VERLAGSTEXT: / / In einer Welt, in der die Furcht zu versagen zur zweiten Natur geworden ist, erscheint Verletzlichkeit als gefährlich. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die renommierte Psychologin Brené Brown zeigt, dass Verletzlichkeit der Ort ist, wo Liebe, Zugehörigkeit, Freude und Kreativität entstehen. Unter ihrer behutsamen Anleitung erforschen wir unsere Ängste und entwickeln eine machtvolle neue Vision, die uns ermutigt, Großes zu wagen.
Inhalt
Was es heißt, etwas Großes zu wagen.................................. 11
Einleitung
Meine Abenteuer in der Arena.............................................. 15
1 Mangel - Unsere Kultur des »Nicht-genug-Seins«........ 31
Narzissmus und Verletzlichkeit............................................ 36
Das Empfinden, unzulänglich zu sein.................................. 39
Die Quelle des Mangels....................................................... 41
2 Mythen zur Verletzlichkeit................................................ 47
Mythos 1: »Verletzlichkeit ist Schwäche«.............................. 49
Mythos 2: »Verletzlichkeit ist mir fremd«.............................. 59
Mythos 3: »Verletzlichkeit ist, Privates zur Schau
zu stellen«............................................................................... 62
Mythos 4: »Das schaffe ich allein«........................................ 70
3 Scham verstehen und überwinden.................................. 77
Wie man sich gegen die dunklen Künste verteidigt.............. 79
Scham und die Schwierigkeit, darüber zu reden.................. 88
Scham, Schuld, Erniedrigung und Verlegenheit.................. 91
Okay, Scham ist etwas Schädliches — doch was nun?............ 95
Wie Frauen und Männer Scham erleben.............................. 105
Frauen und das Spinnennetz der Scham 108 — Wie Männer Scham
erleben 114 — Der Mann hinter dem Wandschirm 117 — Stinksauer oder
dicht 120 — Ich bin zu anderen nur so hart wie zu mir selbst 122 —
Männer, Frauen, Sex und das Körperbild 125
Die Worte, die wir nie mehr zurücknehmen können.......... 128
Wirklich werden................................................................. 131
4 Das Arsenal zur Unterdrückung der Verletzlichkeit__ 137
Das Mandat des Genugseins.................................................. 142
Schutzschilde gegen Verletzlichkeit...................................... 144
Standardschutz N r. 1: Seiner Freude nicht trauen 144 — Großes wagen:
Dankbarkeit üben 150 — Standardschutz Nr. 2: Perfektionismus 156 —
Großes wagen: Die Schönheit von Kratzern und Rissen 159 — Standardschutz Nr. 3: Emotionale Betäubung 165 - Großes wagen: Grenzen setzen,
wahre Zufriedenheit und Spiritualität kultivieren 170 — Für unsere
Spiritualität sorgen und sie nähren 176
Die seltener eingesetzten Schutzschilde................................ 181
Der Selbstschutz: Täter oder Opfer 181 — Großes wagen: Erfolg neu definieren, Verletzlichkeit wieder zulassen und um Unterstützung bitten 185 —
Traumata und der Versuch, etwas Großes zu wagen 188 — Der Selbstschutz:
Übermäßige Offenheit und die Flutlichtstrategie 189 — Großes wagen: Absichten klären, Grenzen setzen und Verbundenheit kultivieren 191 — Der Selbstschutz: Blitzüberfall 194 — Großes wagen: Die Absichten hinterfragen 195 —
D er Selbstschutz: Im Zickzack laufen 196 — Großes wagen: Präsentsein,
aufmerksam sein, vorwärtsgehen 197 — D er Selbstschutz: Zynismus, Kritik,
Coolness und Grausamkeit 198 — Großes wagen: A u f dem Drahtseil
balancieren, Schamresilienz üben und den Realitätstest machen 201
5 »Mind the Gap!« - Die Kluft des Disengagements
schließen................................................................................ 205
Strategie versus Kultur.......................................................... 207
Die Kluft des Disengagements.............................................. 210
6 Bildung und Arbeitswelt wieder menschlicher
achen............................................................................. 219
Die Führungsrolle in einer Kultur des »Nie-genug-Seins« . . 221
Scham erkennen und überwinden........................................ 225
Anzeichen für Scham in einer Kultur 226 — Das Spiel mit der Schuldzuweisung 233
— Die Vertuschungskultur 234
Anspruch und Wirklichkeit beim Feedback.......................... 235
Auf derselben Seite des Tischs.............................................. 242
Der Mut, verletzlich zu sein.................................................. 246
7 So sein, wie unsere Kinder einmal werden sollen........ 255
Erziehung in einer Kultur des »Nie-genug-Seins«................ 257
Scham verstehen und überwinden........................................ 263
Mütter und Väter unterstützen sich gegenseitig.................. 274
Anspruch und Wirklichkeit bei der Zugehörigkeit.............. 276
Der Mut, verletzlich zu sein.................................................. 284
Abschließende Gedanken...................................................... 293
Dank ................................................................................. 297
Anhang................................................................................... 299
Vertrauen in die Emergenz: Die Grounded Theory und
mein Forschungsprozess........................................................ 299
Die Forschungsreise 300 — Design 303 — Datenerhebung und
-auswahl 304 — Kodieren 307 — Literaturanalyse 308 — Die Evaluation
einer datengestützten Theorie 308
Anmerkungen....................................................................... 311
Leseprobe zu dem neuen Buch der Autorin........................ 319