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92 von 293
Das Subjekt des Fußballs
eine Geschichte bewegter Körper im Kaiserreich
VerfasserIn: Eiben, Jörn
Verfasserangabe: Jörn Eiben
Jahr: 2016
Verlag: Bielefeld, transcript
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: Bücherei der Raritäten Standorte: VS.SFG Eiben / Fußballbibliothek Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Inhalt
 
I. »Etwas ganz alltägliches«: Einleitung | 9
 
II. Der Raum des Sagbaren | 33
1. Drei Problematisierungsachsen | 34
1.1 Gesundheit | 35
1.2 Männlichkeit | 41
1.3 Militärtauglichkeit | 47
Zwischenfazit: Ein moderner Raum des Sagbaren | 52
2. Einzel- und Volkskörper als Gegenstand des Sprechens | 53
2.1 Zellular-organische Dependenz: Individuum und Kollektiv | 55
2.2 Die Vermessung von Volks- und Einzelkörper | 57
Zwischenfazit: Die diskursive Formation | 63
 
III. Bewegte Körper | 65
3. »Überschreiten des richtigen Maßes«: Überbürdung | 66
4. »Ermüdung ähnlich wie die Muskelarbeit«: Überbürdung und bewegte Körper | 71
4.1 Überbürdete Körper in Bewegung | 73
4.2 »Der Anprall wird sich erneuern«: Der Zentralausschuss | 79
4.3 »Krieg bis aufs Messer«: Das Feld der Körperkultur | 87
Zwischenfazit: Positionengefüge | 94
 
IV. Das »deutsche Nationalspiel«?
Akzeptabilitätsbedingungen und die Konturen des Fußballers | 95
5. Gefahr und Degeneration: Fußball und Gesundheit | 102
5.1 »Todesfall noch weniger«: Ist der Fußball gefährlich? | 104
5.2 »Schule freier schöner Körperhaltung«: Der Fußball und seine Körper | 127
Kontur 1: Fußballer und ihre (gesunden) Körper | 159
6. Typologien und Modellierung: Fußball und Männlichkeit | 161
6.1 »Jammerlappen«, »Muttersöhnchen«: Beunruhigende Typologien | 165
6.2 »Werft die Münze in den Tiegel«: Die Modellierung von Männlichkeit im Spiel | 170 Kontur 2: Mutige und beherrschte Männer | 183
7. »Ein starkes Band«: Fußball und Militärtauglichkeit | 184
7.1 Lose Fäden feste knüpfen: Verflechtungen von Fußball und Militär | 186
7.2 Fußballer und Soldaten, Fußball und Krieg: zweierlei Analogien | 193
Kontur 3: Der Fußballer als Soldat und der Soldat als Fußballer | 213
8. »Pro patria est, dum ludere videmur«: Fußball, Nation und Gegenwart | 214
8.1 »Buntfarbige Narrenjacken« und »sprachlicher Unfug«: Dissonanzen zwischen Fußball und Nation | 217
8.2 Der fußballerisch bewegte Volkskörper | 234
8.3 Der »Spielorganismus« als »Vorschule für das Leben« | 249
Kontur 4: Das Subjekt der Gegenwart | 260
 
V. »König Fußball« und das Kaiserreich: Schluss | 263
 
Dank | 275
 
Abkürzungsverzeichnis | 277
 
Abblldungsverzelchnls | 279
 
Quellen- und Literaturverzeichnis | 281
Ungedruckte Quellen | 281
Gedruckte Quellen | 281
Sekundärliteratur | 306
Details
VerfasserIn: Eiben, Jörn
VerfasserInnenangabe: Jörn Eiben
Jahr: 2016
Verlag: Bielefeld, transcript
Systematik: VS.SFG
Interessenkreis: Fußballbibliothek
ISBN: 978-3-8376-3237-8
2. ISBN: 3-8376-3237-7
Beschreibung: 320 Seiten
Schlagwörter: Deutschland, Einstellung, Fußball, Geschichte 1874-1918, Hochschulschrift, Kultur, Deutsche, Kulturphilosophie, Wertorientierung, Zivilisation, Deutschland <Bundesrepublik> *1949-1990, Deutschland <DDR>, Deutschland (DDR), Deutschland <DDR> * 1949-1990, BRD <1990->, Deutsche Länder, Deutsches Reich, Deutschland <Bundesrepublik, 1990->, Deutschland <Gebiet unter Alliierter Besatzung>, Fußballspiel, Fußballsport, Heiliges römisches Reich deutscher Nation, Römisch-Deutsches Reich, Sacrum Romanum Imperium, Soccer, Akzeptanz, Alltagskultur, Außereuropäische Kultur, Ballspiel, Berufsfußball, Deutsches Sprachgebiet, Deutschland. Reichsluftfahrtministerium. Forschungsamt, Hallenfußball, Jugendkultur, Kulturelle Identität, Mannschaftsspiel, Strafstoß, Tischfußball, Volkskultur
Sprache: Deutsch
Fußnote: Dissertation, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. - Fußball ist im Deutschland der Gegenwart ein schwer vermeidbares Thema. Jörn Eiben zeigt, dass dies vor über 100 Jahren noch anders war. Er lotet die Bedingungen aus, unter denen im Deutschen Kaiserreich über den Fußball diskutiert wurde, und zeigt, dass Debatten über sein Für und Wider ebenso wie die Beobachtungen konkreter Fußballspiele zentral waren. In beiden Fällen ging es primär um die Bereiche Gesundheit, Männlichkeit, Militärtauglichkeit und nationale Gemeinschaft - Themen also, die im Deutschen Kaiserreich ohnehin prominent diskutiert wurden. Die Studie richtet ihren Blick somit nicht nur auf den Fußball im Deutschen Kaiserreich, sondern zugleich auf das Kaiserreich selbst. (Verlagstext)
Mediengruppe: Buch