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1.; Methodologische Grundlagen der Psychologie
Verfasserangabe: hrsg. von Theo Herrmann und Werner H. Tack ; [Autoren: Jürgen Bredenkamp ...]
Jahr: 1994
Bandangabe: 1.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Der Band, der die fünfbändige Enzyklopädie-Serie «Forschungsmethoden der Psychologie» abschließt, berücksichtigt neben herkömmlichen Erhebungs-, Auswertungs- und Darstellungsmethoden auch Ansätze der Theoriekonstruktion und -bewertung. Den Zielen und Aufgaben einer «Allgemeinen Methodenlehre der Psychologie» folgen Beiträge, die sich mit unterschiedlichen Arten des Zugangs der Psychologie zu ihren Gegenständen auseinandersetzen. Weitere Kapitel befassen sich mit dem Umgang mit Theorien sowie mit verschiedenen Aspekten des weitgehend üblichen hypothetisch-deduktiven Vorgehens der psychologischen Forschung. / AUS DEM INHALT: / / / Teil A: Einführung 1. Kapitel: Ziele und Aufgaben einer Allgemeinen Methodenlehre der Psychologie. Von Werner H. Tack . . . . 1. Versuch einer Abgrenzung 3 /./ Allgemeine vs. spezifische Methodenlehre 4 1.2 Psychologiespezifität 5 2. Psychologie als empirische Wissenschaft 7 2.1 Empirisch, formal, normativ 7 2.1.1 Reine und angewandte Disziplin 8 2.1.2 Normativität 11 2.2 Empirische und rationale Erkenntnis 12 2.2.1 Klassisch rationales Vorgehen 13 2.2.2 Metaprinzipien 15 2.3 Empirische Methoden 17 2.3.1 Datenrestriktion 19 2.3.2 Manipulationsgrad 20 2.3.3 Interne und externe Validität 21 2.3.4 Laborbedingungen und Alltagssituationen 23 3. Komplexität 26 3.1 Komplexität von Systemen 26 3.1.1 Komplexitätsvergleich 27 3.1.2 Komplexitätsreduktion 27 3.2 Wahrscheinlichkeiten, Fehler, Störvariablen 30 3.2.1 Störvariablen 30 3.2.2 Konfundierung und Effektunterdrückung 31 3.2.3 Begründung probabilistischer Konzepte 33 4. Themen Allgemeiner Methodenlehre 34 4.1 Zugänge 34 4.2 Theorien und Programme 37 4.3 Forschungsschritte 39 VIII Inhaltsverzeichnis Teil B: Zugänge 45 2. Kapitel: Erzeugung und Verwendung empirischer Daten. Von Edgar Erdfelder 47 1. Beobachtungen und die Erzeugung von Daten 50 1.1 Wissenschaftliche Beobachtung 51 1.2 Selbstbeobachtung mentaler Prozesse 55 1.3 Heuristische Selbst- und Fremdbeobachtung 66 1.4 Von wissenschaftlichen Beobachtungen zu Daten 68 1.4.1 Klassifikationsprobleme 69 1.4.2 Indizierungsprobleme 70 1.4.3 Interpretationsprobleme 71 1.4.4 Quantifizierungsprobleme 72 2. Verwendung von Daten im Entdeckungszusammenhang 75 2.1 Kritik exploratorischer Anwendungen konfirmatorischer Analyseverfahren 76 2.2 Exploratorische und robuste Datenanalyse 78 3. Verwendung von Daten im Begründungszusammenhang 81 3.1 Der induktive Zugang 82 3.2 Der deduktive Zugang 86 4. Konfirmatorische und exploratorische Verwendung empirischer Daten: Ein Antagonismus? 89 5. Fazit 90 3. Kapitel: Qualitatives Vorgehen - "Interpretation". Von Hans-Georg Soeffner und Ronald Hitzler 98 1. Verstehen in Alltag und Wissenschaft 98 1.1 Phänomenologie des Verstehens 98 1.2 Geschichte des hermeneutischen Verstehens 100 1.3 Besonderheiten sozialwissenschaftlichen Verstehens 104 2. Hermeneutik als selbstreflexives Unternehmen: Die Relativität der Deutung und der Verlust des Einmaligen . . 106 3. Probleme methodisch kontrollierten Verstehens 111 3.1 Der konkrete Fall und der ,ideale' Typus 111 3.2 Die Datenkonstitution 113 3.2.1 Divergenzen und Konvergenzen standardisierter und nicht standardisierter Verfahren 114 Inhaltsverzeichnis IX 3.3 Der Text und das Vertextete 115 3.4 Die Sequenzanalyse 117 3.4.1 Die Methodik der sequentiellen Interpretation 118 3.5 Prinzipien der sinnschließenden Rekonstruktion 121 3.5.1 Rekonstruktion der egologisch-monothetischen Perspektive eines Sprechers 122 3.5.2 Übernahme der polythetisch-interaktionsbezogenen Perspektive der Alltagshermeneutik 123 3.5.3 Konstitution des einheitlichen Interaktionssinnes 124 4. Hermeneutik als selbstreflexives Unternehmen: Die Unumgänglichkeit der Interpretation in den Sozialwissenschaften 126 5. Resümee 128 4. Kapitel: Methodologische Grundlagen und Probleme der Psychophysik. Von Rainer Mausfeld !37 1. Der Beginn der Psychophysik 139 1.1 Die Entstehung der psychophysikalischen Zugangsweise 139 1.2 Fechners Psychophysik 140 2. Vom Status psychophysikalischer Skalen 144 2.1 Die Psychophysik als perzeptuelle Physik 145 2.2 Was ,messen'eindimensionale psychophysikalische Skalen? . . . . 146 3. Die Meßinstrumentkonzeption der Wahrnehmung 148 4. Die Entwicklung von Theorien und Modellen der perzeptuell-kognitiven Informationsverarbeitung 150 5. Von der Meßinstrumentkonzeption zu einer funktionalistischen Perspektive 155 5.1 Das Problem der Reizbestimmung 155 5.2 Psychophysik aus physikalistischer vs. funktionalistischer Perspektive 156 5.3 Intemalisierte Regularitäten in der Wahrnehmung 157 5.4 Was ist ein Reiz? 162 5.5 Die Psychophysik in ihrem Verhältnis zur Neurophysiologie und subjektiven Sinnesphysiologie 165 6. Theorien in der Psychophysik 167 6.1 Metaphern, Heuristiken und Metaprinzipien der Theoriebildung 167 6.2 Theorietypen der Psychophysik 178 7. Experiment, Beobachtung und Daten in der Psychophysik . . . 183 8. Implizite Annahmen der experimentellen Psychophysik 188 X Inhaltsverzeichnis 5. Kapitel: Modellierung mit Hilfe wissensbasierter Systeme. Von Klaus Opwis und Hans Spada 199 1. Prolog: Von Brücken aus Bausteinen, Ökosystemen in Form von Differentialgleichungen und Problemlöseprozessen auf Rechnern 199 2. Modellierung als Rekonstruktion 202 3. Grundlagen wissensbasierter Systeme 205 3.1 Konzeptuelle Modelle, formale Kalküle und wissensbasierte Systeme am Beispiel semantischer Netzwerkmodelle 207 3.1.1 Konzeptualisierung: Abstraktionshierarchien als psychologische Modellvorstellung 207 3.1.2 Formalisierung: Prädikatenlogische Darstellung von Abstraktionshierarchien 209 3.1.3 Implementation: Abstraktionshierarchien als wissensbasierte Systeme 211 3.2 Algorithmen, Berechenbarkeit und symbolverarbeitende Systeme 213 3.3 Mehrebenenbetrachtung von Theorien der Informationsverarbeitung 217 4. Bewertung wissensbasierter Systeme als psychologische Modelle 221 4.1 Empirische Adäquatheit 221 4.1.1 Eine theoretische Rahmenvorstellung 221 4.1.2 Probleme 224 4.1.3 Empirie als Vorbild 226 4.1.4 Modcllperformanz als Datenquelle 227 4.1.5 Vergleich von Modell- und Personendaten 229 4.1.6 Modcllvcrglcichcnde Argumentation 231 4.2 Weitere Bewertungskriterien 232 5. Wissenschaftstheoretische Anmerkungen 234 5.1 Der Turing-Test 235 5.2 Der Funktionalismus 236 5.3 Das chinesische Zimmer 238 6. Epilog 240 Teil C: T h e o r i e n u n d F o r s c h u n g s p r o g r a m m e ... 249 6. Kapitel: Forschungsprogramme. Von Theo Herrmann 251 1. Was sind Forschungsprogramme? 252 1.1 Begriffsexplikation 252 Inhaltsverzeichnis XI 1.2 Erläuterungen 253 1.2.1 Raum-zeitliche Spezifikation 253 1.2.2 Probleme und Annahmenkerne 253 1.2.3 Zur Methodenwahl 256 1.2.4 Programmspezifische Indisponibilität 259 1.2.5 Soziales System und Regulation 259 2. Probleme P und strukturalistische Rekonstruktionen 261 2.1 Fragestellung 261 2.2 Einige Grundannahmen des metatheoretischen Strukturalismus . 261 2.3 Annahmenkeme und Theorien im Lichte des Strukturalismus . . 263 3. Programmnetze und Austauschbeziehungen 265 4. Zur Bearbeitung von Problemen in Forschungsprogrammen . . . 266 5. Programmtypen 269 5.1 Übersicht 269 5.2 Grundlagenwissenschaftliche und technologische Programme . . . 270 5.2.1 Grundlagenwissenschaftliche Programme 270 5.2.2 Technologische Programme 272 5.3 Technologische Techniken-Programme und "Wissensprogramme" 273 5.4 Grundlagenwissenschaftliche Sachproblemund Theorieprogramme 275 6. Einige externale Einflüsse auf Forschungsprogramme 279 6.1 Internale und externale Einflüsse 279 6.2 Wissenschaftsparadigmen 282 6.3 Moden und Metaphern 284 6.4 Weitere externale Einflußquellen 286 6.5 Zusammenfassung 287 7. Kapitel: Theorien. Von Volker Gadenne 295 1. Aufbau und Struktur von Theorien 296 1.1 Ein Beispiel: Die Theorie der Leistungsmotivation 297 1.2 Theorien als deduktive Systeme von Aussagen 302 1.3 Theorie und Gesetz 304 1.4 Zur Präzisierung der formalen Struktur einer Theorie: Formalisierung und Mathematisierung 305 2. Zur Beziehung zwischen Theorie und Empirie 308 2.1 Operationale Definition versus Operationalisierung 309 2.2 Zur Abgrenzung zwischen theoretischen und Beobachtungsbegriffen 310 2.3 Zum Status von Zuordnungsannahmen 311 XII Inhaltsverzeichnis 3. Zur Beziehung zwischen Theorie und Realität 313 3.1 Realismus und Instrumentalismus 313 3.2 Der Gegenstand psychologischer Theorien 318 3.3 Idealisierung und Unvollständigkeit 321 4. Theorie und Erklärung 324 4.1 Deduktiv-nomologische Erklärung 324 4.2 Statistische und unvollständige Erklärung 326 4.3 Weitere Erklärungsarten 328 4.4 Theorie, Erklärung und Kausalität 329 5. Eine Alternative zur Aussagenkonzeption: Der Non-Statement-View 332 8. Kapitel: Heuristik der Theorienbildung. Von Dietrich Dörner 343 1. Theorienbilden und Theorienprüfen als wissenschaftliche Tätigkeiten 343 2. Die Welt der "schwarzen Kästen" 345 3. Wie kommt man in das Innere von schwarzen Kästen? 348 3.1 Die Form der Theorie 348 3.2 Die Introspektion und das "Verstehen" 352 3.3 Der "Positivismus" 354 3.3.1 Die "analytische Prozedur" und Wechselwirkungen . . . . 354 3.3.2 Positivismus und Statistik 360 3.4 Die Heuristik der Zweckmäßigkeit 362 3.5 Analogien 363 3.6 Modelle und Simulation 367 3.6.1 Modelle 367 3.6.2 Der Gebrauch von Modellen bei der Konstruktion von Theorien 378 4. Schlußbemerkungen 385 9. Kapitel: Theoriebewertung. Von Volker Gadenne . . . 389 1. Logische und semantische Bewertungskriterien 391 1.1 Logische Konsistenz 391 1.2 Semantische Einheitlichkeit 394 1.3 Informationsgehalt, Prüfbarkeit, Tiefe 396 1.4 Einfachheit 403 2. Empirische Bewertungskriterien 406 Inhaltsverzeichnis XIII 2.1 Die Möglichkeit empirischer Prüfung und Kritik 407 2.2 Strategien der empirischen Prüfung 413 2.3 Empirische Bestätigung und Wahrheit 418 10. Kapitel: Induktion. Von Rainer Westermann und Peter Gerjets 428 1. Charakteristika und Probleme induktiver Argumente 430 /./ Enumeration und andere Arten von Induktion 430 1.2 Starkes und schwaches Induktionsproblem 432 2. Probabilistische Explikationssysteme der Induktion 433 2.1 Camaps induktive Logik 434 2.2 Einzelfallbestätigung 437 3. Deduktivistische Umgehung der Induktion 439 3.1 Poppers deduktivistische Methodologie 440 3.2 Induktive Anteile in der deduktivistischen Methodologie 441 3.3 Deduktive und induktive Bestätigung 443 4. Pragmatische Rechtfertigungen der Induktion 445 4.1 Reichenbachs pragmatische Argumentation 446 4.2 Anpassung von Prinzipien und Praxis 447 4.3 Einbeziehung von Hintergrundwissen 448 5. Psychologische Analysen der Induktion 450 5.1 Eine allgemeine Induktionskonzeption 451 5.2 Induktionspsychologie und -philosophie 454 6. Strukturalistische Analyse der Induktion 457 6.1 Induktion im Wissenschaf tsprozeß 457 6.2 Berechtigung empirischer Vermutungen 459 7. Zusammenfassende Schlußbemerkungen 464 Teil D: Forschungsschritte 473 11. Kapitel: Hypothesen. Von Walter Hussy und Holger Möller 475 o I. Zur Definition, Klassifikation, Generierung und Funktion von Hypothesen 475 |f*J Wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Hypothesen 475 Allgemeine Begriffsbestimmungen 476 XIV Inhaltsverzeichnis 1.3 Arten von Hypothesen 476 1.4 Generierung von Hypothesen 479 1.5 Die Hypothese im Forschungsprozeß 481 2. Zur Logik der Überprüfung wissenschaftlicher Hypothesen . . . 483 2.1 Widerspruchsfreiheit und Operationalisierbarkeit von Hypothesen 483 2.2 Die Überprüfung wissenschaftlicher Hypothesen 485 2.2.1 Der Weg von den Inhalten zur Statistik 486 2.2.2 Die Beziehung von inhaltlichen Hypothesen und statistischen Vorhersagen 490 2.2.3 Die Fehlerkontrolle von a und ß 496 2.3 Der Weg von der Statistik zurück zu den Inhalten 498 2.3.1 Die Ebene des Signifikanztests 498 2.3.2 Die Ebene der statistischen Vorhersage 498 2.3.3 Die Ebene der inhaltlichen Hypothesen 499 3. Zur Validität der Überprüfung wissenschaftlicher Hypothesen . . 501 3.1 Die Zuordnung der empirisch-inhaltlichen zu den theoretisch-inhaltlichen Hypothesen 502 3.2 Die Zuordnung der statistischen Vorhersagen zu den empirisch-inhaltlichen Hypothesen 503 3.3 Die Zuordnung der Signifikanztests zu den statistischen Vorhersagen 504 3.4 Die Validität des statistischen Schlusses 505 4. Abschließende Bemerkungen 505 12. Kapitel: Kontrolltechniken. Von Jürgen Rehm und Fritz Strack 50g 1. Beobachtung und Schlußfolgerung 509 2. Das psychologische Experiment als Idealtypus kontrollierter Beobachtung 510 2.1 Experiment und Kontrolle durch Randomisierung 510 2.2 Zur Rolle von systematischen Störfaktoren 515 2.3 Kennzeichen eines guten Experiments - experimenteller Realismus 516 2.4 Probleme bei der Realisierung der abhängigen Variablen: Verhaltensmessung und Kontexteinflüsse 520 2.5 Zur Frage von intraindividuellen vs. interindividuellen Versuchsplänen 525 3. Alternativen zum randomisierten Experiment 527 3.1 Allgemeine Grundsätze zur Erstellung von nicht-experimentellen Forschungsplänen 527 1 Inhaltsverzeichnis XV 3.2 Kohortenstudie und Fall-Kontroll-Studie 531 3.3 Einzelfallstudie 534 4. Forschungsprogramme und ihr Einfluß auf die Planung psychologischer Untersuchungen 538 5. Statistische Kontrolltechniken 539 6. Anmerkungen zur Ethik psychologischer Untersuchungen . . . . 541 6.1 Vorbemerkung 541 6.2 Mögliche Schädigungen 542 6.3 Durchführungsregeln für experimentelle Studien 547 13. Kapitel: Von Zahlzeichen zu Skalen. Von Rainer Mausfeld 556 1. Der Zahlgebrauch in der Psychologie 556 2. Qualität und Quantität: Ist Psychisches meßbar? 560 3. Arten der Skalenkonstruktion 566 3.1 Globales, deterministisches Vorgehen I: Die Stevensschen Verfahren 568 3.2 Globales, deterministisches Vorgehen II: Die additiv-verbundene Messung 571 3.3 Lokales, deterministisches Vorgehen 573 3.4 Lokales, probabilistisches Vorgehen 575 ...
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Theo Herrmann und Werner H. Tack ; [Autoren: Jürgen Bredenkamp ...]
Jahr: 1994
Bandangabe: 1.
Systematik: PI.HAT
ISBN: 3-8017-0522-6
Beschreibung: XVII, 760 S. : graph. Darst.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch