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Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll
VerfasserIn: Stern, Arno
Verfasserangabe: Arno Stern. Mit einem Geleitw. von Gerald Hüther
Jahr: 2012
Verlag: München, Zabert Sandmann
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 14., Hütteldorfer Str. 130 d Standorte: PI.HEK Ster Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
"Und was hast du hier gemalt?" Mit dieser Frage überrumpelt der Erwachsene das Kind, das sich an seinen bunten Spuren auf dem Papier erfreut. "Das Auto ist dir aber toll gelungen!" So deutet und beurteilt er sein Bild. "Na, wie sieht denn der Schornstein aus, der fällt ja gleich vom Haus runter." So versucht er es zu belehren. Die Folgen: Das Kind malt, was der Erwachsene sehen will, es gerät in Abhängigkeit von seinem Lob oder verliert die Lust am Spiel mit Farben und Formen oft gleich ganz. Anders im Malort von Arno Stern, einem Raum der Geborgenheit, in dem sich Kinder frei von Erwartungen erleben. Dort fiel Stern auf, dass alle - ist der kunsterzieherische Ballast erst abgeworfen - ganz ähnliche Figuren malen: Ein bildnerisches Gefüge zeigt sich, das wie das Erproben des aufrechten Ganges programmiert und allen Menschen gemein ist. Erinnerungen an die Zeit vor unserer Geburt lassen sich so ausdrücken - und wer dergestalt zu seinen verlorenen Anfängen zurückkehren kann, der erstarkt daran. Arno Sterns Erkenntnisse treffen sich heute mit denen der Epigenetik, Hirnforschung und Embryologie. In seinem Buch zeigt er eindrücklich illustriert, wie Kinder malen, wenn man sie denn lässt - und was das in ihnen auslöst.
Arno Stern, geboren 1924 in Kassel, emigrierte 1933 mit seinen Eltern nach Frankreich.Nach seiner Begegnung mit Kindern in einem Heim für Kriegswaisen gründete er in den 1950ern den ersten Malort, der noch heute in Paris besteht. Mehrere Reisen in die Wüste, den Urwald und den Busch bestätigten die universale Gültigkeit seiner Forschung. Arno Stern wurde als UNESCO-Experte zum 1. internationalen Kongress für Kunsterziehung delegiert, hält regelmäßig Vorträge und Seminare und betreibt in Paris neben dem Malort das »Institut für die Erforschung der Ausdruckssemiologie«.
Details
VerfasserIn: Stern, Arno
VerfasserInnenangabe: Arno Stern. Mit einem Geleitw. von Gerald Hüther
Jahr: 2012
Verlag: München, Zabert Sandmann
Systematik: PI.HEK, KB.AP
ISBN: 978-3-89883-328-8
2. ISBN: 3-89883-328-3
Beschreibung: 1. Aufl., 173 S. : zahlr. Ill.
Beteiligte Personen: Hüther, Gerald
Sprache: Deutsch
Fußnote: InhaltGELEITWORT Seite 71 DAS SPIEL UND DIE SPUR Seite 92 DIE FORMULATION Seite 303 URSPRUNG UND ENTWICKLUNG DER FORMULATION Seite 89 4 VERNUNFT UND SPONTANEITÄT Seite 1095 DIE FORMULATION, EIN UNIVERSALGEFÜGE Seite 152Der Autor Seite 173
Mediengruppe: Buch