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"Der Narr spricht: Es ist kein Gott"
Atheismus, Unglauben und Glaubenszweifel vom 12. Jahrhundert bis zur Neuzeit
VerfasserIn: Weltecke, Dorothea
Verfasserangabe: Dorothea Weltecke
Jahr: 2010
Verlag: Frankfurt, M. ; New York, NY, Campus-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PR.AI Welt / College 3g - Religionen, Esoterik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Bis heute gilt das Mittelalter als Zeitalter des Glaubens, in dem Menschen, die an der Existenz Gottes zweifelten, systematisch verfolgt wurden. Dorothea Weltecke weist nach, dass diese Annahme ein Mythos ist, der in der Neuzeit entstand. Sie untersucht die Verwendung der Begriffe "Unglauben " und "Zweifel" in den zeitgenössischen Schriften und belegt: Der Gedanke, dass Gott nicht ist, existierte durchaus. Er wurde in der Beichte geäußert und in der spirituellen Literatur beschrieben. Allerdings waren es nicht, wie oft angenommen, vorrangig die Intellektuellen, die an der Existenz Gottes zweifelten. Denn da der Atheismus theologischen und philosophischen Grundannahmen widersprach, nahmen die Gelehrten ihn lange Zeit nicht ernst. Diese beiden Befunde - dass der Unglaube schon im Mittelalter existierte, aber keineswegs eine Sache der Gelehrten war - eröffnen einen gänzlich neuen Blick auf das Mittelalter wie auf die Geschichte des Atheismus.
Details
VerfasserIn: Weltecke, Dorothea
VerfasserInnenangabe: Dorothea Weltecke
Jahr: 2010
Verlag: Frankfurt, M. ; New York, NY, Campus-Verl.
Systematik: PR.AI
ISBN: 978-3-593-39194-6
2. ISBN: 3-593-39194-5
Beschreibung: 578 S. : Ill.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch