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10 von 36
Übertragungsfokussierte Psychotherapie für Borderline-Patienten
das TFP-Praxismanual
Verfasserangabe: Frank E. Yeomans, John F. Clarkin, Otto F. Kernberg ; Übersetzung von Elisabeth Vorspohl
Jahr: 2017
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKP Übertrag / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 10.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Die Erfolge in der Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen mit der Übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP) sind überzeugend und inzwischen empirisch hervorragend gesichert. Die Begründer dieser Methode fokussieren mit ihrem neuesten Werk nun auf alle Patienten mit einer moderaten bis schweren Borderline-Persönlichkeitsorganisation (BPO). Präzise und eingängig erläutern sie Grundlagen und Genese der BPO und eröffnen den praktischen Zugang zu Strategien und Techniken der TFP: / / - Wie setzt man den Rahmen für die Behandlung, wie sind die Phasen der Therapie aufgebaut? / - Wie lassen sich die Prinzipien der TFP konkret auf die spezifische Situation des Patienten anwenden? / - Wie entwickelt sich die Übertragung und wie ist sie zu analysieren? / - Wie geht man mit Krisen unterschiedlichster Art und mit dem Thema Suizidalität um? / / Das Praxismanual verknüpft durchgängig die Analyse von Fallbeispielen mit den konkreten Behandlungsprinzipien - unverzichtbar für alle, die die TFP verstehen und anwenden möchten. / Keywords: Psychodynamische Psychotherapie, Persönlichkeitsstörungen, TFP, Borderline, BPO, BPD, Krisenmanagement, Suizidalität, Planung Psychotherapie
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort V / / 1 Normale und anomale Persönlichkeitsorganisation . 1 / 1.1 Zwei Sichtweisen der Borderline-Pathologie 1 / 1.2 Borderline-Pathologie: Strukturelle Organisation . 2 / 1.2.1 Normale Persönlichkeitsentwicklung und ihre Abweichungen . 3 / 1.2.2 Normale Persönlichkeitsorganisation . 5 / 1.2.3 Entwicklungsfaktoren . 6 / 1.2.4 Motivationsaspekte: Affekte und innere Objektbeziehungen . 9 / 1.3 Ein objektbeziehungstheoretisches nosologisches Modell . 14 / 1.3.1 Neurotische Persönlichkeitsorganisation 15 / 1.3.2 Borderline-Persönlichkeitsorganisation 16 / 2 Empirische Entwicklung der Übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP) 25 / Ein klinischer Forschungsprozess / 2.1 Schritte der empirischen Entwicklung der TFP . 25 / 2.2 Der Weg zum Verständnis der Borderline-Pathologie . 26 / 2.2.1 Faktorstruktur der Symptome 27 / 2.2.2 Beschreibung der Persönlichkeitseigenschaften 27 / 2.2.3 Echtzeitprozesse bei der BPS 28 / 2.2.4 Selbst- und Fremdrepräsentationen 35 / 2.2.5 Langzeitverlauf . 36 / 2.2.6 Unser heutiges Verständnis der BPS 38 / 2.3 Die Behandlung von Patienten mit BPS in einer klinischen Forschungsgruppe . 39 / 2.3.1 Das TFP-Behandlungsmodell 39 / 2.3.2 Ziel der TFP . 40 / 2.3.3 Aktivierung von Objektbeziehungen in einem sicheren Kontext 41 / 2.3.4 Zerstörung des Denkens 44 / 2.3.5 Verlauf der TFP . 45 / 2.3.6 Die Rolle der menschlichen Beziehung in der TFP . 47 / 2.3.7 Dauer der TFP . 48 / 2.4 Entwicklung und Formulierung eines Behandlungsmanuals 48 / 2.5 Vermittlung der TFP - Adhärenz und Kompetenz . 49 / 2.6 Vorläufige Tests der Behandlungsresultate . 49 / 2.7 Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) 50 / 2.7.1 Eine RCT in New York . 50 / 2.7.2 Eine RCT in Europa . 50 / 2.7.3 Behandlungseffekte, die über eine Symptomveränderung hinausreichen . 51 / 2.7.4 Aktueller empirischer Status der TFP 52 / 2.8 Der klinische Fall im Verhältnis zu Verlaufs- und Ergebnisdaten 52 / 3 Strategien der Übertragungsfokussierten Psychotherapie 55 / 3.1 Strategie 1: Definieren der dominanten Objektbeziehungen - Handeln in Objektbeziehungen transformieren 56 / 3.1.1 1. Schritt: Die Verwirrung wahrnehmen und tolerieren . 57 / 3.1.2 2. Schritt: Die dominanten Objektbeziehungen identifizieren . 57 / 3.1.3 3. Schritt: Die Akteure und die Handlung benennen 59 / 3.1.4 4. Schritt: Die Reaktion des Patienten beobachten . 61 / 3.2 Strategie 2: Rollenwechsel des Patienten beobachten und deuten . 62 / 3.3 Strategie 3: Zusammenhänge zwischen Objektbeziehungsdyaden beobachten und deuten, die sich gegenseitig abwehren 63 / 3.4 Strategie 4: Durcharbeiten der Fähigkeit des Patienten, eine Beziehung, zunächst die Übertragung, auf andere Weise zu erleben 67 / 3.4.1 Abgespaltene Partialobjekte integrieren 67 / 3.4.2 Merkmale einer allmählichen Integration . 67 / 3.5 Die Notwendigkeit des wiederholten Durcharbeitens . 75 / 4 Diagnosephase: / Klinische Evaluation und Indikation . 76 / 4.1 Klinische Beurteilung 77 / 4.1.1 Das strukturelle Interview . 78 / 4.1.2 Ein semistrukturiertes Interview 81 / 4.2 Behandlungsindikationen . 83 / 4.2.1 Zusammenfassung des Diagnoseprozesses 89 / 5 Herstellung des Behandlungsrahmens . 91 / Vertragsvereinbarung, Medikation und ergänzende Behandlungen / 5.1 Einleitung der Therapie . 91 / 5.1.1 Besprechen der Diagnose: ein psychoedukatives Element . 93 / 5.1.2 Die Vertragsvereinbarung . 95 / 5.1.3 Die Verantwortlichkeiten des Patienten 96 / 5.1.4 Verantwortlichkeiten des Therapeuten . 99 / 5.1.5 Der Therapeut-Patient-Dialog im Prozess der Vertragsvereinbarung 103 / 5.2 Individualisierte Vertragspunkte 107 / 5.2.1 Verhaltenswiderstände gegen die Behandlung 108 / 5.2.2 Beurteilung spezifischer Gefährdungen der Therapie . 109 / 5.2.3 Die Aufnahme spezifischer Behandlungsgefährdungen in den Vertrag 113 / 5.2.4 Grenzen der Vertragsvereinbarung . 122 / 5.2.5 Überleitung von der Vertragsvereinbarung zur Therapie und erneute Bearbeitung vereinbarter Punkte . 128 / 5.3 Kombinationen der TFP mit anderen Interventionen 129 / 5.3.1 TFP und medikamentöse Behandlung . 129 / 5.3.2 Kombination von TFP und Fertigkeitentraining . 135 / 6 Behandlungstechniken . 137 / Kontinuierliche Deutungsarbeit und Mechanismen der Veränderung / 6.1 Techniken der TFP . 139 / 6.1.1 Der Deutungsprozess . 139 / 6.1.2 Übertragungsanalyse . 146 / 6.1.3 Handhabung der technischen Neutralität . 153 / 6.1.4 Die Arbeit mit der Gegenübertragung . 161 / 6.2 Charakteristische Merkmale einer gelungenen Deutung 166 / 6.2.1 Klarheit der Deutung 167 / 6.2.2 Geschwindigkeit der Deutung . 167 / 6.2.3 Relevanz der Deutung . 168 / 6.2.4 Tiefe der Deutung . 171 / 6.2.5 Deutungen auf drei Ebenen 172 / 6.2.6 Komplikationen bei der Arbeit von der Oberfläche in die Tiefe . 179 / 6.3 Weitere Elemente des Deutungsprozesses . 180 / 6.3.1 Die frühe tiefe Deutung der Übertragung . 180 / 6.3.2 Beschreibung des Konflikts 182 / 6.3.3 Welche Bedeutung hat es für den Patienten, eine Deutung zu bekommen? . 182 / 6.3.4 Beurteilung der überfachlichen Compliance 184 / 6.4 Die aktive Rolle des Therapeuten . 184 / 6.4.1 Entschlossene Klärung und Konfrontation . 184 / 6.4.2 Flexibilität der Deutungsarbeit . 185 / 6.4.3 Sequenzierung spezifischer Interventionen 186 / 6.5 Techniken, die in der TFP keine Anwendung finden 186 / 6.6 Videos zur Illustration der Techniken - Erläuterungen . 188 / 6.6.1 Video 1: Technische Neutralität und taktvolle Konfrontation 188 / 6.6.2 Video 2: Sitzung vor den Ferien 191 / 7 Behandlungstaktiken und klinische Herausforderungen . 197 / 7.1 Taktik 1: Besprechen des Behandlungsvertrags 198 / 7.2 Taktik 2: Aufrechterhalten des Behandlungsrahmens . 198 / 7.2.1 Das Agieren in der Sitzung ausschalten 198 / 7.2.2 Den sekundären Krankheitsgewinn ausschalten 200 / 7.3 Taktik 3: Identifizierung und Bearbeitung des vorrangigen Themas 202 / 7.3.1 Beachtung der drei Kommunikationskanäle 202 / 7.3.2 Das ökonomische, das dynamische und das strukturelle Prinzip 203 / 7.3.3 Festhalten an der inhaltlichen Rangfolge . 207 / 7.3.4 Die verschiedenartigen Behinderungen der Übertragungsanalyse . 209 / 7.4 Taktik 4: Erforschung inkompatibler Sichtweisen . 218 / 7.5 Taktik 5: Regulation der Affektintensität 224 / 7.6 Flexible Anwendung der Taktiken . 225 / 7.7 Häufige Schwierigkeiten in der Behandlung 225 / 7.7.1 Umgang mit Suiziddrohungen und -versuchen während der Behandlung 227 / 7.7.2 Gefährdung anderer Menschen 231 / 7.7.3 Angedrohte Aggression und intrusives Agieren 231 / 7.7.4 Drohender Therapieabbruch 233 / 7.7.5 Nichtbefolgen begleitender therapeutischer Maßnahmen . 235 / 7.7.6 Behandlung von Patientinnen mit BPO und sexuellem Missbrauch in der Anamnese . 236 / 7.7.7 Psychotische Episoden . 238 / 7.7.8 Dissoziative Reaktionen 239 / 7.7.9 Depressive Episoden 240 / 7.7.10 Aufsuchen von Notfallambulanzen 240 / 7.7.11 Stationäre Aufnahmen . 241 / 7.7.12 Telefonanrufe des Patienten 245 / 7.7.13 Abwesenheiten des Therapeuten und Vertretungsregelung 245 / 7.7.14 Der schweigende Patient 246 / 7.7.15 Somatisierung . 247 / 7.8 Kommentar zu Video 3: Affektsturm-Sitzung 248 / 8 Frühe Behandlungsphase 253 / Testen des Rahmens, Impulscontainment und Identifizierung von Dyaden / 8.1 Die Fähigkeit, die Beziehung zum Therapeuten aufrechtzuerhalten 256 / 8.1.1 Das therapeutische Bündnis 256 / 8.1.2 Testen der Therapie und des Rahmens . 260 / 8.1.3 Das Versäumen von Sitzungen in der frühen Therapiephase 262 / 8.2 Impulsives und selbstdestruktives Verhalten unter Kontrolle bringen . 263 / 8.2.1 Suiziddrohungen und selbstdestruktives Verhalten 263 / 8.2.2 Einführung neuer Parameter und juristische Fragen 263 / 8.2.3 Nicht-lebensgefährliche Selbstdestruktivität 264 / 8.3 Affektstürme und ihre Transformation in dominante Objektbeziehungen . 267 / 8.3.1 Lärmende Affektstürme 267 / 8.3.2 Stumme Affektstürme . 268 / 8.3.3 Interventionen bei Affektstürmen . 268 / 8.4 Das Leben außerhalb der Therapiesitzungen 269 / 8.5 Verlauf einer Sitzung in der frühen Behandlungsphase 269 / 8.6 Beendigung der Therapiesitzung 272 / 8.7 Fallbeispiele aus frühen Sitzungen . 274 / 9 Mittlere Behandlungsphase . 280 / Entwicklung zur Integration und regressive Episoden / 9.1 Die Hauptaufgaben der mittleren Behandlungsphase . 280 / 9.1.1 Vertieftes Verständnis der wichtigsten Übertragungsmuster 281 / 9.1.2 Integration negativer Affekte . 284 / 9.1.3 Latente Aggression, abgespaltene ideale Imagines und das Ziel einer gesunden Liebe 287 / 9.2 Das Spektrum der sexuellen Beziehungen von Patienten mit BPO . 289 / 9.2.1 Aggressive Infiltrierung des Sexualverhaltens . 290 / 9.2.2 Beginnende Integration und Stabilisierung liebevoller und sexueller Gefühle - neue Herausforderungen 299 / 9.3 Vertieftes Verständnis der Spaltung und der Integrationsstrebungen . 301 / 9.3.1 Hinweise auf Spaltungsvorgänge . 301 / 9.3.2 Das Schwanken zwischen Integration und Regression . 302 / 9.4 Wechselnde Projektionen: Integration und verbesserte Realitätsprüfung . 303 / 9.5 Zyklen der zunehmenden Integration mit kontrollierten und begrenzteren Projektionsvorgängen 304 / 9.6 Erweiterung des Fokus in der mittleren Behandlungsphase 306 / 9.7 Ausgewogene Beachtung der Übertragung und des äußeren Lebens der Patientin in der Therapie 308 / 9.8 Innere Repräsentationen, Identifizierungen und Projektionen . 311 / 9.9 Fortschritte in der Therapie und die Reaktion des Patienten 313 / 10 Fortgeschrittene Behandlungsphase und Beendigung 315 / 10.1 Klinische Merkmale der fortgeschrittenen Phase . 318 / 10.1.1 Auflösung antisozialer/psychopathischer und paranoider Übertragungen . 318 / 10.1.2 Das Agieren außerhalb der Sitzungen lässt nach 318 / 10.1.3 Vertiefung der Beziehung zum Therapeuten bei Rückgang der Projektionen 321 / 10.2 Anzeichen für strukturelle intrapsychische Veränderungen 325 / 10.2.1 Entwicklung in Richtung Selbstbeobachtung 325 / 10.2.2 Erforschung der therapeutischen Interventionen 325 / 10.2.3 Beherrschen und Tolerieren von Aggression und Liebe . 326 / 10.2.4 Tolerieren von Phantasien . 327 / 10.2.5 Die Fähigkeit, Abwehrdeutungen zu nutzen 327 / 10.2.6 Veränderung der vorherrschenden Übertragungsparadigmen . 328 / 10.3 Hindernisse und Komplikationen beim Übergang in die fortgeschrittene Behandlungsphase . 331 / 10.4 Das technische Vorgehen in der fortgeschrittenen Behandlungsphase 332 / 10.4.1 Das Risiko einer chronisch verengten Sicht auf den Patienten . 333 / 10.4.2 Weiterentwicklung der Behandlungstechniken 333 / 10.5 Beendigung 335 / 10.5.1 Theoretischer Kontext: normale und pathologische Trennung . 335 / 10.5.2 Die Beendigung der Behandlung: normale, neurotische und Borderline-Persönlichkeitsorganisation 338 / 10.5.3 Behandlungstechnische Implikationen . 340 / 10.5.4 Die Realität der Beendigung 341 / 10.5.5 Die Gegenübertragung des Therapeuten 342 / 10.5.6 Die zeitliche Planung der Beendigung . 342 / 11 Veränderungsprozesse in der Übertragungsfokussierten / Psychotherapie (TFP) 344 / 11.1 Empirisch hergeleitete Subtypen der Borderline-Patienten . 345 / 11.1.1 Behandlungsimplikationen . 346 / 11.2 Anpassung der Patienten zu Beginn der Behandlung . 346 / 11.2.1 Höher und niedrig strukturierte Borderline-Organisation . 347 / 11.2.2 Umfang der Symptome und funktionalen De?zite vor Beginn der Behandlung 347 / 11.2.3 Behandlungsimplikationen . 348 / 11.3 Vorherrschende Übertragungsthemen in der TFP . 348 / 11.3.1 Behandlungsimplikationen . 348 / 11.4 Bindung 349 / 11.4.1 Veränderungen der Bindungsorganisation und der Re?exionsfähigkeit in der TFP . 351 / 11.4.2 Interaktion zwischen der Bindung des Patienten an den Therapeuten und der Bindung des Therapeuten an den Patienten 352 / 11.4.3 Behandlungsimplikationen . 354 / 11.5 Empirisch hergeleitete Veränderungsverläufe . 355 / 11.5.1 Behandlungsimplikationen . 356 / 11.6 Klinische Indikatoren der Veränderung . 357 / 11.7 Zusammenfassung . 358 / Literatur . 360 / Sachverzeichnis . 370
Details
VerfasserInnenangabe: Frank E. Yeomans, John F. Clarkin, Otto F. Kernberg ; Übersetzung von Elisabeth Vorspohl
Jahr: 2017
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Systematik: PI.HKP
ISBN: 978-3-7945-3160-8
2. ISBN: 3-7945-3160-4
Beschreibung: XVII, 380 Seiten : 13 Illustrationen, 11 Diagramme
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Transference-focused psychotherapy for borderline personality disorder
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 360-369
Mediengruppe: Buch