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Das ist doch kein Leben mehr!
warum aktive Sterbehilfe zu Fremdbestimmung führt
VerfasserIn: Loenen, Gerbert van
Verfasserangabe: Gerbert van Loenen. [Übers.: Marlene Müller-Haas und Bärbel Jänicke]
Jahr: 2014
Verlag: Frankfurt am Main, Mabuse
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NK.AET Loen / College 3d - Gesundheit, Medizin Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Aktive Sterbehilfe schadet der Selbstbestimmung von Kranken und Behinderten mehr als sie nutzt. In den Niederlanden hat sie zu einem gesellschaftlichen Klima geführt, in dem der Lebenswert von Kranken und Behinderten offen infrage gestellt werden kann.
Gerbert van Loenen zeigt, warum: Er erläutert die historischen Debatten zur Legalisierung aktiver Sterbehilfe in den Niederlanden und spricht über die Unmöglichkeit, sie auf einwilligungsfähige Patienten zu beschränken. Er analysiert die nachgewiesenen Fälle unverlangter Sterbehilfe, etwa bei Neugeborenen, und zeigt, dass niederländische Ärzte und Angehörige besonders rasch an der Sinnhaftigkeit lebensrettender Maßnahmen zweifeln.
Differenziert und am konkreten Beispiel belegt sein Buch, dass die Sterbehilfepraxis der Niederlande auf Abwege geführt hat – und dass andere Länder diese Erfahrung beherzigen müssen.
„Bei der Legalisierung der Sterbehilfe haben Gegner vor einem ‚Dammbruch‘ gewarnt: Sobald wir akzeptieren, dass Menschen, die darum bitten, von Ihrem Arzt getötet werden, werden wir bald auch das Leben von Menschen beenden, die nicht darum gebeten haben. In jedem Fall wird ein Menschenleben an Wert verlieren. Vor allem eines, das nicht unseren perfektionistischen Ansprüchen genügt.
Die Begriffe ‚Dammbruch‘ und ‚schiefe Ebene‘ werden aber von vielen missbraucht: Von den Niederländern, die alles, was in ihrem Land passiert, blind verteidigen, und von den fanatischen Kritikern. Beide Gruppen tun so, als ob ‚schiefe Ebene‘ bedeutet, dass wer am Montag die Sterbehilfe zulässt, am Dienstag Dr. Mengele ins Haus holt. Diese Übertreibung ist im Interesse beider Gruppen. Die Kritiker können die Sterbehilfepraxis der Niederlande als nazistisch skandalisieren. Den Befürwortern fällt es besonders leicht, eine solche Übertreibung ins Lächerliche zu ziehen. Diesem Buch geht es nicht um den Skandal und nicht um Übertreibung. ‚Schiefe Ebene‘ bedeutet hier lediglich, dass ein Schritt den Nächsten erleichtert. Und das scheint tatsächlich der Fall, wenn man die Entwicklung der Sterbehilfe in den Niederlanden betrachtet.“ (Gerbert van Loenen)
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
I
Selbstbestimmung -4
das ultimative Argument für aktive Sterbehilfe
und Beihilfe zur Selbsttötung? 7
II
Eine lange Geschichte -
die niederländische Sterbehilfedebatte zwischen
Selbstbestimmung und Mitleid 20
III
Das Unmögliche möglich machen -
Experten unter sich .-... -35
IV
Die Zustimmung des Patienten -
eine klare Grenze? 53
V
Unverlangte Sterbehilfe in den Niederlanden -
die beunruhigenden Fakten 66
VI
Aktive Sterbehilfe bei Neugeborenen -
die Rolle der Ärzte 79
VII
Kritik an der Sterbehilfe bei Neugeborenen 95
VDDD
Nach der gesetzlichen Regelung -
immer neue Streitfragen - 106
m
Eins nach dem anderen -
die Niederlande auf der "schiefen Ebene"? 143
X
Behandlungsverzicht -
normales medizinisches Handeln und der Tod 152
m
Niek und ich, oder:
Warum dieses Buch geschrieben wurde 183
2011
Schlechte Ratgeber:
Erschöpfung und Verzweiflung 196
"
Das Urteil Außenstehender:
unbeteiligt, rational, objektiv? 204
KW
Mein Plädoyer:
Zurückhaltung und Gelassenheit 218
AWIHIAWIG
Die Argumente, die uns so weit gebracht haben 223
LITERATUR 238
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Loenen, Gerbert van
VerfasserInnenangabe: Gerbert van Loenen. [Übers.: Marlene Müller-Haas und Bärbel Jänicke]
Jahr: 2014
Verlag: Frankfurt am Main, Mabuse
Systematik: NK.AET
ISBN: 978-3-86321-133-2
2. ISBN: 3-86321-133-2
Beschreibung: 250 S.
Originaltitel: Hij had beter dood kunnen zijn
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch