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77 von 92
Bullshit Jobs
Vom wahren Sinn der Arbeit
VerfasserIn: Graeber, David
Verfasserangabe: David Graeber. Aus dem Englischen von Sebastian Vogel
Jahr: 2018
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
VERLAGSTEXT:
Ein Bullshit-Job ist (sofern man sich einer derben und ordinären Ausdrucksweise bedient - Anm. MD,BW54) eine Beschäftigungsform, die so völlig sinnlos, unnötig oder schädlich
ist, dass selbst der Arbeitnehmer ihre Existenz nicht rechtfertigen kann. Es geht also gerade
nicht um Jobs, die niemand machen will, sondern um solche, die eigentlich niemand braucht.
Im Zuge des technischen Fortschritts sind zahlreiche Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt worden. Trotzdem ist die durchschnittliche Arbeitszeit nicht etwa gesunken, sondern auf durchschnittlich 41,5 Wochenstunden gestiegen. Wie konnte es dazu kommen? David Graeber zeigt in seinem bahnbrechenden neuen Buch, warum immer mehr überflüssige Jobs entstehen und welche verheerenden Konsequenzen diese Entwicklung für unsere Gesellschaft hat.
Im Jahr 1930 sagte der britische Ökonom John Maynard Keynes voraus, dass durch den technischen Fortschritt heute niemand mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten müsse. Fast ein Jahrhundert danach stellt David Graeber fest, dass die Gegenwart anders aussieht: Die durchschnittliche Arbeitszeit ist gestiegen und immer mehr Menschen üben Tätigkeiten aus, die unproduktiv und daher eigentlich überflüssig sind - als Immobilienmakler, Investmentbanker oder Unternehmensberater. Es sind Jobs, die keinen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Es sind Bullshit-Jobs. Warum bezahlt eine Ökonomie solche Tätigkeiten, die sie nicht braucht? Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen? Und was können wir dagegen tun? David Graeber, einer der radikalsten politischen Denker unserer Zeit, geht diesem Phänomen auf den Grund. Ein packendes Plädoyer gegen die Ausweitung sinnloser Arbeit, die die moralischen Grundfesten unserer Gesellschaft ins Wanken bringt.
 
 
AUS DEM INHALT: / VORWORT / 11 Das Phänomen der Bullshit-Jobs / KAPITEL 1 / 29 Was ist ein Bullshit-Job? / 35 Warum ein Auftragsmörder der Mafia kein gutes / Beispiel für einen Bullshit-Job ist / 41 Von der Bedeutung des subjektiven Elements und warum / man davon ausgehen kann, dass diejenigen, die ihre Tätigkeit / selbst für einen Bullshit-Job halten, im Allgemeinen / recht haben / 49 Zu der verbreiteten falschen Vorstellung, Bullshit-Jobs seien / im Wesentlichen auf den öffentlichen Dienst beschränkt / 52 Warum Friseure ein schlechtes Beispiel für einen Bullshit-Job / sind / 59 Der Unterschied zwischen Teilweise-Bullshit-Jobs, Vorwiegend- / Bullshit- / Jobs und reinen, ausschließlichen Bullshit-Jobs / KAPITEL 2 / 63 Was für Typen von Bullshit-Jobs gibt es? / 64 Die fünf Haupttypen von Bullshit-Jobs / 106 Komplizierte, vielgestaltige Bullshit-Jobs / 111 Ein paar Worte über Bullshit-Jobs zweiter Ordnung / 112 Eine letzte Anmerkung und eine kurze Rückkehr zu der / Frage: Ist es möglich, dass jemand einen Bullshit-Job hat und / es nicht weiß? / KAPITEL 3 / 117 Warum bezeichnen sich die Inhaber von / Bullshit-Jobs regelmäßig selbst als unglücklich? / (Seelische Gewalt, Teil 1) / 119 Von dem jungen Mann, der offensichtlich einen / Ruheposten / erhielt und nicht in der Lage war, mit der / Situation umzugehen / 126 Über das Erlebnis der Falschheit und Sinnlosigkeit, das den / Kern der Bullshit-Jobs bildet, und für wie wichtig es heute / gilt, der Jugend das Erlebnis der Falschheit und Sinnlosigkeit / zu vermitteln / 134 Warum viele Grundannahmen über die Motivation von / Menschen anscheinend falsch sind / 141 Exkurs: Eine kurze Geschichte der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen / und insbesondere der Vorstellung, man könne / die Zeit anderer Menschen kaufen / 151 Der Konflikt zwischen der Moral der Zeit und natürlichen / Arbeitsrhythmen: Welche Vorbehalte erwachsen daraus? / KAPITEL 4 / 161 Wie fühlt es sich an, einen Bullshit-Job zu haben? / (Seelische Gewalt, Teil 2) / 163 Warum ein Bullshit-Job nicht zwangsläufig so schlimm sein / muss / 167 Das Elend von Zweideutigkeit und erzwungener Heuchelei / 178 Das Elend, keine Ursache zu sein / 190 Das Elend, vermeintlich kein Recht auf das Elend zu haben / 201 Das Elend, zu wissen, dass man Schaden anrichtet / 205 Coda: Die Auswirkungen von Bullshit-Jobs auf die / Kreativität / der Menschen und die Gründe dafür, warum der / Versuch, sich kreativ oder politisch gegen sinnlose Tätigkeiten / zu wehren, als eine Form der geistigen Kriegsführung / gelten kann / KAPITEL 5 / 219 Warum vermehren sich die Bullshit-Jobs? / 226 Ein kurzer Exkurs über Kausalität und das Wesen soziologischer / Erklärungen / 232 Ein paar Anmerkungen über die Rolle des Staates bei der / Schaffung und Beibehaltung von Bullshit-Jobs / 235 Einige falsche Erklärungen für den Aufschwung der / Bullshit- / Jobs / 243 Die Finanzbranche als Musterbeispiel für die Schaffung von / Bullshit-Jobs / 258 Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der / heutigen Form des Manager-Feudalismus und dem / klassischen Feudalismus / 266 Die Ausdrucksform des Manager-Feudalismus in / der Kreativbranche: eine endlose Vermehrung mittlerer / Managerränge / 276 Zusammenfassung mit einer kurzen Rückkehr zu der Frage / nach den drei Kausalitätsebenen / KAPITEL 6 / 281 Warum haben wir als Gesellschaft nichts gegen das / Wachstum sinnloser Beschäftigung? / 285 Die Unmöglichkeit, einen absoluten Wertmaßstab zu / entwickeln / 292 Die allgemeine Anerkennung eines gesellschaftlichen / Wertes, / der sich vom wirtschaftlichen Wert unterscheiden / lässt, im Einzelnen aber nur sehr schwer zu definieren ist / 301 Die umgekehrte Beziehung zwischen dem gesellschaftlichen / Wert der Arbeit und dem Geldbetrag, der meist dafür / bezahlt / wird / 318 Die theologischen Wurzeln unserer Einstellung zur Arbeit / 322 Der Ursprung der nordeuropäischen Vorstellung, bezahlte / Arbeit sei für das Werden eines erwachsenen Menschen / unentbehrlich / 326 Wie Arbeit mit dem Aufkommen des Kapitalismus vielerorts / entweder als Mittel für gesellschaftliche Reformen oder / letztlich als eigenständige Tugend betrachtet wurde und wie / Arbeiter dem die Arbeitswerttheorie entgegensetzten / 334 Die entscheidende Schwäche der Arbeitswerttheorie, wie / sie im 19. Jahrhundert populär wurde, und die Ausnutzung / dieser Schwäche durch das Kapital / 345 Wie Arbeit im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend / vor allem als Form von Disziplin und Selbstaufopferung / geschätzt wurde / KAPITEL 7 / 353 Welche politischen Auswirkungen haben die Bullshit-Jobs? / Lässt sich an der Situation etwas ändern? / 355 Wie die politische Kultur unter dem Manager-Feudalismus / durch ein Gleichgewicht der Ressentiments aufrechterhalten / wird / 369 Wie die derzeitige Krise der Automatisierung mit dem / größeren Problem der Bullshit-Jobs zusammenhängt / 379 Die politischen Folgen der Bullshitisierung und des nachfolgenden / Produktivitätsrückgangs im Betreuungssektor / und seine Verbindung zur Möglichkeit eines Aufstands der / betreuenden Klassen / 385 Das bedingungslose Grundeinkommen als Beispiel / für ein Programm zur Entkopplung von Arbeit und / Bezahlung sowie zur Beendigung der in diesem Buch / beschriebenen Dilemmata
Details
VerfasserIn: Graeber, David
VerfasserInnenangabe: David Graeber. Aus dem Englischen von Sebastian Vogel
Jahr: 2018
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: GW.P, I-18/17, GS.SA
ISBN: 978-3-608-98108-7
2. ISBN: 3-608-98108-X
Beschreibung: 1. Auflage, 463 Seiten : Illustrationen
Beteiligte Personen: Vogel, Sebastian
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Bullshit Jobs. A Theory
Fußnote: Literaturverzeichnis Seite 457-[464]
Mediengruppe: Buch