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36 von 79
Erotisches Kapital
das Geheimnis erfolgreicher Menschen
VerfasserIn: Hakim, Catherine
Verfasserangabe: Catherine Hakim. Aus dem Engl. von Susanne Kuhlmann-Krieg
Jahr: 2011
Verlag: Frankfurt [u.a.], Campus-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
David Beckham hat es, Anne Will auch – und Carla Bruni erst recht: Die Rede ist von erotischem Kapital. Die Soziologin Catherine Hakim zeigt einen überraschenden Weg an die Spitze der Gesellschaft und bricht dabei so manches Tabu: Nicht nur Intelligenz bringt uns weiter – wir müssen neu lernen, Sex-Appeal und Schönheit für uns zu nutzen. Feministische Scheuklappen haben Frauen jahrzehntelang nicht weitergebracht, im Gegenteil: Wer hierzulande zu gut aussieht, dem wird von vornherein der IQ gekürzt. Bewusst eingesetzte Attraktivität gilt als anstößig, dabei spielt das gewisse Etwas für den sozialen Aufstieg eine ebenso große Rolle wie die Ausbildung. Und das Beste ist: Jeder kann es entwickeln und erlernen! (Verlagstext)
"[...] Mit dieser These hat Catherine Hakim in Großbritannien manche Kritik geerntet, insbesondere von Frauenrechtlerinnen. Der ungewöhnliche Blickwinkel macht ihr Buch jedoch auch speziell und lesenswert. Mit ihrer These postuliert Catherine Hakim nichts weniger als eine Sichtweise, die das Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern fundamental wandeln könnte. In der jüngeren Generation, wo Frauen durchschnittlich besser qualifiziert sind als Männer, sieht die Soziologin das neue Genderzeitalter bereits eingeläutet. "Das ist der Grund, warum es inzwischen mehr Werbung für Deodorants für Männer gibt, und warum Männer mehr Aufmerksamkeit darauf verwenden, sich körperlich fit zu halten und einen attraktiven Körper zu haben", meint Hakim. "Frauen müssen die Macht und den Wert ihres erotischen Kapitals begreifen und es entsprechend einsetzen, damit sie den gleichen Gegenwert daraus ziehen wie Männer. Und nicht länger darauf warten, was ihr Chef oder sonst ein Mann ihnen zukommen lässt." (Quelle: Rebecca Hillauer auf oe1.at ; vollst. Rezension s. unten angeführten Link).
"Catherine Hakims Buch, in dem sie die soziologische Kategorie des "Kapitals" von Pierre Bourdieus auch auf das Erotische anzuwenden unternimmt, verschlägt Andrea Roedig ob seiner Simplizität und fehlenden analytischen Durchdringung schier den Atem. Ganz klar habe die Autorin die Intention, gegen das Patriarchat und den Feminismus gleichermaßen anzuschreiben und Schönheit und Attraktivität insbesondere des weiblichen Geschlechts als ökonomische Werte zu propagieren. Deshalb macht sie auch kein Geheimnis aus ihrer "Verachtung" Dicker und ihrer Wertschätzung der Prostitution, die in Hakims Augen gute Erwerbsmöglichkeiten für Frauen aus bildungsfernen Schichten bietet, wie die Rezensentin fassungslos registriert. Daneben ist das Buch eine Fundgrube für Banalitäten aller Art, wie Roedig in einigen Beispielen belegt. Ein "frappierend schlechtes" Buch, staunt die Rezensentin, die kaum fassen kann, wie platt und ohne jeglichen Tiefgang die Autorin Bourdieus Kapital-Begriff als reinen "Geldwert" auffasst. Dabei seien manche Thesen Hakims, wie die vom "männlichen Sexdefizit", vorausgesetzt sie würden mit mehr "intellektuellem Kapital" erfasst, durchaus des Nachdenkens wert, so die Rezensentin." (Quelle: www.perlentaucher.de)
Detailliertes Inhaltsverzeichnis siehe unten angeführten Link.
Details
VerfasserIn: Hakim, Catherine
VerfasserInnenangabe: Catherine Hakim. Aus dem Engl. von Susanne Kuhlmann-Krieg
Jahr: 2011
Verlag: Frankfurt [u.a.], Campus-Verl.
Systematik: GW.PRF, GS.OS
ISBN: 978-3-593-39468-8
2. ISBN: 3-593-39468-5
Beschreibung: 376 S. : graph. Darst.
Beteiligte Personen: Kuhlmann-Krieg, Susanne [Übers.]
Originaltitel: Honey money <dt.>
Fußnote: Literaturverz. S. 305 - 328
Mediengruppe: Buch