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"Den Balkan gibt es nicht"
Erbschaften im südöstlichen Europa
Verfasserangabe: Martina Baleva ; Boris Prvisic (Hg.)
Jahr: 2016
Verlag: Köln ; Weimar ; Wien, Böhlau
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.EO Balk / College 2d - Geschichte Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Auf der Weltausstellung in Sevilla 1992 läutete der provokative Slogan „La Suisse n’existe pas“ eine nachhaltige Aufarbeitung des Schweizer Selbstbildes und einen Abschied von vielen seiner Helden und Mythen ein. Die Autoren des vorliegenden Bandes übertragen diesen herausfordernden Gedanken auf das Verständnis vom Balkan, um die Vielfalt und Einmaligkeit dieser Region jenseits von Fremd- und Eigenprojektionen ans Licht zu bringen. Entgegen der bekannten Stereotype zeichnet sich der Balkan gerade nicht durch anthropologische Spezifitäten aus. Vielmehr besetzt er geographisch, kulturell und historisch wichtige Bruch- und Schnittstellen, die in diesem Band kenntnisreich in den Blick genommen werden. (Verlagstext)
Inhaltsverzeichnis:
Martina Baleva und Boris Previsic
Les Balkans n'existent pas! Plurale Erbschaften und interdisziplinäre Herausforderungen 7
Maurus Reinkowsk
Verlustsache Rumelien. Türkische Erinnerungskulturen zu Südosteuropa 25
Elke Hartmann
Sehnsucht, Zuflucht, Schreckbild. Der Balkan im Blick armenischer Revolutionäre 40
Daniel Ursprung
Südosteuropa als Kommunikationsregion. Reichweite und Randzonen eines historischen Raumes am Beispiel Albaniens und Rumäniens 59
Boris Previsic
Karl May und seine Rezeption auf dem Balkan. Im Widerstreit imperialer und nationaler Kräfte 79
Martina Baleva
Den männlichen Balkan gibt es nicht. Überlegungen zum visuellen Balkanismus als bildgeschichtliche Kategorie 93
Tanja Zimmermann
"Wenn noch irgendein "Balkan" im früheren Sinne dieses Wortes existiert, so bestimmt nicht hier auf dem Balkan". Archaisierung und Antikisierung im Kampf gegen den Orientalismus 121
Karl Käser
Gibt es den Balkan doch? Krieg und visuelle Revolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts 142
Louisa Avgita
Den Balkan gibt es nicht 158
Nada Boskovska
Skopje 2014. Makedonien auf der Suche nach seiner Vergangenheit 170
Samuel M. Behloul
Zwischen Balkan-Hypothek und Balkan-Bonus. Identitätsbildung der muslimisch-jugoslawischen Diaspora in der Schweiz 191
Andreas Ernst
Ein halbherziger Hegemon. Überlegungen zum europäischen Konfliktmanagement auf dem Balkan 208
Autorinnen und Autoren 221
Bildnachweise 223
Details
VerfasserInnenangabe: Martina Baleva ; Boris Prvisic (Hg.)
Jahr: 2016
Verlag: Köln ; Weimar ; Wien, Böhlau
Systematik: GE.EO
ISBN: 978-3-412-22531-5
2. ISBN: 3-412-22531-2
Beschreibung: 222 S. : Ill.
Schlagwörter: Balkanbild, Geschichte, Balkanhalbinsel, Fremdbild, Identität, Selbstbild, Geschichtsphilosophie, Vergangenheit, Ethnozentrismus, Fremdheit, Interpersonale Wahrnehmung, Kulturrelativismus, Selbsteinschätzung, Südosteuropa, Landesgeschichte, Ortsgeschichte, Regionalgeschichte, Zeitgeschichte, Autostereotyp, Balkanländer, Balkanstaaten, Fremd-Image, Fremdenbeurteilung, Fremdenbild, Fremdwahrnehmung, Heterostereotyp, Identitätsphilosophie, Identitätstheorie, Nichtidentität, Selbst, Selbstentwurf, Selbstkonzept, Selbstkonzeption (Lex. Soz. 1994), Selbstverständnis <Selbstbild>, Selbstwahrnehmung <Selbstbild>, Geistesgeschichte, Vor- und Frühgeschichte, Bild <Psychologie>, Ethnische Identität, Kulturelle Identität, Politische Identität, Soziale Identität, Sozialgeschichte, Stereotyp
Beteiligte Personen: Baleva, Martina; Previsic, Boris
Mediengruppe: Buch