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9 von 47
Kinder im Kreuzfeuer
systemische Arbeit bei massiven Elternkonflikten
VerfasserIn: Asen, Eia ; Morris, Emma
Verfasserangabe: Eia Asen, Emma Morris ; aus dem Englischen von Theo Kierdorf und Hildegard Höhr
Jahr: 2021
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.FPS Asen / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Eia Asen und Emma Morris beschreiben in diesem Buch einen innovativen Ansatz der Arbeit mit Familien, deren Kinder unter der feindseligen Beziehung ihrer Eltern leiden - vor, während oder nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Es erläutert ein Modell therapeutischer Arbeit, das Kinder, ihre Eltern, die erweiterte Familie und ihr soziales Netz einbezieht. Der Ansatz zielt darauf, Kinder vor den Konflikten ihrer Eltern zu schützen und ihnen dadurch eine gedeihliche Beziehung zu beiden "Seiten" ihrer Familie zu ermöglichen. Das Buch wendet sich an alle, die mit stark zerstrittenen Familien arbeiten, sei es beratend, therapeutisch oder in anderer begleitender Funktion.
 
Inhalt
 
Danksagung 9
Einleitung 11
 
1 Chronische Elternkon¿ikte: Der familiäre Kontext 15
1.1 Hochstrittige Eltern und resultierende Familiendynamiken 17
1.2 Elterliche Trennung und ihre Auswirkungen auf Kinder 19
1.3 Die Debatte über Eltern-Kind-Entfremdung 21
1.4 Familienbindungen und Triangulierungsprozesse 24
1.5 Die Konzepte des näheren und distanzierteren Elternteils 27
2 Konzeptueller Rahmen und Forschungsstand 32
2.1 Systemische Aspekte 33
2.2 Die Bindungstheorie 34
2.3 Innere Modelle 36
2.4 Elterliche Verbitterung und die Veränderung von Bindungsrepräsentationen 37
2.5 Widerstreitende Narrative und Bindungsverhalten 39
2.6 Mentalisierungsbasierte Konzepte 41
2.7 Kognitive, behaviorale und psychoedukative Rahmen 43
2.8 Zentrale Annahmen des Family-Ties-Ansatzes 45
2.9 Forschungsergebnisse 47
2.10 Evaluierung von positiven Veränderungen 48
3 Gesetzlicher Rahmen und Planung der Arbeit 52
3.1 Chronische Streitigkeiten 52
3.2 Gerichtsverfahren 53
3.2.1 Anschuldigungen und Anhörungen zur Tatsachenuntersuchung 54
3.3 Umgangskontaktprobleme 55
3.4 Sachverständige 57
3.5 Rechtliche Erwägungen 58
3.6 Gutachterliche Tätigkeit 60
3.7 Vorgehensweise und Arbeitsplanung 62
3.8 Strukturierung der Arbeit 64
 
4 Untersuchung der Eltern und ihrer Elternkompetenzen 67
4.1 Anhören der elterlichen Narrative 69
4.2 Die Eltern der Eltern - gelernte oder nicht gelernte »Lektionen«? 71
4.3 Das elterliche Vermögen, die eigenen Kinder zu mentalisieren 73
4.4 Die Fähigkeit zur Selbstre¿exion 74
4.4.1 Beurteilung der Kompetenz bei der Erfüllung elterlicher Aufgaben 75
4.5 Emotionale und behaviorale Selbstregulation 76
4.5.1 Die Beurteilung der Existenz von
Triangulierungsprozessen 78
4.6 Die Darstellung des anderen Elternteils 79
4.7 Beurteilung der psychischen Gesundheit der Eltern 81
4.8 Persönlichkeitsstörungen und spezi¿sche Persönlichkeitsmerkmale 82
4.9 Narzisstische Persönlichkeitsstörung und narzisstische Persönlichkeitszüge 83
4.10 Borderline-Züge und die Borderline-Persönlichkeitsstörung 85
4.11 Fingierte oder induzierte Krankheiten (Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom) 87
4.12 Angst, Depression und Reaktionen auf erlebte Traumata 87
5 Untersuchung und Beurteilung von Kindern 90
5.1 Aufbau einer Beziehung 90
5.2 Erstgespräche und weitere Treffen 93
5.3 Die feststellbaren Wünsche und Gefühle des Kindes 96
5.4 Einschätzung der Bindung 100
5.5 Der Strange-Situation-Test 101
5.6 Erzählungsstämme (Story Stems) 102
5.7 Das Child-Attachment-Interview 103
5.8 Beziehungsdiagramme 104
5.9 Beurteilung von Misshandlungsvorwürfen und anderen Beschuldigungen 105
5.10 Beurteilung des Kindeswillens und Mitspracherechts 108
5.11 Sammeln zusätzlicher Informationen über das Kind 110
5.12 Missbrauch von Diagnosen durch Eltern 110
 
6 Therapeutische Untersuchung von Familienbeziehungen und
Interventionsplanung 112
6.1 Therapeutische Begutachtung 112
6.2 Vorbereitung der Eltern auf eine Begegnung mit dem Expartner 114
6.3 Das »Muster als Übeltäter« 115
6.4 Umgang mit affektiver Erregung und Eskalationsdynamiken 116
6.5 Vorbereitung der Eltern auf die Wiederherstellung
des Kontakts zu ihrem Kind 117
6.6 Vorbereitung eines Kindes auf die Wiederherstellung
des Kontakts zu seinem distanzierteren Elternteil 118
6.7 Exploration der elterlichen Paarbeziehung 121
6.8 Beobachtung und Bewertung von Kind-Eltern-Interaktionen 123
6.9 Das umfassendere System: Erweiterte Familie und Kultur 127
6.10 Integration der Befunde und Interventionsplanung 129
6.10.1 Verstrickung des Kindes in Triangulierungsprozesse 130
6.10.2 Die elterliche Fähigkeit, die primären Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen 133
6.10.3 Netzwerkinterventionen 134
7 Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des Kontakts 135
7.1 Desensibilisierung und abgestufte Exposition 137
7.2 Indirekte abgestufte Exposition 138
7.3 Abgestufte direkte Exposition 139
7.4 Umgang mit spezi¿schen Ängsten und Vorbehalten 141
7.5 Hinterfragen verzerrter Repräsentationen 143
7.6 Narrative 143
7.7 Komponenten kohärenter Narrative 146
7.8 Kontaktförderungsarbeit 149
7.9 Weitere Arbeit mit dem Elternpaar und dem
umfassenderen familiären und professionellen Netzwerk 150
7.10 Rückfallprävention und frühes Erkennen problematischer Interaktionsmuster 152
8 Re¿ektierende Praxis 154
8.1 Das Management von Risiken 154
8.2 Einverständnis mit der Zielsetzung und Umgang mit »Doppelbotschaften« 155
 
8.3 »Traumatischer« Kontakt 159
8.4 Vorwürfe und Beschwerden 161
8.5 Co-Working und andere Formen der Zusammenarbeit 163
9 Frühe Interventionen zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten 165
9.1 Letzter Versuch oder Trennung? 165
9.2 Entwickeln eines gemeinsamen »Mantras« zum
Schutz der Beziehung der Kinder zu beiden Eltern 167
9.3 Aufrechterhaltung des gemeinsamen Mantras 169
9.4 Proaktive Unterstützung von Kontakt 170
9.5 Elternvereinbarungen 171
9.6 Einbeziehung des umfassenderen familiären Netzwerks 173
9.7 Stärkung und Koordinierung spezi¿scher Elternkompetenzen 174
9.8 Frühes Erkennen und Ansprechen problematischer Co-Parenting-Muster 175
9.9 Einigung über das Narrativ für das Kind 175
9.10 Multifamilienarbeit 176
9.11 Ausblick 177
Literatur 181
Über die Autoren 195
Details
VerfasserIn: Asen, Eia ; Morris, Emma
VerfasserInnenangabe: Eia Asen, Emma Morris ; aus dem Englischen von Theo Kierdorf und Hildegard Höhr
Jahr: 2021
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
Systematik: PN.FPS
ISBN: 978-3-8497-0387-5
2. ISBN: 3-8497-0387-8
Beschreibung: Erste Auflage, 194 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Eltern, Familienkonflikt, Familientherapie, Kind, Psychische Belastung, Streit, Systemische Beratung, Konflikt, Konfliktlösung, Trennung, Elternschaft, Entlastung <Psychologie>, Stress, Child (eng), Childhood (eng), Children (eng), Elternhaus, Familie / Konflikt, Familie / Krise, Familienkrise, Kinder, Kindesalter, Kindheit, Kindschaft, Konflikt / Familie, Mentale Beanspruchung, Mentale Belastung, Psychische Beanspruchung, Psychologische Belastung, Seelische Belastung, Zwietracht, Conflict, Konflikt / Lösung, Konflikte, Lösungsorientierung / Konfliktlösung, Verlassen, Adoptivkind, Ausländisches Kind, Belastung, Erwachsenes Kind, Findelkind, Gespräch, Getrenntlebende Eltern, Interpersonaler Konflikt, Junge, Kind <4-10 Jahre>, Lebensalter , Methodenstreit, Mutter, Mädchen, Psycho-physische Belastung, Vater, Verdingkind, Wildes Kind, Wortgefecht, Zweitgeborenes, Interessenkonflikt, Kulturkonflikt, Politischer Konflikt
Beteiligte Personen: Kierdorf, Theo ; Höhr, Hildegard
Sprache: Deutsch
Originaltitel: High-conflict parenting post-separation
Fußnote: Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 181-193
Mediengruppe: Buch