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36 von 92
Nähe als Distanz
Sozietät, Intimität und Erziehung bei den Dogon
VerfasserIn: Schäfer, Alfred
Verfasserangabe: Alfred Schäfer
Jahr: 2007
Verlag: Hamburg ; Münster, Lit
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.EF Schä / College 2e - Ethnologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die sozialen Beziehungen der Dogon sind durch eine respektvolle Distanz bestimmt, die sich nicht nur an der sozialen Position, sondern auch an der akzeptierten Undurchschaubarkeit des Anderen orientiert. Je näher man sich kommt, desto größer scheint diese Distanz zu werden. Die Kundgabe emotionaler Nähe wird gerade in engen Beziehungen (etwa zwischen Eheleuten) als beschämend angesehen. Der Versuch, die Logik dieser Sozialbeziehungen zu begreifen, mündet in die Frage, wie Heranwachsende auf diese sozialen Verhältnisse vorbereitet werden. (Verlagstext)
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
Vorwort | 5 /
1Das Problem: Intimität als Distanz | 13 /
2Zerrissene Einheit: Kategorien des Sozialen | 27 / 2.1Die Gründung der sozialen Einheit im transzendenten Anderen | 27 / 2.2Kasten und Sklaven: Das ausgeschlossene Fremde als Teil des Eigenen | 34 / 2.3Aktuelle Verwerfungen: Der Einbruch des Fremden | 41 / 2.4Ameru: ,Der, an den man sich wendet' | 61 /
3Respekt: Soziale Markierung und Individualisierung | 71 / 3.1Soziale Position: Die Äußerlichkeit des Respekts | 71 / 3.2Das Individuum als Differenz: Der andere Bezugspunkt des Respekts | 81
3.2.1Grüßen: Nicht nur eine Frage der Höflichkeit | 85
3.2.2Das öffentliche Recht auf Geheimnisse | 88
3.2.3Erwartbares Missverstehen: Das Problem der Kommunikation | 93
3.2.4Der vermittelnde Dritte: Der Vorteil der abwesenden Anwesenheit | 101
3.2.5Magie: Die direkte Wirkung als Kommunikationsersatz | 105 / 3.3Die Scham: Bedingung wie Folge des Respekts | 108 / 3.4Agonalität: Die andere Seite des Respekts vor dem unfassbaren Inneren des Anderen | 115 / 3.5Das menschliche Ideal und seine geschlechtsspezifische Differenz | 127
 
 
4Die Geschlechtertrennung als Bedingung der menschlichen Kultur | 143 / 4.1Vom Scheitern der mythischen Einheit der Geschlechter | 143 / 4.2Das geschlechtliche Andere des eigenen Selbst | 151 / 4.3Liebe und Distanz: Untersuchungsperspektiven | 160 /
5"Wahre Liebe heißt, sich voreinander zu schämen" | 167 / 5.1Getrennte Gemeinsamkeit: Lebensbereiche und Pflichten | 167 / 5.2Die Gabe der Liebe und die Scham des Empfängers | 185 / 5.3Polygamie: Über Eifersucht und parallele Exklusivität | 205 / 5.4Asymmetrierungen und egalitäre Hoffnungen | 217 / 5.5Supplementierte Präsenz: Die Rolle des Dritten | 225 /
6Altäre und Menstruationshäuser: Metaphysische Fixierungen der Geschlechterdifferenz | 233 /
7Freundschaft: Ort der Symmetrie | 245 / 7.1Männerfreundschaften: Die Probe auf den Respekt | 245 / 7.2Freundschaft unter Frauen (Sabrina Schenk) | 260
7.2.1,,Vraie Amie" und ,,Coepouse" | 261
7.2.2Exklusivität von Freundschaften | 269
7.2.3Hintergründe des ,Verlässlichen' | 273 /
8Respektierte Selbstkonstitution: Eine Pädagogik des Unverfügbaren | 285 /
Literatur | 333
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Schäfer, Alfred
VerfasserInnenangabe: Alfred Schäfer
Jahr: 2007
Verlag: Hamburg ; Münster, Lit
Systematik: GS.EF
ISBN: 978-3-8258-0377-3
2. ISBN: 3-8258-0377-5
Beschreibung: 336 S. : Ill., graph. Darst.
Fußnote: Literaturverz. S. 333 - 336
Mediengruppe: Buch