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10 von 10
Psychologie in der Heil- und Sonderpädagogik
Verfasserangabe: Erwin Breitenbach ; unter Mitarbeit von Annett Kuschel
Jahr: 2021
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.L Brei / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 18.10.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Fundiertes psychologisches Grundwissen hat als Rüstzeug für Berufe der angewandten Pädagogik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Buch bündelt grundlegende psychologische Inhalte und Erkenntnisse, die im Handlungsfeld der Heil- und Sonderpädagogik für alle Fachrichtungen gleichermaßen bedeutsam und hilfreich sind. Diese umfassen das diagnostische Basiswissen, neuropsychologische Erkenntnisse über Lernprozesse und entwicklungspsychologische Grundlagen. Ausgehend von der psychologischen Diagnostik werden in Teil 1 die sonderpädagogische Diagnostik, ihre Strategien, Prozessmodelle und Methoden beschrieben. Teil 2 befasst sich mit den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaften, die im Zusammenhang mit Lernen und Lehren von grundsätzlicher Bedeutung sind. Teil 3 stellt Basiswissen aus der Entwicklungspsychologie zur Verfügung.
 
Inhalt / / Vorwort der Herausgeber 5 / / Einführung 15 / von Erwin Breitenbach / Literatur . 17 / / Teil I: Sonderpädagogische Diagnostik / von Erwin Breitenbach / / 1 Vom Nutzen und der Notwendigkeit. 21 / 1.1 Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften 21 / 1.2 Diagnostische Aufgaben und geforderte Kompetenzen 26 / / 2 Psychologische Diagnostik 29 / 2.1 Begriffsklärung 29 / 2.2 Diagnostische Strategien. 30 / 2.3 Diagnostischer Prozess 32 / 2.4 Normgerechte Beurteilung 34 / 2.5 Diagnostische Methoden . 34 / 2.6 Ethische und rechtliche Bestimmungen. 35 / 2.7 Bewertungs- und Beurteilungsfehler. 36 / 2.8 Zusammenfassung 38 / / 3 Sonderpädagogische Diagnostik 39 / 3.1 Begriffsbestimmungen 39 / 3.1.1 Pädagogische Diagnostik 39 / 3.1.2 Sonderpädagogische Diagnostik. 41 / 3.2 Diagnostische Zielsetzungen. 44 / 3.2.1 Spezifische Zielsetzungen und Strategien 44 / 3.2.2 Sonderpädagogische Diagnostik ist / Förderdiagnostik 48 / 3.2.3 Unterscheidung: Platzierungs- und Förderungsdiagnostik 50 / 3.3 Diagnostischer Prozess 55 / 3.4 Zusammenfassung. 57 / / 4 Förderdiagnostik 58 / 4.1 Förderbedarf und Förderplan. 58 / 4.2 Bestimmungsstücke der Förderdiagnostik 60 / 4.2.1 Lernprozesse analysieren. 62 / 4.2.2 Die Situation, den Kontext einbeziehen 64 / 4.2.3 Diagnose und Förderung konsequent verknüpfen 68 / 4.2.4 Vorgeordnete Theorien und Wertvorstellungen mitdenken 73 / 4.2.5 Sich an Kompetenzen orientieren 74 / 4.3 Zusammenfassung. 76 / / 5 Selektions- oder Platzierungsdiagnostik. 78 / 5.1 Inhalte und Aufgaben. 78 / 5.2 Diagnose vor der Diagnostik . 79 / 5.3 Probleme und Grenzen. 80 / 5.4 Zusammenfassung. 81 / / 6 Methoden der sonderpädagogischen Diagnostik . 83 / 6.1 Diagnostisches Gespräch. 83 / 6.1.1 Anamnese und Exploration 83 / 6.1.2 Interview 86 / 6.1.3 Konsulentenarbeit . 87 / 6.1.4 Schulisches Standortgespräch 87 / 6.1.5 Fehlerquellen und Aussagekraft von Gesprächsdaten 89 / 6.2 Verhaltensbeobachtung und Schätzskalen. 90 / 6.2.1 Grundlegende Probleme. 90 / 6.2.2 Beobachtungsarten 92 / 6.2.3 Stichprobenplan und Zeichensysteme. 93 / 6.2.4 Kategoriensysteme 94 / 6.2.5 Rating- und Einschätzverfahren . 95 / 6.2.6 Gütekriterien . 96 / 6.2.7 Zusammenfassung. 96 / 6.3 Screeningverfahren . 97 / 6.4 Soziometrie. 98 / 6.5 Curriculumbasiertes Messen (CBM) oder Lernverlaufsdiagnostik 100 / 6.5.1 Generieren von Aufgabenstichproben. 101 / 6.5.2 Dokumentation des Lernfortschritts. 103 / 6.5.3 Effekte auf die Lernfortschritte der Schüler und Gütekriterien . 105 / 6.5.4 Das Schüler-Entwicklungs-System 106 / 6.5.5 Responsiveness-to-Intervention-Ansatz (RTI). 108 / 6.5.6 Offene Probleme 109 / 6.6 Informelle Verfahren 111 / 6.6.1 Kompetenzinventare 112 / 6.6.2 Didaktische Analysen 116 / 6.6.3 Fehleranalysen 120 / 6.6.4 Systematische Aufgabenvariation 123 / 6.7 Psychometrische Verfahren 126 / 6.7.1 Definition und Klassifikation 127 / 6.7.2 Grundlegende Theorien 128 / 6.7.3 Testkonstruktion nach der klassischen Testtheorie 130 / 6.7.4 Probleme bei der Anwendung. 134 / / 7 ICFin der sonderpädagogischen Diagnostik 137 / 7.1 Das bio-psycho-soziale Modell. 137 / 7.2 Aufbau und Struktur 139 / 7.3 Anpassungen für das Kindes- und Jugendalter (ICF-CY). 140 / 7.4 Bedeutung für die sonderpädagogische Diagnostik. 141 / / 8 Das sonderpädagogische Gutachten 143 / 8.1 Grundlegende Prinzipien und Strategien. 143 / 8.2 Struktur und Aufbau 145 / 8.3 Häufige Fehler 147 / 8.4 Förderplan und Fördergutachten 147 / / 9 Zusammenfassung 149 / / Literatur. 151 / / Teil II: Neuropsychologie des Lernens / von Erwin Breitenbach / / 1 Neuropsychologie . 163 / 1.1 Geschichte der Hirnforschung und Neuropsychologie 164 / 1.1.1 Gehirn- und Herzhypothese 165 / 1.1.2 Leib-Seele-Problem . 165 / 1.1.3 Lokalisation und Antilokalisation 166 / 1.1.4 Neuronenthese und moderne Biotechnik 167 / 1.1.5 Neuroimplantate, Tiefenhirnstimulation und Neuroenhancement. 168 / 1.2 Hirnforschung als Leitdisziplin 169 / 1.2.1 Probleme - Befürchtungen - Nutzen. 170 / 1.2.2 Das Modell der Supervenienz 172 / 1.3 Grundhypothese der Neuropsychologie . 175 / 1.3.1 Hirnorganik beeinflusst Erleben und Verhalten. 176 / 1.3.2 Erleben und Verhalten beeinflussen Hirnorganik. 176 / 1.3.3 Spiegelneurone 177 / 1.3.4 Zusammenfassung und Konsequenzen 178 / / 2 Theorie von Alexander R. Lurija. 180 / 2.1 Grundbegriffe. 181 / 2.1.1 Funktion und funktionelle Systeme 181 / 2.1.2 Dynamische Lokalisation. 183 / 2.1.3 Symptom und Syndrom. 184 / 2.2 Drei grundlegende Funktionseinheiten. 184 / 2.2.1 Regulation von Tonus, Aktivierung, Wachheit des Bewusstseins 186 / 2.2.2 Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen 187 / 2.2.3 Programmierung, Steuerung und Kontrolle von Tätigkeiten 188 / 2.2.4 Erweiterung um eine vierte Einheit . 188 / 2.3 Folgen und Weiterentwicklung 189 / 2.3.1 Teilleistungsstörungen 189 / 2.3.2 Corticale Landkarten 192 / 2.3.3 Funktionelle Systeme in der modernen Neuropsychologie 193 / 2.4 Zusammenfassung. 196 / / 3 Handlungsplanung oder Praxie . 198 / 3.1 Dyspraxie 199 / 3.2 Funktionelles System zur Handlungsplanung 200 / 3.2.1 Motivation 201 / 3.2.2 Aufmerksamkeitssteuerung und Impulskontrolle 201 / 3.2.3 Körperwahrnehmung und räumlicheOrientierung 201 / 3.2.4 Sprache 202 / 3.2.5 Gedächtnis 203 / 3.2.6 Sequenzbildung und Automatisierung 203 / 3.3 Diagnostische und pädagogisch-therapeutische Implikationen 204 / / 4 Aufmerksamkeitssteuerung. 206 / 4.1 Neuropsychologische Aufmerksamkeitskonzepte 206 / 4.2 Aufmerksamkeit und Konzentration 208 / 4.3 Aufmerksamkeitsdefizite. 209 / 4.4 Verhaltensoberprogramme 210 / 4.4.1 Aktivierungsniveau . 211 / 4.4.2 Orientierungsreaktion 212 / 4.4.3 Formatio reticularis. 213 / 4.4.4 Pädagogisch-therapeutische Implikationen. 214 / 4.5 Zusammenfassung. 214 / / 5 Gedächtnis. 216 / 5.1 Kurzzeitgedächtnis 217 / 5.1.1 Ultrakurzzeitgedächtnis 217 / 5.1.2 Arbeitsgedächtnis 218 / 5.2 Langzeitgedächtnis . 219 / 5.2.1 Deklaratives und prozedurales Gedächtnis. 220 / 5.2.2 Semantisches und episodisches Gedächtnis. 220 / 5.2.3 Ereignisbestimmtes und merkmalsbestimmtes Gedächtnis 221 / 5.2.4 Willkürlich-absichtsvolles und nicht absichtsvolles Gedächtnis 221 / 5.2.5 Prospektives Gedächtnis 222 / 5.3 Einspeicherung, Konsolidierung und Abruf 222 / 5.3.1 Wiedererkennensgedächtnis 223 / 5.3.2 Intermediäres Gedächtnis 223 / 5.4 Gedächtnis und Gehirn. 225 / 5.4.1 Deklaratives Gedächtnis und Zwischenhirn . 225 / 5.4.2 Prozedurales Gedächtnis und Striatum 227 / 5.4.3 Neocortex und Arbeitsgedächtnis 228 / 5.5 Gedächtnisstörungen 228 / 5.6 Pädagogisch-didaktische Implikationen 229 / / 6 Motivation. 231 / 6.1 Emotion und Kognition. 231 / 6.1.1 Emotion und Gedächtnis 232 / 6.1.2 Emotion und Informationsverarbeitungsstile. 233 / 6.1.3 Emotion und Entscheidungsverhalten 233 / 6.2 Hirnorganische Korrelate 234 / 6.2.1 Limbisches System 234 / 6.2.2 Belohnungssystem. 235 / 6.3 Motivationale Rahmenbedingungen von Lernen. 237 / 6.3.1 Eigenaktivität. 238 / 6.3.2 Sinnvolle Reizverarbeitung 239 / 6.3.3 Motivation der Lehrenden. 241 / 6.3.4 Allgemeine Lernbereitschaft 242 / 6.3.5 Stress 242 / 6.3.6 Zusammenfassung. 243 / / 7 Abschließende Anmerkungen 244 / / Literatur. 247 / / Teil III: Entwicklungspsychologische Grundlagen / von Annett Kuschel / / 1 Einleitung 257 / 1.1 Reifung. 259 / 1.2 Prägung/sensible Phasen. 260 / 1.3 Stabilität und Kontinuität 260 / 1.4 Entwicklungsaufgaben. 261 / / 2 Aufgaben der Entwicklungspsychologie 264 / 2.1 Beiträge für die Praxis. 265 / 2.2 Leitfragen der Entwicklung 266 / / 3 Ausgewählte Theorien der Entwicklungspsychologie. 272 / 3.1 Exogenistische Modelle. 272 / 3.2 Endogenistische Modelle 273 / 3.3 Aktionale und konstruktivistische Modelle 273 / 3.4 Interaktionistische Modelle 273 / 3.5 Der psychoanalytische Ansatz. 274 / 3.6 Lerntheoretische Konzeptionen 277 / 3.6.1 Klassisches Konditionieren. 278 / 3.6.2 Operantes Konditionieren . 278 / 3.6.3 Beobachtungslernen . 279 / 3.7 Ökologische Systemtheorie 280 / 3.8 Soziokulturelle Entwicklungstheorie 282 / 3.9 Informationsverarbeitungsansätze 283 / / 4 Forschungsmethoden in der Entwicklungspsychologie. 285 / 4.1 Querschnittstudien. 286 / 4.2 Längsschnittstudien 286 / 4.3 Sequenzstudien 287 / / 5 Frühe Eltern-Kind-Interaktion und Bindung. 289 / 5.1 Frühe Eltern-Kind-Interaktion. 289 / 5.2 Bindung 291 / 5.2.1 Messung der Bindungssicherheit. 293 / 5.2.2 Bedeutung früher Bindungserfahrungen 295 / / 6 Entwicklung des Denkens 296 / 6.1 Piaget 296 / 6.1.1 Sensumotorisches Stadium 298 / 6.1.2 Präoperationales Stadium. 300 / 6.1.3 Konkret-operationales Stadium 302 / 6.1.4 Formal-operationales Stadium 303 / 6.1.5 Pädagogische Anwendungen von Piagets Theorie 304 / 6.1.6 Kritik an Piagets Theorie. 304 / 6.2 Wygotski 305 / 6.2.1 Zone der proximalen Entwicklung. 305 / 6.2.2 Kulturwerkzeuge 306 / 6.2.3 Gelenkte Partizipation 307 / 6.3 Domänenspezifisches Wissen 307 / 6.3.1 Intuitive Physik. 308 / 6.3.2 Intuitive Psychologie (Theory of Mind) 308 / 6.3.3 Intuitive Biologie 309 / / 7 Emotionale Entwicklung 311 / 7.1 Theorien über Wesen und Entstehung von Emotionen 311 / 7.2 Emotionen im Entwicklungsverlauf 312 / 7.2.1 Positive Emotionen. 312 / 7.2.2 Negative Emotionen. 313 / 7.2.3 Selbstbewusste Emotionen. 314 / 7.3 Entwicklung der Emotionsregulierung 315 / 7.4 Individuelle Unterschiede bei Emotionen und Emotionsregulierung 316 / / 8 Soziale Entwicklung 320 / 8.1 Grundlegende Konzeptionen. 321 / 8.1.1 Psychoanalytische Sicht 321 / 8.1.2 Lerntheoretische Sicht 322 / 8.1.3 Kognitionspsychologische Sicht. 322 / 8.1.4 Systemorientierte Sicht 322 / 8.2 Familiäre Beziehungen in der Kindheit 323 / 8.2.1 Eltern-Kind-Beziehung 323 / 8.2.2 Geschwisterbeziehungen. 324 / 8.3 Gleichaltrige und Freundschaften . 325 / 8.4 Soziale Beziehungen im Jugendalter. 327 / / 9 Sprachentwicklung 328 / 9.1 Merkmale und Komponenten der Sprache 328 / 9.2 Erklärungstheorien für den Spracherwerb. 329 / 9.2.1 Rolle der Biologie 330 / 9.2.2 Rolle des soziokulturellen Umfeldes. 330 / 9.2.3 Rolle des Lernens und Denkens. 331 / 9.3 »Meilensteine« der Sprachentwicklung 332 / 9.3.1 Sprachproduktion im ersten Lebensjahr 333 / 9.3.2 Semantik. 333 / 9.3.3 Grammatik 334 / 9.3.4 Pragmatik. 335 / / 10 Schlussbetrachtung und Ausblick 336 / / Literatur 338
Details
VerfasserInnenangabe: Erwin Breitenbach ; unter Mitarbeit von Annett Kuschel
Jahr: 2021
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Systematik: PN.L
ISBN: 978-3-17-036214-7
2. ISBN: 3-17-036214-3
Beschreibung: 2., überarbeitete Auflage, 343 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch