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Alchemistisches Gold - Paracelsistische Pharmaka
Laboratoriumstechnik im 16. Jahrhundert
Verfasserangabe: Rudolf Werner Soukup ; Helmut Mayer
Jahr: 1997
Verlag: Wien [u.a.], Böhlau
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort 1
 
1. Einleitung. Die Alchemisten von Kirchberg am Wagram 5
1.1 Kurzer Abriß der Geschichte des Gutes Oberstockstall von seiner Gründung bis 1620 7
1.2 Christoph von Trenbach und sein bemerkenswerter Tod im Jahre 1552 10
1.3 Urban von Trenbach: Pfarrherr von Kirchberg und Fürstbischof von Passau 12
1.4 Victor August Fugger: Domherr und Paracelsist 16
Johann Jacob Fugger, der Vater Victor Augusts: Handelsherr und Mäzen 161
Victor August Fugger und die spagyrische Kunst 18
1.5 Sigmund Friedrich Fugger: ein bedeutender Kleriker und großer Humanist seiner Zeit 23
Sigmund Friedrich als Gegenspieler Wolf Dietrichs von Raitenau um die Würde des Salzburger Fürsterzbischofs 241 Sigmund Friedrichs Laborant Michael Polhaimer 29
1.6 Johann Jakob von Lamberg: Humanist, Gewerke, Bischof 30
1.7 Das Ende des Laboratoriums 39
 
2. Oberstockstall im Vergleich 41
2.1 Die bisherige Dokumentation des Fundes von Oberstockstall . . . 41
2.2 Funde von Laboratoriumsinventar 42
2.3 Funde von Probierstubeninventar 46
 
3. Zur Methodik der archäometrischen Untersuchungen am Fundkomplex Oberstockstall 48
 
4. ,Auß kupffer golt zemachen": Hinweise auf Transmutationsalchemie 50
4.1 Erste Hinweise 51
Die Schmelztiegel aus der großen Grube im Überblick 52
4.2 Eine Kirchberger Goldimitation - Archäometrischer Beleg für Transmutationsexperimente? 55
4.3 "Rechter Gebrauch d' Alchimei" 56
Quecksilber in Silber verwandeln 56 / Alchemistisches Gold 57
4.4 Die alchemistische Theorie 58
 
5. Kirchberger Probier- und Scheidekunst 61
5.1 "Was Probirn sey?" 61
5.2 Bestimmung der im Fundinventar enthaltenen Erzproben 64
5.3 Aschenkupellen, Probierscherben, Flachtiegel: das für die Dokimasie typische Instrumentarium 66
Die Aschenkupellen 661 Die Probierscherben 74
5.4 Das Probieren von Silbererzen und das Silberfeinbrennen unter der Muffel 80
" Wie die Muffel/ darunter die capellen stehnl so geformirt sein " 801
Der Probierofen 831 Das Silberfeinbrennen unter der Muffel im Windofen 851
Die Gußform mit dem Symbol der Taube 901
Das Einschmelzen von Münzmetall mit Hilfe großer Schmelztiegel 921
Gefahren beim Treibprozeß und bei anderen metallurgischen Verfahren 94
5.5 Probier- und Scheideverfahren auf Gold 95
Die Scherbenprobe 961 Die Tiegelprobe 981 Scheiden im Guß mit Spießglaserz 1001 Wurde in Oberstockstall auch das "Scheiden im Guß mit Schwefel"praktiziert? 1041 Amalgamation 1061 Zementation 1111 Scheidung durch die Quart 115
 
6. Klassische alchemistische Laboratoriumstechnik 120
6.1 Destillatio
Destillatio per ascensum 121/
Destillatio per inclinationem: " Schrägdestillation " 1541
Destillatio per filtrum 159 / Destillatio per descensum 1611
Destillatio per circulatorium 172
6.2 Subductio und extractio 173
Filtration 1731 Das Auspressen 176 / Das Wasseruhrverfahren 177
6.3 Sublimatio 178
Sublimation mit hoher steilwandiger Aludel 1801 Sublimation mit zylindrischer Aludel und Blindhelm 1831 Sublimation mit konischen Aludeln 186
 
7. Chemiatrie in Oberstockstall 189
7.1 Archäologische Hinweise auf eine Chemie im Dienste der Medizin 189
7.2 Herstellung und Verwendung von Mercurius dulcis und
Mercurius sublimatus 191
Mercurius dulcis 192 /Mercurius sublimatus 1941
Zur kosmetischen, pharmazeutischen und toxischen Wirkung der beiden Quecksilberchloride 195
7.3 Herstellung von "AntimonöT' 198
Oleum antimonii aus Antimonit, Sal ammoniacum, Pottasche und Salpeter 2001 Oleum antimonii aus Antimonit und
Salgemmae 2021 Die Herstellung von Oleum antimonii mit Hilfe von ätzendem Sublimat 203
7.4 Weitere archäometrische Hinweise auf pharmazeutische Tätigkeit 204
Zinnober 204 / Bleiweiß 205 / Arsenik 2067Colcothar 207
7.5 Michael Polhaimer und die ars spagyrica Kirchbergensis 207
Mercurius vitae 2081 Turpethum minerale 2091
Aurum diaphoreticum 2101 Oleum rubeum Solis 210
 
8. Alchemistische Symbolik 212
8.1 Das alchemistisch-programmatische Emblem an der Ostfassade des Schlosses von Oberstockstall 212
8.2 Alchemistische Signaturen an den Eingängen zu den Laboratoriumsräumen 214
8.3 Die alchemistische Symbolik in der Trenbachkapelle zu Passau . . . 218
 
9. Das Victor August Fugger gewidmete Lexikon der spagyrischen Chemie 224
9.1 Onomasticon primum 224
9.2 Onomasticon alterum 229
9.3 Zur Biographie des Michael Toxites 236
 
10. Historischer Kontext, Thesen, Schlußfolgerungen 243
10.1 Verbindungslinien von Kirchberg nach Prag und Wien 244
Anmerkungen zum Besuch Johann Jakobs von Lamberg bei Kaiser Rudolf II. 2141 Kontakte der Söhne des Johann Jacob Fugger zu Carolus Clusius 247
10.2 Zum Verhältnis von Dokimasie und Alchemie 249
Fugger ah Alchemisten 2511 Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz: Gewerke undAlchemist 1581 Herzog Ernst von Bayern: ein
Gewerke und Mineraloge als "Konfirmierter zum Erzbischof von Salzburg" 2591',Alchimi und Bergwerck" 263 /Probationen
nach Transmutationsexperimenten 268
10.3 Von der ars alchymia zur scientia chymica 271
Humanisten als chymici 2721 Die (Aljchemie des 16. Jahrhunderts: eine "magia naturalis" 2761Paracelsistisches Gedankengut bereitet den Boden für eine neue " chemia philosophica " 2791 Kleriker als Alchemisten 2811 Geomantie und Paracelsismus unter Häresieverdacht 283
10.4 Schlußbemerkung 286
 
Bibliographie 287
1. Primärliteratur 287
2. Sekundärliteratur 292
 
Anhang:
I. Genealogie der Fugger von der Lilie 315
II. Angaben über (al)chemie-, pharmazie- bzw. montanhistorische
Museen und Gedenkstätten in Österreich 317
 
Register 321
1. Personen- und Ortsregister 321
2. Sachregister 329
Details
VerfasserInnenangabe: Rudolf Werner Soukup ; Helmut Mayer
Jahr: 1997
Verlag: Wien [u.a.], Böhlau
Systematik: NN.C, GK.C
ISBN: 3-205-98767-5
Beschreibung: 336, [16] S. : Ill.
Mediengruppe: Buch