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Das Regime des Freihandels
Entwicklung und Ungleichheit in der Weltgesellschaft
VerfasserIn: Münch, Richard
Verfasserangabe: Richard Münch. Unter Mitarb. von Christian Dressel
Jahr: 2011
Verlag: Frankfurt/Main ; New York, Campus-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.W Münc / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Bezug nehmend auf E. Durkheims Solidarität-Konzept argumentieren die Verfasser, dass die Nationalstaaten eine Art mechanischer Solidarität bewahrt haben, indem sie Ressourcen nicht nur ausschließlich aufgrund von Markterfolgen an Personen zuteilen, sondern in den modernen Wohlfahrtsstaaten nach wie vor mehr oder weniger umfangreich aufgrund von Zugehörigkeiten zu Familien, Sippen, Statusgruppen, Klassen oder Staatsbürgerschaft. International werden Ressourcen überwiegend nach wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit beziehungsweise militärischer Macht vergeben. Es ist der immer härtere Wettbewerb um knappe Mittel, zusammen mit dem Bevölkerungswachstum und der Verbesserung der Verkehrs- und Kommunikationswege, der Individuen und Nationen zur Spezialisierung zwingt, damit sie wettbewerbsfähig bleiben können. Steigende Produktivität hilft nur so lange, wie die Wettbewerber sich in Bezug auf ihre Produktivität nicht annähern. Führende Volkswirtschaften können nur so lange ihre führende Stellung bewahren, wie es ihnen gelingt, sich nach Schumpeters Konzept der kreativen Zerstörung auf technologische Innovationen zu spezialisieren. Es lässt sich, so die These, eine Dynamik der wachsenden internationalen Arbeitsteilung annehmen, die am Prozentsatz des Welthandels am BIP quer durch alle teilnehmenden Länder gemessen wird, soweit dies von Faktoren wie dem Wachstum der Weltbevölkerung und dem Wachstum von Verkehr und Kommunikation gefordert wird. Aus dem gesamten Spektrum an Ursachen und Folgen der internationalen Arbeitsteilung konzentrieren sich die Autoren auf das Entwicklungsniveau von Ländern und Ländergruppen und die Schließung oder Vergrößerung der Kluft zwischen Ländergruppen in dieser Hinsicht und deren innere Ungleichheit. Die Erkenntnis ist eine sich schließende Kluft zwischen Ländergruppen in Bezug auf ihren Entwicklungsstand während der vergangenen drei Jahrzehnte unter der Bedingung einer Inklusion von Ländergruppen in die internationale Arbeitsteilung. Wie weit ein Land in seinem Entwicklungsstand vorangeschritten ist und weiter fortschreitet, wird in erster Linie durch seine Partizipation an der internationalen Arbeitsteilung, also am Welthandel, bestimmt. Der Effekt der Offenheit auf die Leistungsfähigkeit eines Landes funktioniert immer in einem Kontext materieller, institutioneller und kultureller Faktoren, die unterstützende oder entgegenwirkende Auswirkungen auf den Entwicklungsstand haben.
Details
VerfasserIn: Münch, Richard
VerfasserInnenangabe: Richard Münch. Unter Mitarb. von Christian Dressel
Jahr: 2011
Verlag: Frankfurt/Main ; New York, Campus-Verl.
Systematik: GP.W
ISBN: 978-3-593-39521-0
2. ISBN: 3-593-39521-5
Beschreibung: 330 S. : graph. Darst.
Beteiligte Personen: Dressel, Christian
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch