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Tierwohl und Tierethik
empirische und moralphilosophische Perspektiven
VerfasserIn: Wawrzyniak, Daniel
Verfasserangabe: Daniel Wawrzyniak
Jahr: 2019
Verlag: Bielefeld, transcript Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.UA Wawr / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Was bedeutet es, dass es einem Tier gut geht? Empirische Untersuchungen aus Agrarwissenschaft und Veterinärmedizin können diese Frage nur unzureichend beantworten, auch die philosophische Literatur zur Tierethik hat sich bislang kaum mit dem Begriff Tierwohl und der empirischen Forschung dazu auseinandergesetzt.
Anhand einer philosophischen Analyse des Tierwohlbegriffs verbindet Daniel Wawrzyniak Moralphilosophie und Empirie und eröffnet dadurch ein grundlegendes Verständnis dessen, was das Wohl eines Tiers beinhaltet, welche Verantwortung Menschen hinsichtlich dieses Wohls besitzen und welche Konsequenzen sich daraus für das Halten und Nutzen von Tieren für menschliche Zwecke ergeben.
This volume contends that "animal welfare" means more than just health or freedom of movement. Rather, the term expresses a social concern about how we treat animals.
Aus dem Inhalt:
Danksagung |9 // Einleitung | 11 / Tierwohl und Nutztierhaltung | 11 / Praxisnahe Ansätze zum Tierwohl (I. Hauptteil) | 14 / Philosophische Ansätze zum Tierwohl (II. Hauptteil) | 15 / Vereinbarkeit von (anspruchsvollem) Tierwohlverständnis und Nutztierhaltung (III. Hauptteil) | 17 / Was ist neu an dieser Untersuchung? | 19 // I. DAS TIERWOHLVERSTÄNDNIS PRAXISNAHER NICHT-PHILOSOPHISCHER ANSÄTZE // 1. Bezug der Philosophie zur Tierwohlthematik | 23 / 1.1. Ziel des ersten Hauptteils | 23 / 1.2. Subjektives und objektives Wohl: eine erste Begriffsannäherung | 27 / 1.3. Rolle und Bedeutsamkeit moralischer Intuitionen | 32 // 2. Der Brambeil Report | 39 / 2.1. Hintergrund und Bedeutung des Brambeil Reports | 39 / 2.2. Ziel und Funktion des Brambeil Reports | 40 / 2.3. Tierwohlverständnis bei Brambell | 40 / 2.4. Die Rolle der Philosophie | 45 / 2.5. Umsetzbarkeit/Pragmatismus | 46 / 2.6. Mensch-Tier-Beziehungen im Brambell Report | 47 / 2.7. Lücken und Brüche innerhalb des Ansatzes | 48 // 3. FAWC | 53 / 3.1. Hintergrund und Funktion des FAWC | 53 / 3.2. Tierwohlverständnis | 54 / 3.3. Gegenläufige Intuitionen bei FAWC | 61 / 3.4. Grundsätzliche Bejahung von Tötung und Gefangenhaltung | 62 / 3.5. Die Rolle der Philosophie | 63 / 3.6. Pragmatismus bei FAWC | 66 / 3.7. Mensch-Tier-Beziehungen bei FAWC | 68 / 3.8. Lücken im Ansatz | 68 // 4. UFAW | 71 / 4.1. Hintergrund und Funktion des UFAW | 71 / 4.2. Grundsätzliches Tierwohlverständnis | 72 / 4.3. Anpassungsfähigkeit als Wohlfaktor | 76 / 4.4. »Five Freedoms« und menschliche Verantwortung | 78 / 4.5. Fixierung auf subjektive mentale Zustände | 79 / 4.6. Tierwohl zwischen Anspruch und Anpassungsfähigkeit | 81 / 4.7. Zweifel bei UFAW an der Relevanz von Anpassungsfähigkeit | 83 / 4.8. Abkehr vom Fokus auf negative Empfindungen | 86 // 5. Welfare Quality Project | 91 / 5.1. Entmoralisierung des Tierwohlbegriffs | 91 / 5.2. Verkürztes Tierwohlverständnis | 93 / 5.3. Mangelndes Bewusstsein der eigenen Kompromisshaltung | 96 / 5.4. Verbraucherorientierung statt Theoriefundierung | 97 / 5.5. Abschlusskritik | 99 // 6. Zwischenfazit des I. Hauptteils | 101 / 6.1. Wichtige Gemeinsamkeiten der hier behandelten Ansätze | 101 / 6.2. Weiteres Vorgehen | 109 // II. DER WOHL-BEGRIFF AUS PHILOSOPHISCHER PERSPEKTIVE // 1. Der subjektivistische Wohlbegriff | 113 / 1.1. Ziel des zweiten Hauptteils | 113 / 1.2. Konzeption des subjektivistischen Wohlbegriffs | 115 / 1.3. Attraktivität des subjektivistischen Wohlbegriffs | 117 / 1.4. Konsequenzen eines subjektivistischen Wohl Verständnisses | 123 / 1.5. Einwände gegen den Subjektivismus | 127 / 1.6. Abschlusskritik am Subjektivismus | 141 // 2. Der objektivistische Wohlbegriff | 143 / 2.1. Grundintuitionen des Objektivismus | 144 / 2.2. Attraktivität des Objektivismus | 152 / 2.3. Fundierung objektiver Werte | 156 / 2.4. Probleme des Objektivismus | 163 / 2.5. Abschlusskritik am Obj ektivismus | 171 // 3. Für einen hybriden Wohlansatz | 173 / 3.1. Verbindung von Weltzuständen und Geisteszuständen | 173 / 3.2. Hybrid auf subjektivistischer Basis | 177 / 3.3. Annäherung an die inhaltliche Bestimmung des Wohls | 185 / 3.4. Resultierender Wohlansatz für diese Untersuchung | 190 // 4. Übertragbarkeit zentraler Intuitionen | 193 / 4.1. Inkonsistente Trennung von Menschen- und Tierwohl in praxisnahen Ansätzen | 194 / 4.2. Parallelen und Unterschiede zwischen der Lebensverfasstheit von Menschen und Tieren | 195 / 4.3. Argumentversuche für eine ethische Mensch-Tier-Trennung | 204 / 4.4. Für eine Ausbildung stärkerer Mensch-Tier-Intuitionen | 219 // III. ANWENDUNG EINES ANSPRUCHSVOLLEN TIERWOHLBEGRIFFS AUF DIE NUTZTIERHALTUNG // 1. Konfliktpunkte zwischen Tierwohl und Nutztierhaltung | 223 / 1.1. Ziel des dritten Hauptteils | 223 / 1.2. Tierhaltung und das Zufügen bzw. Zulassen von Leid | 224 / 1.3. Leid durch körperliche Eingriffe | 227 / 1.4. Leid durch Gefangenhaltung | 229 / 1.5. Leid durch Tötung | 232 / 1.6. Fazit des Kapitels | 235 // 2. Töten ohne Leid | 237 / 2.1. Ist leidfreie Tötung ein wohlneutraler Akt? | 237 / 2.2. Tötung als Verstoß gegen Fürsorge | 238 / 2.3. Tötung als Frustration von Lebensplänen | 241 / 2.4. Tötung als Beraubung positiver künftiger Eindrücke | 245 / 2.5. Die Irrelevanz abstrakter Konzepte | 248 / 2.6. Das Argument natürlicher Lebenserwartung | 250 / 2.7. Kann Schlachten das Tierwohl (indirekt) begünstigen? | 253 / 2.8. Ethische Probleme des Tötens unabhängig von Wohl | 259 / 2.9. Fazit zur Vereinbarkeit von Tötung und Tierwohl | 260 // 3. Körperliche Eingriffe ohne Leid | 263 / 3.1. Ist leidfreies körperliches Anpassen ein wohlneutraler Akt? | 263 / 3.2. Eingriffe an bereits existierenden Tieren | 265 / 3.3. Eingriffe an zukünftigen Tieren | 271 / 3.4. Fazit zur Vereinbarkeit von Tierwohl und körperlichen Eingriffen | 295 // 4. Ein Recht auf Tierwohleinschränkung? | 297 / 4.1. Legitimierung durch Grenzen menschlicher Verantwortung | 298 / 4.2. Legitimierung durch Vorrang menschlicher Interessen | 303 / 4.3. Legitimierung durch einen Mensch-Tier-Vertrag | 305 / 4.4. Was schulden wir Tieren an Wohl? | 315 / 4.5. Fazit dieses Kapitels | 326 // 5. Grenzen des Tierwohlkonzepts | 329 / 5.1. Begrenztheit des Tierwohlkonzepts anhand des Problems des Animal Disenhancement | 330 5.2. Philosophische Stützungsversuche der intuitiven Ablehnung gegenüber Bewusstseinsminderung \ 333 / 5.3. Die vernachlässigte Rolle von Handlungsmotiven und moralischem Charakter | 352 / 5.4. Moralisches Selbstverständnis und die Rolle des Tierwohlkonzepts | 360 / 5.5. Fazit dieses Kapitels | 368 // 6. Gesamtfazit und Ausblick | 371 / 6.1. Rückschau auf den I. Hauptteil | 371 / 6.2. Rückschau auf den II. Hauptteil | 372 / 6.3. Rückschau auf den III. Hauptteil | 374 / 6.4. Abschlussurteil zur Frage des Tierwohls und der Rolle menschlicher Verantwortung | 378 / 6.5. Überlegungen für die Zukunft der Tierwohlwissenschaft | 379 // Literaturverzeichnis | 385
Details
VerfasserIn: Wawrzyniak, Daniel
VerfasserInnenangabe: Daniel Wawrzyniak
Jahr: 2019
Verlag: Bielefeld, transcript Verl.
Systematik: NN.UA
ISBN: 978-3-8376-4560-6
2. ISBN: 3-8376-4560-6
Beschreibung: 1. Auflage, 397 Seiten
Fußnote: Hochschulschrift: Universität Göttingen, 2017
Mediengruppe: Buch