung von Mensch und Maschine
2.4 Die Aufwandsdifferenz: Freud zu Bewegung und Geist
2.5 Der Springteufel: Die Tücke des Klaviers
2.6 Der Schneeball: Die unaufhaltsame Katastrophe
2.7 Karneval: Bachtin und die Narren vom Dienst
2.8 Zur sozialen Funktion des Lachens
2.9 Wieder die Repetition: Nun zum Glück der Sisyphosse
2.10 Komiktheorie: Ein Uberblick
 
3. DER DRANG IN DIE HÖHE: ZUM AMERIKANISCHEN (ALB-)TRAUM VOM SOZIALEN AUFSTIEG. HAROLD LLOYDS SAFETY LAST!
3.1 American Dream Machine: Zur Mechanik der Traumerfüllung
3.2 Großstädte, Großprojekte, Größenwahn: SAFETY LAST! und THE CROWD
3.3 Wann ist ein Mann ein Mann? ,Der Junge' und die Gender-Falle
3.4 Position und Potenz: Zur Verwechslungskomik im Arbeitsraum
3.5 Architektur der Attraktionen: Der Wolkenkratzer in der thrill comedy
3.6 Die Kunst des Kletterns: De Certeau, Tarzan und die human flies
3.7 Aufstieg und Absturz: Vidor, Lloyd und die Große Depression
 
4. VOM ERSTEN ZUM LETZTEN MANN: DIE ALTEN ANGESTELLTEN IN FRIEDRICH WILHELM MURNAUS DER LETZTE MANN
4.1 Spieglein, Spieglein...: Bergson und die Berufseitelkeit
4.2 Alt versus jung: Kracauer, Murnau und die Moderne
4.3 Gewalttätig, grausam, grotesk: Die Kündigung mit Kayser und Bachtin
4.4 Macht und Ohnmacht: Zu den Ängsten undTräumen eines Besessenen
4.5 Uniform Fetisch: Identität und Männlichkeit bei Murnau und Keaton
4.6 Abgründe der Arbeitsgesellschaft: DER LETZTE MANN und LOHNBUCHHALTER KREMKE
4.7 Das Happy End, oder: Die Emanzipation von der Arbeit
 
5. WORK HARD - PLAY HARD: SPIELARTEN DES HANDWERKS IN BUSTER KEATONS THE GENERAL
5.1 Zu Keatons „Gag-Maschinen": Eine Liebesgeschichte
5.2 Die Ankunft des Zuges: Der Stummfilm und die Eisenbahn
5.3 Stoneface oder Sturkopf? Zu den Automatismen des Clowns
5.4 Die Schärfung des Blicks: Perspektivwechsel und sightgags
5.5 Der Geist in der Maschine: Zur Animation der Technik
5.6 Handwerk und Kopfarbeit: Sennett, Freud und die Praxis
5.7 Zwei Spielende: Einer bei der Arbeit, der andere auf der Flucht
 
6. MAID IN HOLLYWOOD: DIE FRAU UND DAS FILMBUSINESS. KING VIDORS SHOW PEOPLE
6.1 Training nach Taylor: Zur Stereotypisierung der Schauspielkunst
6.2 Willkommen im Studio! Der Eintritt in die Sphäre des Symbolischen
6.3 Davies, Moore und andere workinggirls: Frauen in der Slapstick-Komödie
6.4 „Tears - please!" Stanislawski, Kuleschow und die Mechanik des Schauspiels
6.5 A Star Is Born: Dramen, Diven und Dyers Startheorie
6.6 Pastiche damals wie heute: SHOW PEOPLE und THE ARTIST
 
7. ZWISCHEN REGLEMENT UND AMÜSEMENT: GEFÄNGNIS- UND ERWERBSARBEIT IN RENE CLAIRS Á NOUS LA UBERTE
7.1 „...überall liegt er in Ketten Rousseau und die Gefängnisse der Gesellschaft
7.2 Verrückt nach Liebe: Bergsons Romantiker bei der Arbeit
7.3 Abkehr vom Organischen: Clair, Ozu und die Komik des Regelapparats
7.4 Komik, Macht, Anarchie: Das befreiende Lachen mit Bachtin und Freud
7.5 MENSCHEN AM SONNTAG - Menschen am Werktag: Freizeitgeschichten
7.6 Arbeit versus Freiheit: Clair, Vigo, Renoir
 
8. LACHER AM LAUFENDEN BAND: ZUR KOMIK DER FABRIKARBEIT IN CHARLIE CHAPLINS MODERN TIMES
8.1 „I would prefer not to": Der Tramp als Arbeitsverweigerer
8.2 Charlie - ein Parasit? Ein Vergleich mit TARTÜFF
8.3 Der (un-)flexible Tramp: Sennett, Chaplin und die Berufskomik
8.4 Working like a Machine: MODERN TIMES und METROPOLIS
8.5 Amok-Tanzen: Ballett mit Bergson und Bachtin
8.6 Ventil für Gesellschaftskritik: Zum Potenzial des Stummfilms
 
9. FAZIT
LITERATURVERZEICHNIS
FILMVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
REGISTER
DANKSAGUNG
 

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Ellenbürger, Judith
Verfasser*innenangabe: Judith Ellenbürger
Jahr: 2015
Verlag: Paderborn, Fink
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Systematik: Suche nach dieser Systematik KT.FA, KT.F
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ISBN: 978-3-7705-5919-0
2. ISBN: 3-7705-5919-3
Beschreibung: 319 S. : Ill.
Reihe: Vita activa
Schlagwörter: Arbeit <Motiv>, Filmkomödie, Geschichte, Stummfilm, Filmburleske, Filmkomödien, Komischer Film, Landesgeschichte, Ortsgeschichte, Regionalgeschichte, Stummfilme, Zeitgeschichte
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Sprache: Deutsch
Fußnote: Zugl.: Bamberg, Univ., Diss., 2014
Mediengruppe: Buch