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Am Beispiel des Austromarxismus
sozialdemokratische Arbeiterbewegung in Österreich von Hainfeld bis zur Dollfuß-Diktatur
VerfasserIn: Kulemann, Peter
Verfasserangabe: Peter Kulemann
Jahr: 1982
Verlag: Hamburg, Junius
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Der Austromarxismus war während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine österreichische Schule des Marxismus. Begründet wurde er 1904 von Otto Bauer, dem stellvertretenden Parteivorsitzenden und führenden Theoretiker der österreichischen SDAP (wobei der Austromarxismus durch ihn weitgehend geprägt wurde), Max Adler und Rudolf Hilferding. Im Gegensatz zu den Lehren des Marxismus und Leninismus machte Bauer die Initiierung der Sozialen Revolution und die Etablierung der Diktatur des Proletariats vom Erringen der absoluten Mehrheit im Rahmen der real existierenden parlamentarischen Demokratie abhängig. Der charismatische Otto Bauer verstand es diese insbesondere von Friedrich Adler unterstützte Politik auch gegen interne Widerstände (Renner, Ellenbogen) bis über den Untergang der Partei im Jahr 1934 hinaus durchzusetzen. Dadurch blieb der Austromarxismus auch in der Folgeorganisationen der SDAP, den Revolutionären Sozialisten (R.S.) und der Exilorganisation AVOES die maßgebliche Denkrichtung. Selbst bei der Neugründung der Partei im Jahr 1945 wurden den Ideen des Austromarxismus noch Raum gegeben, was allerdings von sehr kurzer Dauer war. Laut Otto Bauer wurde das Wort „Austromarxismus“ erstmals von dem amerikanischen Publizisten L. B. Boudin kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs gebraucht.
Details
VerfasserIn: Kulemann, Peter
VerfasserInnenangabe: Peter Kulemann
Jahr: 1982
Verlag: Hamburg, Junius
Systematik: GP.PS
ISBN: 3-88506-101-5
Beschreibung: 2. Aufl., 507 S.
Schlagwörter: Austromarxismus
Mediengruppe: Buch