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18 von 42
Gottes Körper
jüdische, christliche und pagane Gottesvorstellungen in der Antike
VerfasserIn: Markschies, Christoph
Verfasserangabe: Christoph Markschies
Jahr: 2016
Verlag: C.H.Beck
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Christoph Markschies macht in seinem glänzend geschriebenen Buch über die antiken Religionen mit einem erstaunlich fremdartigen Christentum bekannt, das tief in der Welt der heidnischen Gottesvorstellungen verwurzelt war. Er geht den Verbindungslinien zwischen den antiken Religionen nach und erklärt, warum sich erst im Mittelalter die bis heute geläufige Vorstellung von Gott als einem körperlosen Wesen durchgesetzt hat.Hat Gott einen Körper – und wenn ja, wie viele? In der Antike war auch für gebildete Christen ganz selbstverständlich, dass Gott, so wie die heidnischen Götter, einen Körper hat. Christoph Markschies zeigt, wie man sich den Körper Gottes konkret vorgestellt hat, verfolgt die philosophischen und theologischen Debatten darüber, besichtigt die antiken Tempel und geht den zahlreichen Bezügen zwischen dem christlichen und jüdischen Gott und den paganen Göttern nach. Daneben geht es immer wieder auch um den Menschen, seinen Körper, seine Seele und um die Heilkraft der Religion.
 
/ AUS DEM INHALT: / / / INHALT
Vorwort
ii
Erstes Kapitel
Der Körper Gottes nach dem Ende der Antike 19
Die Naturen Christi 19 - Maimonides und die jüdischen Vorstellungen von einer Unkörperlichkeit Gottes 21 - Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin 26 - Philosophische und theologische Kritik am Anthropomorphismus in der Neuzeit 29 - Leitfragen und Gliederung 52 - Der Körper in der "Körpergeschichte" 34 - Fünf Einsichten 38
Zweites Kapitel
Der Körper Gottes in der jüdisch-christlichen Bibel und bei den
frühen christlichen Theologen 41
1Die Bibel 43
Anthropomorphismus und Körperrhetorik 43 - Körperlichkeit, Verkörperung, Einkörperung 49 - Die jüdisch-hellenistische Bibelexegese 32
2Die antike Philosophie 57
Xenophanes 37 - Die Kritik an Xenophanes bei christlichen Autoren 39 - Platon 60 - Philo von Alexandrien 63 - Vorstellungen von göttlichen Körpern 66- Epikur und die epikureische Schule 69 - Die stoische Schule 72 - Die aristotelische Schule 79 - Die Debatten über Aristoteles 81
3Die frühe christliche Theologie 86
Origenes 87 - Die "Apologeten" 96 - Clemens von Alexandrien 97 - Origenes und die Körperlosigkeit Gottes 98- Tertullian 106- Melito von Sardes 108 - "Gnostische" Texte 108 - Zusammenfassung 110
Drittes Kapitei
Der Körper Gottes und die antiken Götterstatuen 113
Gott und Mensch zugleich 113 - Das Kultbild des olympischen Zeus von Phidias 118 - Kultstatuen in Tempeln 123 - Epiphanien göttlicher Körper in antiken Romanen 130 - Göttergestalten in der Mythologie 133 - Gottesdarstellungen in Synagogen 137
Viertes Kapitel
Die Körper der Götter und die Körper der Seelen in der Spätantike 145
Der Platonismus 146- Der Streit um den Seelenkörper in der christlichen Theologie 148 - Tertullian: "Über die Seele" 136 - Der "astrale Körper" der Seele: die Neuplatoniker 13g - Claudianus Mamertus 162 - Augustinus von Hippo 168 - Claudianus Mamertus: "De statu animae" 173 - Zusammenfassung 176
Fünftes Kapitel
Der Körper Gottes und die spätantike jüdische Mystik179
1Zeugnisse der Frömmigkeit 179
Die Vision des Ezechiel und ihre frühe Rezeption 181 ~ Zur Definition eines schwierigen Begriffspaares igo - Merkava-Mystik in der hohen Kaiserzeit ig8
2Das "Shicur Qoma"-Textmaterial202
Einordnung und Überlieferung 202- ShTur Qoma: die Überlieferung des Textmaterials 206 - Gottes Körper in den "Shicur Qoma"-Texten 211 - "Shicur Qoma "-Traditionen bei christlichen Autoren 223 - Das "Buch des Elcha- sai" 227 - Die sogenannte Gnosis 234
Sechstes Kapitel
Der Körper Gottes in der spätantiken christlichen Theologie 247
1"Über die Seele und den Körper"247
Melito von Sardes 24g - Irenaeus von Lyon 261 - Die pseudo-clementinischen Homilien 267
2Christliche Debatten im vierten Jahrhundert284
Lactantius über göttliche Affekte 284 - Eusebius von Emesa über Gottes Unkörperlichkeit 2go - Augustinus von Hippo 2g8
3- Die anthropomorphitische Kontroverse 310
Der Begriff "Anthropomorphiten" 311 - Patriarch Theophilus IIL von Alexandrien und der Beginn der Kontroverse 314 - Der Ausbruch des sogenannten ersten origenistischen Streits 31g - Die Motive des Patriarchen 523 - Lvagrius Ponticus und seine Polemik 323 - Die Kritik der "Anthropomorphiten" am radikalen Origenismus 334 - Der Beginn der Konflikte 340 - Die Auseinandersetzungen in der Vita des Aphu von Oxyrhynchus/Pemdjé 343 - Die Auseinandersetzungen in den "Collationes Patrum" des Johannes Cassianus 331 - Das theologische Profil der "Anthropomorphiten" 333 - Die Nachgeschichte 361 - Der Körper des Mönchs 364 - Zusammenfassung und Ausblick 372
Siebtes Kapitel
Der Körper Gottes und die antike Christologie 373
Die Inkarnation als Spezifikum? 374 - Debatten über die Göttlichkeit des Körpers Jesu Christi 376 - Die Aufwertung des menschlichen Körpers Jesu Christi 378 - Die Abwertung des menschlichen Körpers Jesu Christi zu einem "Scheinleib" 380 - Die Ansichten des Julius Cassianus 384 - Valentinus von Rom 386- Über die Lehren der "Anschein-Leute" 388- Der Auferstehungsleib Jesu Christi 3Ç4 - Die Auseinandersetzungen um die "Unverderblichkeit" des Körpers Jesu Christi 3Ç8 - Die Körperlichkeit Jesu Christi in den kanonisch gewordenen Evangelien 404 - Das Bekenntnis des Agathonicus von Tarsus 410 - Der göttliche Körper Jesu Christi und der menschliche Körper 414 - Zusammenfassung 418
Schluss: Erledigte Vorstellungen von Gott? 419
Anhang
Abkürzungen 433 - Anmerkungen 437 - Bildnachweis 76g - Verzeichnis
der Sekundärliteratur 770 - Stellenregister 86g - Personenregister 8g4
 
 
Details
VerfasserIn: Markschies, Christoph
VerfasserInnenangabe: Christoph Markschies
Jahr: 2016
Verlag: C.H.Beck
Systematik: PR.CB
ISBN: 978-3-406-66866-1
2. ISBN: 3-406-66866-6
Beschreibung: 900 Seiten : Illustrationen
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite [770]-868
Mediengruppe: Buch