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31 von 122
Wissenskulturen
ein Vergleich naturwissenschaftlicher Wissensformen
VerfasserIn: Knorr-Cetina, Karin
Verfasserangabe: Karin Knorr Cetina
Jahr: 2002
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.AV Knorr / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Wie "machen" Experten Wissen? Im Rahmen bestimmter Wissenskulturen. Deren Strategien und Prinzipien der Erzeugung und Validierung von Wissen werden in diesem Buch am Beispiel zweier Naturwissenschaften (Molekularbiologie und Hochenergiephysik) aufgezeigt. Es ist der erste systematische Vergleich solcher Kulturen und widerspricht der These von der Einheit des Wissens und der Wissenschaft auf der Ebene der Praxis. Karin Knorr-Cetina stellt die dringende Frage nach dem Funktionieren von Expertensystemen und untersucht, welche Prinzipien und Strukturen sie formen, welche Organisationsformen und kulturelle Präferenzen in ihnen ausprobiert werden.
 
 
 
 
Die amerikanische Originalausgabe von Wissenskulturen hat den Ludwik-Fleck-Preis für das beste Buch in der Wissenschaftsforschung des Jahres 2000 sowie den Robert K. Merton Professional Award 2001 erhalten.
 
 
 
 
Aus dem Inhalt:
Anmerkung zur Transkription und andere Hinweise 9 / 1. Einleitung / 1.1 Einheit der Wissenschaft / 1.2 Die Kulturen von Wissensgesellschaftcn / 1.3 Kultur als Praxis / 1.4 Aufbau des Buches / 1.5 Die Theorie der Physlk und ein erster Blick auf den Untersuchungsbereich / 1.6 Methodische Fragen und Detaillierteres über die Untersuchungsgebiete / Anmerkungen zu Kapitel 1 // 2. Was ist ein Labor? / 2.1 Das Iabor als Rekonfiguration natürlicher und sozialer Ordnungen / 2.2 Vom Labor zum Experiment / 2. 2. 1 Experimente (fast) ohne Laboratorien. Objekte. Die realzeitliche Ereignisse simulieren / 2.2.2 Laboratorien emanzipieren sich: Die Konstruktion von Objekten als Prozessiermaterialien / 2.2.3. Wenn Laboratorien Experimenten gegenüberstehen: Die Konstitution von Objekten als Zeichen / 2.3 Nochmalige Betrachtung einiger Merkmale von Laboratorien / Anmerkungen zu Kapitel 2: Was ist ein Labor? // 3. Die Teilchenphysik und ihre negativen und liminalen Erkenntnisstrategien / 3.1 Die Analogie vom geschlossenen Universum / 3.2 Eine Welt von Zeichen und sekundären Erscheinungen / 3.3 Die "Sinnlosigkeit" reiner Messung 81 / 3.4 Die Struktur der Sorge um sich / 3.4.1 Selbstverstehen / 3.4.2 Selbstbeobachtung, Selbstbeschreibung und Re-Entry / 3.5 Das negative Wissen und der liminale Ansatz / 3.6 Wie bewegt man sich in einem geschlossenen System? Entfaltungen. Rahmen und Konvolute 102 / Anmerkungen zu Kapitel 3: Die Teilchenphysik und ihre neggativen und liminalen Erkenntnisstrategien 112 // 4. Molekularbiologie und blinde Variation 17.! / 4.1 Die Objektorientierung der Molekularbiologie 17.1 / 4.7. Der "Klein-" Forschungsstil der Molekularbiologie und das Genom-Projekt 17.3 / 4.3 Das Zweistufensystem des Labors 126 / 4.4 »Blinde« Variation und natürliche Selektion 132 / 4.5 Das Erfahrungsschema 138 / 4.5.1 Der "blackboxierte" Körper der Forschenden 138 / 4.5.2 Das Dekodieren von Zeichen durch das Erhalten und Appräsentieren von Phänomenen 145 / 4.5.3 Das Einkapseln von Erfahrung in Geschichten 151 / 4.6 Blinde Variation neu betrachtet 154 / Anmerkungen zu Kapitel 4: Molekularbiologie und blinde Variation 157 // 5. Von Maschinen zu Organismen: Detektoren als physiologische und soziale Wesen 163 / 5.1 Primitive Klassifikationen 163 / 5.7. Die Handlungsträgerschaft und Physiologie von Detektoren 166 / 5.3 Detektoren als moralische und soziale Individuen 170 / 5.4 Lebender Organismus oder Maschine? 174 / 5.5 Gibt es Feinde? 177 / 5.6 Physiker als Symbionten. 181 / 5.7 Vertrauenstaxonomien 184 / 5.8 Symbolische Klassifikationen neu betrachtet 191 / Anmerkungen zu Kapitel 5: Von Maschinen zu Organismen: Detektoren als physiologische und soziale Wesen I93 // 6. Von Organismen zu Maschinen: Laboratorien als Produktionsstätten transgener Lebewesen I99 / 6.1 Eine Wissenschaft des Lebens ohne Natur? 199 / 6.2 Organismen als Produktionsstätten 206 / 6.3 Zelluläre Maschinen 211 / 6.4 Industrielle Produktion in Gegensatz zu natürlicher (Re)produktion 216 / 6.5 Biologische Maschinen neu betrachtet 218 / Anmerkungen zu Kapitel 6: Von Organismen zu Maschinen: Laboratorien als Produktionsstätten von Transgenität 222 // 7. Die posttraditionalen globalen Gemeinschaften der Hochenergiephysik 227 / 7.1 Eine kurze Geschichte der Großkollaborationen 227 / 7.2 Die Eliminierung des Individuums als epistemisches Subjekt in den Experimenten der Hochenergiephysik 235 / 713 Organisation durch Inhalte 242 / 7.4 Die Verbindung von Management durch die Sache und Vergemeinschaftungsprinzipien 250 / 7.5 Gemeinschaft und Zeit: Genealogien und Terminpläne 259 / Anmerkungen zu Kapitel 7: Die posttraditionalen globalen Gemeinschaften der Hochenergiephysik 265 // 8. Die vielfältigen Ordnungsrahmen der Hochenergiephysikkollaborationen 271 / 8.1 Das Geburtsdrama eines Experiments 272 / 8.2 Entfaltungswettbewerbe und die Verzögerung von Entscheidungen 276 / 8.3 Vertrauensbahnen und Klatschzirkel 282 / 8.4 Andere Ordnungsrahmen 292 / 8.5 Rekonfiguration neu betrachtet 296 / Anmerkungen zu Kapitel 8: Die vielfältigen Ordnungsrahmen der Hochenergiephysikkollaborarionen 298 // 9. Die duale Struktur molekularbiologischer Laboratorien 302 / 9.1 Individualisierte Einheiten als Strukturform molekularbiologischer Laboratorien 302 / 9.7. Der Wunsch nach dem Labor 308 / 9.3 Die zwei Ebenen des Labors 312 / 9.4 Die »Unmöglichkeit« von Kooperation in molekularbiologischen Laboratorien 323 / 10. Für ein Innenverständnis von Wissensgesellschaften: ein Dialog 331 // Danksagung 354 // Lireraturverzeichnis 357 / Regime 375
Details
VerfasserIn: Knorr-Cetina, Karin
VerfasserInnenangabe: Karin Knorr Cetina
Jahr: 2002
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Systematik: NN.AV
ISBN: 3-518-29194-7
Beschreibung: 1. Aufl., 384 S.
Originaltitel: Epistemic Cultures <dt.>
Mediengruppe: Buch