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Poetik des Hasses in der österreichischen Literatur

Studien zu ausgewählten Texten
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Wimmer, Marta
Verfasser*innenangabe: Marta Wimmer
Jahr: 2014
Verlag: Frankfurt, M., Lang-Ed.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

VERLAGSTEXT:
Hass ist ein theoretisch-psychologisch und kulturwissenschaftlich relevantes Thema, das auch im Medium Literatur zum Ausdruck kommt. Die Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, diverse Manifestationen des Hasses am Beispiel ausgewählter Werke zu untersuchen. Die Analysen haben ergeben, dass Hass nach wie vor eine beträchtliche soziale und kulturelle Energie darstellt, die in Kunst und Literatur zweckmäßig eingesetzt wird, um außerliterarische Ziele zu erreichen. Unter den mitteleuropäischen Literaturen liefert besonders die österreichische Literatur einschlägige Beispiele für eine tiefgründige Behandlung des Hassmotivs, was zur Annahme führt, dass dieses Motiv zu den grundlegenden Komplexen des österreichischen Kulturcodes gehört.
AUS DEM INHALT:
Inhaltsverzeichnis / / 1. Einleitung 9 / / 2. Wut, ärger, Zorn, Hass. Versuch einer Begriffsbestimmung 15 / 2.1 Historische, anthropologische, theologische und sozialwissenschaftliche Überlegungen 15 / 2.2 Hass in psychoanalytischer Auffassung 29 / 2.3 Fighting words. Rhetorik des Hasses 39 / 2.4 Literarische Repräsentationen des Hasses 47 / / 3. österreichhass 51 / 3.1 Bausteine österreichischer Identität 51 / 3.2 Beitrag der Literatur zum Aufbau eines neuen Österreich-Bewusstseins 56 / 3.3 Das wahre Gesicht hinter der Maske. Heimatliteratur / als Gesellschaftskritik. (Hans Lebert: Die Wolfshaut) 67 / 3.4 Schimpfvirtuose - Thomas Bernhard (Thomas Bernhard: Heldenplatz) 76 / 3.5 Der böse Blick. (Elfriede Jelinek: Die Kinder der Toten) 90 / 3.6 Heimatschelte - eine österreichische Variante des Patriotismus? 101 / / 4. Sprachhass 105 / 4.1 Kritik der Sprache - Kritik des Denkens. Die Tradition der Sprachkritik 105 / 4.2 Erkenntniswert der Sprache. Wahrheitsbegriff und Wahrheitsgeschehen (Peter Handke: Die Hornissen) 131 / 4.3 Sozialer und politischer Missbrauch von Sprache - pragmatische Sprachkritik (Elfriede Jelinek: Wolken.Heim.) 140 / / 5. Fremdenhass 153 / 5.1 Das Eigene und das Fremde. Selbst-, Fremd- und Feindbilder 153 / 5.2 Was sie sah, war Hass (Ilse Aichinger: Die größere Hoffnung) 162 / 5.3 Fremde Welt (Barbara Frischmuth: Die Schrift des Freundes) 175 / 5.4 Ein Muri aus Wien (Peter Henisch: Schwarzer Peter) 185 / / 6. Geschlechterhass 195 / 6.1 Exkurs über den Geschlechterhass 195 / 6.2 Die Frau also ist nicht. Angst vor dem ¿W-Anteil 204 / 6.3 Frau - negativ besetzter Kollektivsingular (Elias Canetti: Die Blendung) 225 / 6.4 Gegenhass. Hass auf die Männerwelt (Marlene Streeruwitz: Kreuzungen.) 237 / / 7. Abschließende Bemerkungen 247 / / 8. Bibliographie 253 / Primärliteratur 253 / Sekundärliteratur 253 / Sonstige 276 /
 

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Wimmer, Marta
Verfasser*innenangabe: Marta Wimmer
Jahr: 2014
Verlag: Frankfurt, M., Lang-Ed.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PL.OZ
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ISBN: 978-3-631-65035-6
2. ISBN: 3-631-65035-3
Beschreibung: 277 S.
Schlagwörter: 1945-2010, Geschichte, Hass, Literatur, Österreich, Austria (eng), Autriche, Bundesstaat Österreich, Cisleithanien, Deutschösterreich, Die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder <Österreich>, Habsburgermonarchie, Habsburgerreich, Land Österreich, Landesgeschichte, Ortsgeschichte, Ostmark, Regionalgeschichte, Republik Österreich, Zeitgeschichte, Zisleithanien, Österreich (Erste Republik), Österreich (Zweite Republik), Österreichische Monarchie
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