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Brief an die Heuchler
und wie sie den Rassisten in die Hände spielen
VerfasserIn: Charb
Verfasserangabe: Charb. Aus dem Franz. von Werner Damson
Jahr: 2015
Verlag: Stuttgart, Tropen
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.PR Char / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das politische Vermächtnis des Chefredakteurs von Charlie Hebdo
 
CHARB beendete diese Streitschrift am 5. Januar 2015, zwei Tage vor seiner Ermordung. Als Chefredakteur leitete er Charlie Hebdo, die wichtigste Satirezeitschrift Frankreichs.
Seine Karikaturen machten ihn berühmt und weltweit zu einer der umstrittensten Persönlichkeiten. Mit dem heuchlerischen Vorwurf, Charlie Hebdo würde Angst und Aggression gegen den Islam entfesseln, vertuschen Presse und Politik ihren eigenen paternalistischen Rassismus. Bürgerliche Kreise heizen das rassistische Denken in der breiten Bevölkerung an und tragen eine Mitschuld am Vormarsch des Front National und vieler andere rechtsextremer Parteien in ganz Europa.
 
"Lieber stehend sterben, als auf Knien leben."
Charb
 
Erhellend, witzig, ironisch, sarkastisch, polemisch - CHARB zieht alle Register seines satirischen Talents, um seine radikale Auffassung von Meinungsfreiheit gegen die Heuchler in Politik und Presse zu behaupten. Worauf zielen die "Mohammed"- und Islam-Karikaturen wirklich? Sie decken auf, dass die Angst vor dem Islam längst ein Kampfbegriff ist. CHARB entlarvt den verschleierten Rassismus bürgerlicher Kreise: Ihre Diskriminierung besteht eben darin, dass sie Muslime anders als Juden oder Christen behandeln.
 
"Das Testament eines Unbeugsamen"
Georg Blume, DIE ZEIT, 23.4.2015
 
"Charbs Testament ist eine Abrechnung"
Martina Meister, Die Welt, 16.4.2015
 
"Das Vermächtnis des Charlie Hebdo-Chefs"
Dirk Müller-Thederan, BILD, 19.4.2015
 
"Der offene Brief enthält eine heftige Medienschelte"
Jürg Altwegg, F.A.Z., 16.4.2015
 
 
Inhalt
 
VORBEMERKUNG DES
FRANZÖSISCHEN VERLEGERS 9
DIE ISLAMOPHOBIE LÄSST
DEN RASSISMUS ALT AUSSEHEN i3
GLAUBEN BEDEUTET SICH UNTERWERFEN 21
Glauben heißt zunächst, Angst haben 21
Angst haben ist ein Recht 23
Alle Denkrichtungen müssen sich
der Kritik stellen 25
Gott ist groß genug, um sich ganz allein
zu verteidigen 27
HERABLASSUNG UND INFANTILISIERUNG
DURCH DIE ELITEN 31
Die Journalisten im Dienste
der Islamophobie 33
Die Mohammed-Karikaturen 33
Die Politik im Dienste der Islamophobie 38
Die Elite infantilisiert die Muslime im Namen
des Kampfes gegen die Islamophobie 42
DIE HELDEN IM KAMPF GEGEN DIE
ANGEBLICHE ISLAMOPHOBIE VON CHARLIE
HEBDO 45
Lächerliche Gerichtsverfahren 45
Organisationen und die falsche Zielrichtung
ihrer Empörung 56
Hauptdarsteller 38
DER SCHMETTERLINGSEFFEKT DER
MEINUNGSFREIHEIT 61
Der Respekt wird vorrangiges Prinzip 62
Vorsicht und Feigheit
im Dienst der Islamophobie 70
MÖGLICHE VARIANTEN EINES
ERFOLGREICHEN KONZEPTS 75
Die Eifersucht der Katholiken 75
Wie steht es mit der Judenphobie? 79
Es gibt keine gegen die Republik
gerichtete Blasphemie! 84
WAS HAT DIE ATHEOPHOBIE
DAMIT ZU TUN? 93
WEITERE VERÖFFENTLICHUNGEN
DES AUTORS 95
Maurice und Patapon 96
 
Details
VerfasserIn: Charb
VerfasserInnenangabe: Charb. Aus dem Franz. von Werner Damson
Jahr: 2015
Verlag: Stuttgart, Tropen
Systematik: GP.PR
ISBN: 978-3-608-50229-9
2. ISBN: 3-608-50229-7
Beschreibung: 3. Aufl., 96 S. : Ill.
Beteiligte Personen: Damson, Werner [Übers.]
Sprache: ger
Originaltitel: Lettre aux escrocs de lislamophobie qui font le jeu des racistes <dt.>
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch