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10 von 23
Einführung in die germanistische Mediävistik
VerfasserIn: Weddige, Hilkert
Verfasserangabe: Hilkert Weddige
Jahr: 2014
Verlag: München, Beck
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PL.EA PL.W Wedd / College 1d - Literaturwissenschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Buch führt in die ältere deutsche Literatur und ihre Wissenschaft ein und unterrichtet ausführlich über die hauptsächlichen Gegenstände, die Verfahrensweisen und die Probleme eines Faches, das Teil sowohl der Germanistik als auch der interdisziplinären Mediävistik ist. (Verlagstext)
 
Inhalt
Vorwort
 
1. "Germanistische Mediävistik": Begriff, Geschichte und gegenwärtige Situation
1.1 "Mediävistik"
1.2 "Germanistik"
1.3 Zur gegenwärtigen Situation der germanistischen Mediävistik
1.4 Zur Begründung eines gegenwärtigen Interesses an mittelalterlicher Literatur
 
2. Zur Überlieferung der deutschen Literatur des Mittelalters
2.1 Handschriftenkunde
2.2 Textkritik
2.2.1 Grundbegriffe der Textkritik
2.2.2 Zur Anlage von Des Minnesangs Frühling am Beispiel von MF 4,17
2.3 Überlieferungsgeschichte als methodischer Ansatz von Literaturgeschichte
 
3. Zum mittelalterlichen Bildungswesen: Mündlich volkssprachliche Laienkultur und schriftlich lateinische Klerikerkultur
3.1 Klerikerkultur: zum mittelalterlichen Unterrichtswesen
3.1.1 Die Klosterschule
3.1.2 Die Universitäten
3.2 Laienkultur: zum Verhältnis von Literarizität und Illiterarizität
 
4. Mittelalterlich-christliche Bedeutungskunde (Hermeneutik)
4.1 Christliche Weltdeutung im Mittelalter
4.1.1 Christliche Universalkartographie
4.1.2 Weltkunde als Buchwissen - Weltkunde durch erfarung
4.1.3 Zur Zwei-Bücher-Lehre: das "Buch der Bücher" und das "Buch der Welt"
4.1.4 Zur Begründung und Grundregel spiritualer Dingdeutung
4.1.5 Naturdeutung-Naturkunde-Naturwissenschaft
Zur Physiologus-Tradition und -Adaptation
Von der Naturdeutung über die Naturkunde zur Naturwissenschaft
Mittelalterliche Naturdeutung und barocke Emblematik
4.1.6 Christliche Geschichtsdeutung im Mittelalter
Typologie
Beispiele für Typologie in Literatur und bildender Kunst
Die Reichskrone als Signum sanetitatis - und die Philipp-Sprüche Walthers von der Vogelweide
Typologische Überhöhung im Rolandslied des Pfaffen Konrad
Typologie in sakralen Bilddenkmälern
Christliche Geschichtsdeutung
Otto von Freising
Die Geschichte des Simplicius sub specie aeternitatis
4.2 Textdeutung im Mittelalter
4.2.1 Bibelexegese bei Otfried von Weißenburg und in einer Predigt
4.2.2 Zur allegorischen Interpretation in der Geschichte des Schriftverständnisses
Zur Zeichenlehre Augustins
Der Allegoriebegriff in der Rhetorik und in der christlichen Hermeneutik
Systematisierungsentwürfe zum mehrfachen Schriftsinn
4.2.3 Zur Allegorie in der profanen Literatur
 
5. Rhetorik und Metrik
5.1 Die ars rhetorica als "Lehre vom Machen nach Zwecken durch Mittel"
5.2 Inventio
5.2.1 Die loci commune: (Topoi)
5.2.2 Die drei Redegattungen (genera orationis)
5.3 Dispositio
5.3.1 Die Hauptteile einer Rede
5.3.2 Zum Aufbau von Urkunde und Brief
5.4 Elocutio
5.4.1 Die Lehre vom Angemessenen (aptum, decorum) und von den drei Stilebenen
5.4.2 Rhetorische Stilmittel: Figuren und Tropen
Zu den Tropen
Rhetorische Figuren
5.5 Persönliches Erlebnis und rhetorische Distanz
5.6 Zum Verhältnis von Rhetorik und Poetik
5.7 Zur Metrik vor allem der mittelhochdeutsch-höfischen Dichtung
5.7.1 Gebundene Rede
5.7.2 Reim
5.7.3 Takt und Versfüllung
5.7.4 Strophenformen
5.7.5 Der Ubergang vom Reimvers zur Prosa
 
6 . Die Feudalgesellschaft
6.1 Ordogedanke und soziale Mobilität
6.2 Vom Personenverbandsstaat zum institutionellen Flächenstaat
6.3 Haus und Herrschaft
6.3.1 Grundherrschaft und Burg
6.3.2 Der Hof und die höfische Lebensform
6.4 rittet und vrouwe
6.4.1 Zum Ritterbegriff
6.4.2 Der Ritter im Dienste Gottes und der Frauen
Der miles ebristianus
Die vrouwe
6.5 Stadt und Land
 
7. Die höfische Epik: Artusroman und Heldenepos
7.1 "Ritterlich-höfische Dichtung der Stauferzeit"
7.2 Das französische Vorbild
7.2.1 Zur Rezeption und Adaptation der adligen Ritter- und Hofkultur Frankreichs im 12./13. Jahrhundert
7.2.2 Zur Rezeption der trois matieres der altfranzösischen Epik
7.3 Der deutsche Artusroman
7.3.1 Zur Rolle des Protagonisten im Artusroman
Der einzelne und die Gesellschaft
Episodische Struktur und doppelter Cursus
Strukturverschiebungen innerhalb der frühen Artusepik
7.3.2 König Anus und die Tafelrunde. Zur Rolle des Rechtsbrauchs
7.3.3 der aventiure meine
7.4 Mittelhochdeutsche Heldenepik
7.4.1 Germanische Heldensage
Zur germanischen Tradition: Germanische Heldensage und Gefolgschaft
Zum Ursprung der germanischen Heldensage
überlieferungsformen der germanisch-deutschen Heldensage
7.4.2 Das Nibelungenlied
Nibelungensage und Nibelungenlied
Heroische Tradition und höfische Modernität im Nibelungenlied
Zum Stellenwert des Höfischen
Zum Stellenwert des Heroischen
7. 5 Zum Verhältnis von Epos und Roman
 
8. Minnesang und Spruchdichtung
8.1 Minnesang
8.1.1 Zu den Anfängen weltlicher Lyrik in der Volkssprache
8.1.2 Der frühe donauländische Minnesang
8.1.3 Hohe Minne
Zum Begriff der höfischen Liebe im Minnesang und in der Troubadourlyrik
Minnesang und Tagelied
Minnesang mit Kreuzzugsthematik
Walthers von der Vogelweide Mädchenlieder und die Lieder der Neuen Hohen Minne
8.2 Zur Spruchdichtung
8.2.1 Minnesang und Spruchdichtung: Lied-Sangspruch-Sprechspruch
8.2.2 Gnomische Thematik
8.2.3 Lob und Tadel in den Sprüchen Walthers von der Vogelweide
 
9. Die deutschsprachige Literatur des Mittelalters in der Literaturgeschichtsschreibung:
Probleme und Möglichkeiten der Darstellung
 
10. Anmerkungen und Literaturhinweise
10.1 Abkürzungen
10.2 Anmerkungen
10.3 Literaturhinweise
10.3.1 Allgemeine Literaturhinweise und Empfehlungen zur Anlage und schriftlichen Form germanistischer Arbeiten
10.3.2 Literaturhinweise zu den einzelnen Kapiteln
 
Verzeichnis der Abbildungen und Quellennachweis
Register
1. Namen und Sachen
2. Forschung
 
Details
VerfasserIn: Weddige, Hilkert
VerfasserInnenangabe: Hilkert Weddige
Jahr: 2014
Verlag: München, Beck
Systematik: PL.EA, PL.W
ISBN: 978-3-406-67072-5
2. ISBN: 3-406-67072-5
Beschreibung: 8., durchgesehene Auflage, 368 Seiten : Illustrationen
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch