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4 von 9
Mythen und Märchen in der psychodynamischen Therapie von Kindern und Jugendlichen
VerfasserIn: Lutz, Christiane
Verfasserangabe: Christiane Lutz
Jahr: 2016
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEK Lutz / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 07.02.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Märchen und Mythen sind narrative Texte, die Urerfahrungen des Menschseins in gelegentlich drastischen Bildern spiegeln. In ihrer Darstellung werden jedoch nicht nur konflikthafte Themen abgebildet, sondern auch Lösungen angeboten, die in ihrer positiven Ausrichtung Hoffnung und Zuversicht wecken können. In der Behandlungstechnik nach C. G. Jung werden Mythen und Märchen in ihrer entwicklungsfördernden Vielschichtigkeit eingesetzt. Zusätzlich unterstützen sie in ihrer Vorbildfunktion einen progressiven Lebensentwurf und aktivieren selbstheilende Kräfte. Das Buch bietet mit zahlreichen Mythen und Märchen und ihrer Interpretation einen Einblick in eine Symbolik, die überzeitliche Gültigkeit hat. In dazu passenden Fallbeispielen zeigt sich die hohe therapeutische Wirksamkeit, die Neuorientierung erlaubt.
 
AUS DEM INHALT: / / Einleitung . 11 / / 1 Der Begriff des Mythos - Versuch einer Annäherung 13 / 1.1 Das Wesen des Mythos 14 / 1.2 Gehalt und Inhalt der Mythen 15 / 1.3 Wirksamkeit der Mythen 17 / 1.4 Funktion des Mythos . 18 / 1.5 Die Verständnisebenen des Mythos - Der Umgang mit Raum und Zeit 19 / 1.6 Mythos und Sprache. . 20 / / 2 Die Mythen der Welt. . 22 / 2.1 Die ägyptischen Mythen . 22 / 2.1.1 Die Realität von Tod und Leben als zusammengehörige Ganzheit 23 / 2.1.2 Die Notwendigkeit, ins Dunkel zu gehen, die Wahrnehmung des Schattens 25 / 2.1.3 Auseinandersetzung mit den chthonischen Kräften der Tiefe . 27 / 2.1.4 Krisis und Zweifel, die Gefahr der Vernichtung 28 / 2.1.5 Erstarrung, Angst, Rückzug und kritisches Bewusstsein 29 / 2.1.6 Nut umschließt das Zusammengehörige, die Erfahrung der eigenen Ganzheit 30 / 2.1.7 Seth, die Konfrontation mit dem Bösen als äußere und innere Wirklichkeit . 31 / / 2.1.8 Die Vereinigung von Tod und Leben ist Ganzheit 32 / 2.1.9 Das Totengericht - Die Bedeutung der Emotionalität und die Konfrontation mit dem Angemessenen in Gestalt der Maat . 33 / 2.1.10 Die Heilung des Auges, ein neues Sehen und Erkennen 34 / 2.1.11 Thoeris, die schwangere Göttin, die Bewältigung des Vergangenen und die Hoffnung auf Neuanfang 35 / 2.1.12 Osiris, der Gott der Toten, erlaubt Auferstehung und Neuwerdung 36 / 2.2 Die griechischen Mythen 39 / 2.2.1 Macht und Ohnmacht: Die Genealogie der ersten griechischen Götter Uranus, Kronos und Zeus 40 / 2.2.2 Bindung und Loyalität gegenüber der Mutter: Apoll, Artemis, Leto und Niobe . 41 / 2.2.3 Schuld und Sühne in der Mehrgenerationenperspektive am Beispiel des Ödipus 42 / 2.2.4 Elterliche Fürsorge oder Zwang in die Abhängigkeit: Daidalos und Ikarus 47 / 2.2.5 Ambivalenz in der Mutter-Sohn-Beziehung: Hera und Hephaistos 49 / 2.2.6 Mütterliches Bindungsbedürfnis: Demeter und Kore 51 / 2.2.7 Die Suche nach Ich-Identität: Achill 52 / 2.2.8 Rivalität unter Brüdern und die Rolle des Tricksters: Hermes und Apoll . 53 / 2.2.9 Weibliche Rollenvorbilder: Penelope und / Klytämnestra . 55 / 2.2.10 Geist contra Emotion: Dionysos und Apoll 57 / 2.3 Die geheimnisvollen Mythen der Etrusker . 62 / 2.3.1 Die Götter der Etrusker, ihr Wille, ihre / Deutung 62 / / 2.3.2 Die Disziplina und die libri ritualis 64 / 2.3.3 Spiritualität und die Frage nach dem Sinn 65 / 2.3.4 Die Stellung der Frau. 67 / 2.3.5 Weisheit der Kindheit, Weisheit des Alters: Tages der Kindgreis 67 / 2.4 Die Mythen der Germanen 69 / 2.4.1 Die Götter der Germanen 69 / 2.4.2 Der Mythos der Weltesche Yggdrasil . 73 / 2.4.3 Der Nibelungenmythos 75 / 2.4.4 Die Völsungensaga 78 / 2.4.5 Der Mythos um Beowulf 81 / 3 Die Bedeutung der Märchen in der psychodynamischen Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen 86 / 3.1 Märchen und Märchenforschung 86 / 3.2 Märchen und Kinder . 88 / 3.3 Gehalt der Märchen 90 / 3.3.1 Märchen und Wunscherfüllung 91 / 3.3.2 Märchen und Kompensation 91 / 3.3.3 Entwicklungsmärchen 92 / 3.3.4 Reifungsmärchen. 93 / 3.3.5 Erlösungsmärchen. 95 / 3.3.6 Die "Übersetzung" der Märchen in die psychologisch notwendigen Entwicklungsprozesse 95 / 3.4 Beziehungen im Märchen 99 / 3.4.1 Zwei gleich starke Partner in Machtkampf oder Übereinstimmung 100 / 3.4.2 Ein starker Mann begegnet einer schwachen Frau und macht sie zu seinem Objekt . 102 / 3.4.3 Ein schwacher Mann ist mit einer starken Frau verbunden 105 / 3.4.4 Eltern und Kinder 108 / 3.5 Geschwister 131 / 3.5.1 Schwester und Bruder 132 / / 3.5.2 Drei Schwestern . 134 / 3.5.3 Drei Brüder. 137 / 3.6 Polarität im Märchen 143 / 3.6.1 Angst und Zuversicht 143 / 3.6.2 Einsamkeit und Sehnsucht nach Verbundenheit 146 / 3.6.3 Depression und Aggression. 147 / 3.6.4 Gefährdung und Errettung . 150 / 3.6.5 Verkanntsein im Wert, Erkanntwerden in Würde 151 / / 4 Mythen und Märchen in ihrem entwicklungsfördernden Gehalt - der Bezug zur Praxis 156 / 4.1 Der Umgang mit Ohnmachtsgefühlen angesichts schicksalhafter Gegebenheiten 156 / 4.1.1 Mythos: Odysseus zwischen Skylla und Charybdis . 157 / 4.1.2 Das Märchen vom tapferen Schneiderlein 159 / 4.2 Umgang mit Gefühlen der Hoffnungslosigkeit in Lebensgefahr. 160 / 4.2.1 Mythos: Odysseus und Polyphem . 160 / 4.2.2 Märchen "Der Däumling" (Brüder Grimm) . 162 / 4.3 Eine schuldhaft belastete familiäre Vergangenheit wird als Erbe an die nächsten Generationen weitergegeben 165 / 4.3.1 Mythos: Das Haus Atreus mit Tantalos, Thyestes und Agamemnon 165 / 4.3.2 Märchen "Rapunzel" (Brüder Grimm) 168 / 4.4 Umgang mit Loyalität und Schuldgefühl 170 / 4.4.1 Mythos: Elektra und Orest . 170 / 4.4.2 Märchen "Die sieben Raben" (Brüder Grimm) 172 / / 5 Nachwort. 177 / / Literaturverzeichnis . 179 / / Stichwortverzeichnis 183
Details
VerfasserIn: Lutz, Christiane
VerfasserInnenangabe: Christiane Lutz
Jahr: 2016
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Links: Rezension
Systematik: PI.HEK
ISBN: 978-3-17-030157-3
2. ISBN: 3-17-030157-8
Beschreibung: 190 Seiten
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 179 - 181
Mediengruppe: Buch