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Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie
VerfasserIn: Pilot, Harald
Verfasserangabe: Harald Pilot
Jahr: 1972
Verlag: München, Luchterhand
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Der Positivismusstreit war eine in den 1960er Jahren vor allem im deutschen Sprachraum (Westdeutschland, Österreich) ausgetragene Auseinandersetzung über Methoden und Werturteile in den Sozialwissenschaften. Der Positivismusstreit ist in dem gleichnamigen Buch in seinen Hauptbeiträgen dokumentiert. Im Wesentlichen enthält er drei Stränge: Die Debatte zwischen Theodor W. Adorno und Karl Popper über die grundsätzliche Herangehensweise an sozialwissenschaftliche Theorienbildung, in der Adorno das Konzept der Totalität vertritt, und Popper den Ansatz des Kritischen Rationalismus. Konsens besteht zwischen beiden darüber, dass grundsätzlich eine wissenschaftliche Theorienbildung notwendigerweise immer Werturteile enthalten muss. (Die Abgrenzung vom Postulat der „Wertfreiheit“, das Max Weber im Verlauf des sogenannten Werturteilsstreites aufgestellt habe, beruht jedoch auf einer verkürzten Rezeption von Webers Darlegungen.) Dennoch gibt es Unterschiede bei der Beurteilung dieser Frage. Die speziellere Debatte zwischen Hans Albert und Jürgen Habermas darüber, ob wenigstens auf der Ebene elementarer Beobachtungsdaten ("Protokollsätze") eine wertfreie Darstellung möglich sei. Die resümierenden und vermittelnden Beiträge von Ralf Dahrendorf und Harald Pilot.
Details
VerfasserIn: Pilot, Harald
VerfasserInnenangabe: Harald Pilot
Jahr: 1972
Verlag: München, Luchterhand
Systematik: GS.AO
Beschreibung: 2. Aufl., 347 S.
Mediengruppe: Buch