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Vom Warentausch zur Tauschbeziehung

Grundlagen sozialer Interaktion
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Galliker, Markus Bernhard
Verfasser*innenangabe: Markus Bernhard Galliker
Jahr: 2025
Verlag: Gießen, Psychsozial-Verlag
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

(I-25/17-C3) (G ZWs / KL)
In nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen spielt das Tauschprinzip eine wichtige Rolle. Das spezifisch menschliche, insbesondere abstrakte Denken hat sich historisch aus der Gleichsetzung der Werte ausgetauschter Produkte entwickelt. Aus diesen »Gleichungen« entstanden natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche, aber auch außerwissenschaftliche und ideologische Denkformen. In der monopolisierten Marktgesellschaft haben zwischenmenschliche Belange meistens ebenfalls einen Warencharakter. Da es die Grundlage sozialer Interaktion bildet, kann die Missachtung des Tauschprinzips zu massiven psychischen Störungen führen. Doch auch die Einhaltung und insbesondere eine allzu strikte Befolgung des Prinzips kann sich negativ auf die Psyche auswirken, was jedoch meistens nicht bewusst wird. Mark Galliker untersucht dieses Phänomen und stellt die Frage nach alternativen Prinzipien des Zusammenlebens.
 
Inhalt
 
Vorwort 9
Einleitung 11
1 Kommunikativer Austausch 15
1.1 Fiktive und weniger fiktive Beispiele 15
1.2 Sozialisierung und kommunikatives Verhalten 21
1.3 Sozialpsychologische Austauschtheorien 24
1.4 GerechterTausch und Unausgeglichenheit 28
2 Austausch von Produkten
und Gleichwertigkeit 31
2.1 Voraussetzungen und Beginn des Warentausches 31
2.2 Zur Analyse des einfachen Warentausches 34
2.3 Warentausch als Gleichgewicht und Gleichwertigkeit 38
2.4 Ausrechnung einfacher Gleichungen 40
2.5 Zwei Gleichungen mit einer Unbekannten 43
2.6 Gleichungen mit zwei Unbekannten 44
2.7 Quadratische Gleichungen 45
2.8 Ungleichungen 46
2.9 Warentausch, Naturwissenschaft und Messbarkeit 48
2.10 Gleichung und Analogieschluss 50
2.11 Übereinstimmung mit der Realität 51
2.12 Analysieren und Synthetisieren 54
2.13 Warentausch und Logos 56
2.14 Synthetische Einheit der Apperzeption 58
2.15 Synthetische Urteile a priori und der Warentausch 60
2.16 Dualität im Warentausch und in der Naturwissenschaft 62
2.17 Methodologische Hinweise 63
2.18 Denkpsychologie 67
3 Kommunikativer Austausch und Kognition 71
3.1 Austausch verbaler Beiträge 71
3.2 Kommunikatives Dreieck 73
3.3 Gleichwertigkeit von Kommunikationseinheiten 75
3.4 Ungleichwertigkeit von Kommunikationseinheiten 77
3.5 Konsequenzen von Rede und Redefolge 80
3.6 Affront und die Identität der Gegensätze 82
3.7 Ausgleich von Ungleichwertigkeit 82
3.8 Affinität und Erinnerung 85
3.9 AustauschundWertschätzung 90
3.10 Emotion und Labilisierung 93
4 Bedeutung und Sinn
von Austauschprozessen 99
4.1 Entstehung von Bedeutung 100
4.2 Sinn und Bedeutung in Entwicklungsphasen 101
4.3 Sinn und Bedeutung bei der Person 106
4.4 Konvergierender und divergierender Sinn 110
4.5 Bedeutung und Sinn einer Beziehung 113
4.6 Aktives Zuhören und Dialogischer Dreischritt 114
4.7 Verständigung und Fortsetzung der Rede 120
4.8 Empathie und Dezentrierung 123
5 Marktgemäße Kommunikation
und Kognition 127
5.1 Angebot und Nachfrage 127
5.2 Personenmarkt 130
5.3 Geschlechterverhältnis 132
5.4 Das Problem der Quantifizierung 134
5.5 Nutzenmaximierung des Homo oeconomicus 135
5.6 Austausch im Alltag 137
5.7 Vergleichen und soziale Ängste 140
5.8 Beachtung und Nicht-Beachtung von Tauschwerten 141
5.9 Über- und Unterschätzung von Tauschwerten 144
5.10 Veränderung der Tauschwerte 146
5.11 Sozialer Austausch und Selbstbezug 148
5.12 Sozialer Austausch und Selbstsicherheit 151
5.13 Aggression und dichotomes Denken 153
5.14 Mobbing und Diskriminierung 155
5.15 Maximieren und Minimieren 157
5.16 Destruktion und katastrophisierendes Denken 158
6 Meinungsaustausch und Öffentlichkeit 161
6.1 Warenaustausch und Meinungsaustausch 162
6.2 Gleiche Meinung und Meinungsverschiedenheit 163
6.3 Meinungsaustausch in der antiken Polis 167
6.4 Christliche Weltanschauung im Mittelalter 169
6.5 Renaissance und Humanismus 170
6.6 Der Rationalismus 171
6.7 Briefkultur und Gedankenaustausch
in der Romantik 172
6.8 Waren-und Nachrichtenverkehr 175
6.9 Politisierung des öffentlichen Lebens 177
6.10 Reduzierte Öffentlichkeit 178
6.11 Meinungsmonopole und Einzelmeinungen 180
6.12 Gleichschaltung von Meinungen 183
6.13 Personalisieren und Devaluieren 185
6.14 Monopolistische Sinngebung 186
6.15 Leben in den Medien 187
6.16 Monopolwirtschaft und Meinungsmonopol 189
7 Psychopathologie und Tauschprinzip 199
7.1 Neurotische Entwicklung 200
7.2 Abwehrvorgänge und Tauschprinzip 202
7.3 Verhältnis von Tausch- und Gebrauchswert
in der Entwicklung 204
7.4 Realisierungsängste und Charaktermasken 207
7.5 Kindheit depressiver Personen 209
7.6 Verlust des Tauschprinzips 213
7.7 PhänomendesStimmenhörens 217
7.8 Austauschprozess und Wahnsinn 219
7.9 Reduktion auf die konkrete Ebene 223
7.10 Phänomene und ihre Wurzeln 224
8 Psychotherapie und kommunikativer Austausch 229
8.1 Umstrukturierung
in der Kognitiven Verhaltenstherapie 229
8.2 Zirkuläre Fragen in der Systemischen Therapie 233
8.3 Übertragung und Gegenübertragung
in der Psychoanalyse 237
8.4 Dialogischer Dreischritt
in der Gesprächspsychotherapie 245
Schlussbemerkungen 251
Literatur 261
Personen 267
Sachregister 271
Abkürzungen 275

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Galliker, Markus Bernhard
Verfasser*innenangabe: Markus Bernhard Galliker
Jahr: 2025
Verlag: Gießen, Psychsozial-Verlag
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PI.HS, I-25/17
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ISBN: 978-3-8379-3434-2
2. ISBN: 3-8379-3434-9
Beschreibung: Originalausgabe, 275 Seiten
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Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 261-266
Mediengruppe: Buch