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8 von 34
Schreiben lernen nach Gehör?
freies Schreiben kontra Rechtschreiben von Anfang an
Verfasserangabe: Gerheid Scheerer-Neumann
Jahr: 2020
Verlag: Hannover, Klett Kallmeyer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.TAD Schee / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
WIA SCHBILN IMA FUSBAL - darf ein solcher Satz unkorrigiert im Heft eines Erstklässlers stehen? Soll man Schreibanfänger sogar dazu auffordern, Wörter nach Gehör zu verschriften? Oder sollte nur Richtiges in den Heften stehen, damit Falsches sich nicht einprägt? Um diese Fragen ist ein Streit entbrannt, der in Schulen, Familien, Feuilletons und Fachzeitschriften oftmals emotional geführt wird.
 
Die Autorin analysiert und überprüft die Argumente für und wider das ¿Freie Schreiben nach Gehör` und kommt zu dem Ergebnis, dass manche Befürchtungen durchaus berechtigt sind, der allererste Einstieg in das Schreiben jedoch grundsätzlich frei sein kann. Dies gilt allerdings nicht für alle Kinder, z. B. nicht für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen und auch nicht für Kinder mit noch unzureichenden Deutschkenntnissen. Im zweiten Teil des Buchs kontrastiert die Autorin konkrete didaktische Ansätze im Spannungsfeld zwischen "freiem Schreiben" und Rechtschreiben von Anfang an, darunter Ansätze wie "Lesen durch Schreiben" nach Jürgen Reichen; Freies Schreiben und Rechtschreiben im Spracherfahrungsansatz; Rechtschreiben von Anfang an mit eigenen Texten und Elementen eines handlungsorientierten Unterrichts und Rechtschreiben von Anfang an im linguistisch fundierten Anfangsunterricht.
 
Das Buch ist verständlich geschrieben und richtet sich an Studierende des Lehramts, Referendare, ausgebildete Lehrkräfte und alle, die Interesse an einer sachlichen Diskussion über das freie, lautorientierte Schreiben haben.
 
INHALT
 
Vorwort 7
 
1 Einleitung und Resümee 9
1.1 Schreiben nach Gehör-brisant wie ein Politskandal! 9
1.2 Zentrale Aussagen des Buches 13
1.3 Zum Aufbau des Buches 14
 
2 Der Lerngegenstand: Steckbrief zur deutschen Orthografie 17
2.1 Das phonografische Prinzip 18
2.2 Das silbische Prinzip 20
2.3 Das morphologische Prinzip 22
2.4 Das syntaktische Prinzip 22
2.5 Wie gut kann man¿nach Gehör" schreiben? 23
2.6 Fallbeispiel Maria 24
 
3 Die Vielfalt der Methoden im Erstlese- und Schreibunterricht und ihre Begründungen 26
3.1 Die Buchstabiermethode 26
3.2 Lautieren und die synthetische Methode 27
3.3 Die Ganzheitsmethode 30
3.4 Forschung zum Methodenstreit 33
3.5 Methodenintegration 35
3.6 Die analytisch-synthetische Methode 35
3.7 Die Öffnung des Lese- und Schreibunterrichts: Der Spracherfahrungsansatz und Lesen durch Schreiben 37
3.8 Silben als Gliederungshilfe und der silbenanalytische Ansatz 38
3.9 Begründungen der Methoden im Erstlese- und Schreibunterricht 39
 
4 Kognitive Prozesse beim Rechtschreiben und ihre
 
Entwicklung 42
 
4.1 Die Modellierung des Lesens und Schreibens beim Erwachsenen: Das 2-Wege-Modell 42
4.2 Entwicklungsprozesse beim Lesen und Schreiben im Vorschulalter und im frühen Schulalter 44
4.3 Prägen sich falsche Schreibweisen ein? 53
4.4 Zuerst lesen oder zuerst schreiben? 55
4.5 Ist daaEntwicklungsmctdell ein didaktisches Modell? 55
 
5 Lesen durch Schreiben (LdS) von Jürgen Reichen
5.1 Zur Person
5.2 Lesen durch Schreiben (LdS): Die Methode
5.3 Diskussion der zentralen pädagogischen Elemente der Methode
5 A Kritik an der Methode Lesen durch Schreiben
5.5 Studien zur Evaluation von Lesen durch Schreiben
5.6 Fazit
 
 
6 Der Spracherfahrungsansatz 88
6. ! Language Experience Approach (LEA) 88
6.2 Der Spracherfahrungsansatz (SEA) in Deutschland 90
6.3 Im Mittelpunkt der eigene Text: Der Ansatz von Gudrun Spitta 94
6.4 Spracherfahrungsansatz konkret: Die ABC-Lernlandschaft von Erika Brinkmann 97
6.5 Strukturierte Spracherfahrung: Der Ansatz von Beate Leßmann 99
6.6 Der"radikale" Spracherfahrungsansatz von Falko Peschei 101
6.7 Kritik am Spracherfahrungsansatz 107
6.8 Die Realisierung des Spracherfahrungsansatzes in der Schule 110
 
7 Rechtschreiben von Anfang an: Aktuelle Fibellehrgänge 112
7.1 Zur Konzeption aktueller Fibellehrgänge 112
7.2 Neuerungen 116
7.3 Aktuelle Fibellehrgänge: Würdigung und Kritik 122
7.4 Zusammenfassender Blick auf heutige Fibellehrwerke 126
 
8 Rechtschreiben von Anfang an: Alternative Ansätze 127
8.1 Rechtschreiben von Anfang an mit den Wörtern und Texten der Kinder: Der Ansatz von Marion Bergk 127
8.2 Rechtschreiben durch Rechtlesen: Der silbenanalytische Ansatz von Christa Räber 133
 
9 "Schreiben lernen nach Gehör" im Spiegel der Forschung: Ergebnisse methodenvergleichender Studien 141
9.1 Gibt es in Deutschland wirklich eine,,Rechtschreibkatastrophe"? 141
9.2 Methodische Probleme der Lehr-Lern-Forschung 143
9.3 Anforderungen an eine empirische Studie im Anfangsunterricht 145
9.4 Trotz uneinheitlicher Befunde: Es gibt Muster im Lernverlauf 146
 
 
9.5 Der bayerische Schulversuch Phonetisches Schreiben 147
9.6 BeLesen: Die Berliner Längsschnittstudie zur Lesekompetenzentwicklung von Grundschulkindern 151
9.7 LdS, Fibellehrgänge und das silbenanalytische Verfahren im Vergleich 153
9.8 Das Modell Schriftsprach-Moderatoren (MSM) 155
9.9 Die "Bonner Studie" von 2018 157
9.10 Pädagogisch-didaktische Konzepte und Rechtschreibleistungen im 2. Schuljahr 159
9.11 Fazit und Desiderate an die Forschung 161
 
10 Und wie weiter? 164
10.1 Kognitions- und lernpsychologische Erkenntnisse zum Rechtschreiberwerb und ihre didaktischen Implikationen 164
10.2 Ermittlung des Lernstands und der Lernfortschritte 171
10.3 Pädagogische Ressourcen 173
10.4 Wiederholte Lernangebote 174
 
11 Fazit 176
Literatur 178
Details
VerfasserInnenangabe: Gerheid Scheerer-Neumann
Jahr: 2020
Verlag: Hannover, Klett Kallmeyer
Systematik: PN.TAD
ISBN: 9783772712609
2. ISBN: 97837727312600
Beschreibung: 1. Auflage, 187 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 178-187
Mediengruppe: Buch