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Die Geburt der Wissenschaft
Anaximander und sein Erbe
VerfasserIn: Rovelli, Carlo
Verfasserangabe: Carlo Rovelli ; aus dem Französischen von Monika Niehaus
Jahr: 2019
Verlag: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Carlo Rovelli setzt der griechischen Antike ein Denkmal: als Geburtsstunde der modernen Wissenschaft. Was als sorgsame Biographie des Forschers Anaximander beginnt, entwickelt sich gleichsam zu einer Biographie der Wissenschaft selbst und den großen Fragen, mit der sie sich beschäftigt. Rovelli beschreibt Anaximander von Milet als Urvater der Wissenschaft und verfolgt seinen Einfluss auf die folgende Geschichte der Naturwissenschaft.
 
Anaximander lebte vor 2600 Jahren und war der Lehrer von Pythagoras. Er war der erste Astronom, der die Bewegung der Gestirne rational studiert und versuchte, sie in einem geometrischen Modell wiederzugeben. Auch war er der erste, von den man weiß, dass er die Erde in Bewegung durch den Raum begriff. Von ihm ging die Bezeichnung der Welt als Kosmos und ihre Erfassung als ein planvoll geordnetes Ganzes aus und damit die Idee, dass die Welt auch ohne Rückgriff auf Götter verständlich und erklärbar ist - eine Revolution des Denkens. Anaximander entwarf das Programm, aus dem sich bis heute der westliche Wissenschaftsansatz entwickelt.
 
Rovelli reflektiert in diesem Buch über das Verhältnis des Sichtbaren und Unsichtbaren, die Naturgesetze, Wahrheit und Wirklichkeit - und darüber, was überhaupt Wissenschaft ist, ihre Möglichkeiten und Grenzen und was sie für ihn selbst bedeutet. Um die Welt zu verstehen, schreibt er, ist es möglich und notwendig zu erkennen, dass unser Bild der Welt falsch sein kann und dass wir es korrigieren können.
 
 
Aus dem Inhalt:
Einführung 11 // 1 Das 6. Jahrhundert vor Christus 21 / Ein Panorama der Welt 21 / Das Wissen des 6. Jahrhunderts: Astronomie 24 / Die Götter 36 / Milet 40 // 2 Anaximanders Beiträge 51 // 3 Die atmosphärischen Phänomene 59 / Der kosmologische und biologische Naturalismus 64 // 4 Die im Raum treibende Erde 69 // 5 Unsichtbare Entitäten und Naturgesetze 87 / Gibt es etwas in der Natur, das wir nicht sehen? 87 / Die Idee der Naturgesetze: Anaximander, Pythagoras und Platon 95 // 6 Wenn Aufstand zur Tugend wird 101 // 7 Schrift, Demokratie und die wechselseitige Befruchtung der Kulturen 109 / Das archaische Griechenland 109 / Das griechische Alphabet 114 / Naturwissenschaft und Demokratie 121 / Die wechselseitige Befruchtung der Kulturen 125 // 8 Was ist Naturwissenschaft? Anaximander nach Einstein und Heisenberg denken 131 / Der Zusammenbruch der Illusionen im 19. Jahrhundert 132 / Die Naturwissenschaft lässt sich nicht auf verifizierbare Vorhersagen reduzieren 136 / Die Denkweisen der Welt erforschen 140 / Die Evolution des Weltbilds 143 / Spielregeln und Kommensurabilität 149 / Lob der Unsicherheit 152 // 9 Zwischen kulturellem Relativismus und dem Denken in absoluten Kategorien 159 // 10 Kann man die Welt ohne Götter verstehen? 173 // 11 Vorwissenschaftliches Denken 189 / Das Wesen mystisch-religiösen Denkens 191 / Die unterschiedlichen Funktionen des Göttlichen 202 // 12 Fazit: Anaximanders Erbe 211 // Danksagung 215 // Literaturverzeichnis 217 / Register 223 / Abbildungsnachweis 229
Details
VerfasserIn: Rovelli, Carlo
VerfasserInnenangabe: Carlo Rovelli ; aus dem Französischen von Monika Niehaus
Jahr: 2019
Verlag: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt
Systematik: NN.AG, I-20/01, PI.GAA
ISBN: 978-3-498-05398-7
2. ISBN: 3-498-05398-1
Beschreibung: 1. Auflage, 229 Seiten : Illustrationen
Beteiligte Personen: Niehaus, Monika
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Anaximandre de Milet ou la naissance de la pensée scientifique
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 217-[222]
Mediengruppe: Buch